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Werner fordert Reaktion: «Feuer stimmt mich positiv»

Werner fordert Reaktion: «Feuer stimmt mich positiv»

Die Aufarbeitung des 0:6-Debakels war offen und ehrlich. Und sie war für Ole Werner deckungsgleich mit Red-Bull-Fußballchef Jürgen Klopp. «Jürgen war da, wir haben 20 bis 30 Minuten vor der Analyse gesprochen. Es ist wichtig, seine Expertise einzubeziehen. Es gab dabei nichts, wo wir unterschiedlicher Meinung waren», sagte RB Leipzigs Cheftrainer Ole Werner vor seinem Bundesliga-Heimdebüt an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Heidenheim.«So reicht es nicht in der Bundesliga» «Für uns ist der klare Auftrag, eine entsprechende Reaktion zu zeigen. Das bedeutet nicht, dass in jeder Phase alles perfekt laufen muss, aber wir müssen uns als Team anders präsentieren. Das in München war nicht unser Anspruch – und so reicht es nicht in der Bundesliga», sagte der 37-Jährige und betonte: «Das Feuer, dass wir diese Woche im Training hatten, stimmt mich positiv. Die Mannschaft war sehr selbstkritisch. Es war eine deutliche Analyse.» Die Leipziger haben noch nie einen Heimspielauftakt (7 Siege, 2 Remis) verloren. Das soll auch in der zehnten Bundesliga-Saison so bleiben. Auch gegen Heidenheim gab es in den bisherigen vier Duellen keine Niederlage (3 Siege/1 Remis). Enge Spiele waren es zuletzt immer. «Sie sind bereit, extrem viel zu laufen und mit hoher Intensität zu spielen», sagte Werner und verwies «auf ihre langen Bälle und Standardsituationen». Er erwartet, «dass sie uns maximal fordern».Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Xavi Simons bei RB Leipzig vor dem Absprung

Xavi Simons bei RB Leipzig vor dem Absprung

Vor dem Bundesliga-Heimdebüt von Trainer Ole Werner dreht sich bei RB Leipzig alles um Spielmacher Xavi Simons. Der Niederländer war kurzfristig nach London gereist, um mit Tottenham Hotspur zu verhandeln. Werner wird seine Planungen für das Spiel an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Heidenheim im Mittelfeld wohl anpassen müssen. «Wir werden sehen, wo die Reise hingeht. Stand jetzt ist noch nichts passiert», sagte Werner und hat dennoch einen Notfallplan parat. «Wir haben eine klare Idee.» Doch dafür müsse «erstmal der erste Stein fallen», sagte der RB-Cheftrainer hinsichtlich eines bevorstehenden Simons-Transfers. «Wir müssen erstmal abwarten, was passiert, ob was passiert.» Laut Sky soll Tottenham den Leipzigern ein erstes Angebot unterbreitet haben. RB hat Notfallplan für SimonsDer niederländische Nationalspieler könnte beim Premier-League-Club Champions League spielen. Die Spurs haben Bedarf auf der Spielmacher-Position, nachdem sich James Maddison Anfang August das Kreuzband gerissen hatte. Tottenhams Wunschspieler Eberechi Eze wechselte zu Arsenal, so kommt Simons zur Wiedervorlage. Xavi hatte eine erste Anfrage von den Spurs abgelehnt, da er nur zum FC Chelsea wolle. Doch der Club-Weltmeister ist wohl aus dem Rennen und orientiert sich im Mittelfeld neu. Sollte der Wechsel von Simons kurzfristig fix werden, würden die Sachsen nochmal auf dem Transfermarkt reagieren. «Wir haben schon Spieler mit Perspektive dazugeholt und den ein oder anderen Vorgriff gemacht. Natürlich schauen wir immer, ob wir die Truppe nochmal verstärken können», sagte Werner. Heißester Kandidat wäre dann Harvey Elliott vom FC Liverpool. Der 22-Jährige wurde vom globalen RB-Fußballchef Jürgen Klopp höchstpersönlich geformt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach VAR-Einsatz beim FC Bayern: Regelhüter steuern nach

