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144 Millionen Euro zur Beseitigung von Hochwasserschäden

Einsatzkräfte Technisches Hilfswerk beseitigen am Krippenbach im Juli Geröll. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Einsatzkräfte Technisches Hilfswerk beseitigen am Krippenbach im Juli Geröll. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Von Hochwasser betroffene Privatleute, Unternehmen und Kommunen in Sachsen sollen finanziell unterstützt werden. Über die vom Bund beschlossene Wiederaufbauhilfe entfallen rund 144 Millionen Euro auf den Freistaat, erklärte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig am Dienstag. Zuvor hatte das Kabinett eine entsprechende Richtlinie für die Hilfen beschlossen. Anträge können prinzipiell bis Ende Juni 2023 über die Sächsische Aufbaubank gestellt werden. Noch sind allerdings keine Einreichungen möglich. Derzeit liefen die Abstimmungen mit der Bank, hieß es.

Für betroffene Unternehmen und Privatleute geht es um eine Förderung bis zu 80 Prozent der Schadenssumme. In der Regel soll ein Gutachten oder der «Augenschein» ausreichen, um die Schäden nachzuweisen. Öffentliche Einrichtungen sowie Infrastruktur-Maßnahmen werden bis zu 100 Prozent gefördert.

Im Juli hatten Regenfälle erhebliche Schäden in Sachsen verursacht - vielerorts gab unterspülte Straßen, Schäden an Brücken und Kanälen und zerstörte Energieleitungen. «Starkregen und Hochwasser sind nicht einfach nur Jahrhundertereignisse», sagte der SPD-Politiker Dulig. Die Hochwasserkatastrophen seit 2002 seien ein «Alarmsignal», dass man dem vom Menschen gemachten Klimawandel entgegentreten müsse.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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