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Merkel würdigt das Technische Hilfswerk: Helfer unersetzlich

Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes sind nach einem Brand im Einsatz. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild
Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes sind nach einem Brand im Einsatz. Foto: picture alliance/dpa/Archivbild

30 Jahre nach Gründung der ersten Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) in Ostdeutschland hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Arbeit des Werks gewürdigt. Die 101 Ortsverbände machten sich in allen Facetten um den Bevölkerungsschutz verdient, sagte Merkel in einer Videobotschaft zu einem Festakt am Wochenende in Berlin. Sie erinnerte an das Oder-Hochwasser 1997, die Elbe-Fluten 2002 und 2006 und an Großbrände 2019.

«Auch in der Ausnahmephase der Pandemie waren und sind viele THW-Aktive im Einsatz, wenn es zum Beispiel darum geht, Teststellen und Impfzentren aufzubauen», sagte Merkel. 98 Prozent der Mitglieder seien Ehrenamtliche. «Dass diese Menschen als Vorbilder bürgerschaftlichen Engagements immer auch andere zum Mitmachen anregen, ist gar nicht hoch genug zu schätzen.»

1991 hatten sich in Halberstadt und Erfurt die ersten THW-Ortsverbände auf dem Gebiet der DDR gegründet. «Geduld, Erfindungsreichtum und Improvisation sind die Grundkompetenzen des THW», sagte Präsident Gerd Friedsam. Die Pandemie fordere, neue Wege zu gehen, etwa den Bereich Logistik stärker auszubauen.

Festakt

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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