Nach VAR-Einsatz beim FC Bayern: Regelhüter steuern nach

Der Video-Schiedsrichter darf im Fußball künftig auch eingreifen, wenn ein Tor fällt, wie es RB Leipzig im Bundesliga-Eröffnungsspiel beim FC Bayern München noch zu Unrecht aberkannt wurde. Vor dem vermeintlichen RB-Ehrentreffer bei der 0:6-Niederlage am vorigen Freitag hatten Schiedsrichter Florian Badstübner, seine Assistenten und der Vierte Offizielle übersehen, dass der Leipziger Castello Lukeba einen Freistoß falsch ausgeführt hatte.Statt den Ball zu spielen, war Lukeba mit diesem einfach los gedribbelt. Aus dieser Situation entwickelte sich das zunächst gegebene 1:4 aus Leipziger Sicht. Bayern-Kapitän Joshua Kimmich protestierte so heftig, dass er die Gelbe Karte sah. Badstübner nahm das Tor nach vorheriger Rücksprache mit dem Video Assistant Referee dann zurück. Der Deutsche Fußball-Bund räumte ein, dass der VAR in dieser Situation aber gar nicht hätte eingreifen dürfen.DFB: «Mehr Fairness und zudem Rechtssicherheit»Das International Football Association Board (Ifab) hat für einen derartigen Fall nun eine Klarstellung getroffen. Demnach darf der VAR laut einer DFB-Mitteilung auch eingreifen, «wenn ein Spieler den Ball bei der Ausführung einer Spielfortsetzung regelwidrig zweimal spielt oder berührt, ohne dass der Schiedsrichter es ahndet, und die dadurch begonnene Angriffsphase etwa in einem Tor oder einem Strafstoß für das Team dieses Spielers mündet».Nach der Partie in München habe es einen intensiven Austausch zwischen den Regelhütern im Weltfußball und Jochen Drees gegeben, dem Leiter der Video-Referees der DFB Schiri GmbH. Drees sprach nun von «mehr Fairness und zudem Rechtssicherheit». Drees sei nach dem außergewöhnlichen Vorfall im Eröffnungsspiel sofort auf das Ifab zugegangen, ergänzte Knut Kircher, der Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH. «Wir wollten rasch Klarheit haben und schaffen», betonte Kircher.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schalke-Profi Antwi-Adjei: «Anzeige soll Zeichen setzen»

Schalke-Profi Antwi-Adjei: «Anzeige soll Zeichen setzen»

Christopher Antwi-Adjei hat über die Beweggründe für seine Anzeige nach einer rassistischen Beleidigung im DFB-Pokal bei Lok Leipzig gesprochen. «Ich will damit vor allem zeigen, dass er sich falsch verhalten hat. Und verhindern, dass diese Person einfach nur im Schutz eines größeren Publikums handeln konnte», sagte der Fußballprofi des FC Schalke 04 der «Sport Bild». «Manche Fans glauben vielleicht, dass sie sich in einer größeren Gruppe mehr erlauben dürfen. Und das geht nicht.»Der Flügelspieler war während des Pokalspiels am 17. August, als er an der Seitenlinie einen Einwurf ausführen wollte, von einem Zuschauer rassistisch beleidigt worden. Antwi-Adjei hatte dies dem Schiedsrichterassistenten gesagt, die Partie wurde daraufhin kurz unterbrochen und nach einer Stadiondurchsage fortgeführt - teils mit Pfiffen der Fans gegen Antwi-Adjei.«Ich bin stolz auf meine Hautfarbe»Der 31-Jährige schilderte nun, wie er Situation aufgenommen hatte: «Vielleicht war es am Anfang ein bisschen Wut, viel mehr war es aber Entsetzen. Ich bin sehr enttäuscht, aber stark genug, um mit so etwas umzugehen.» Dass er direkt wieder auf das Spiel fokussiert war, habe geholfen, Ruhe zu bewahren.«Ich bin stolz auf meine Hautfarbe. Ich bin hier geboren und weiß es zu schätzen, hier aufgewachsen zu sein», sagte Antwi-Adjei. Zugleich betonte er aber auch, nicht jeden Tag über Rassismus sprechen zu müssen und hoffe, dass es die Ausnahme sei: «Aber nachdem, was passiert ist, muss man es thematisieren.» Immer wieder äußern sich vor allem weiße Menschen rassistisch in Fußball-Stadien.Positive Resonanz in den sozialen MedienIn den Tagen nach dem Spiel habe er mit Familie, Freunden und der Mannschaft gesprochen und viel Rückhalt gespürt. Auch über die sozialen Medien machte er den Vorfall öffentlich. «Die Zustimmung war enorm. Die Nachrichten, die dort verfasst wurden, haben mich wirklich gefreut», sagte Antwi-Adjei.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipzig-Zugang Rômulo legt Fokus auf Heidenheim

Leipzig-Zugang Rômulo legt Fokus auf Heidenheim

Zugang Rômulo von RB Leipzig glaubt an eine schnelle Integration in seine Mannschaft und der Fußball-Bundesliga. «Anderes Land, andere Kultur, anderer Fußball. Aber ich habe hier ein gutes Team vorgefunden und bin überzeugt, dass ich mich schnell an den Spielstil gewöhne», sagte der 23 Jahre alte Brasilianer nach dem Trainingsauftakt vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Samstag (15.30 Uhr/Sky).Die 0:6-Klatsche bei Meister Bayern München zum Auftakt der neuen Bundesliga-Spielzeit hat der vom türkischen Erstligisten Göztepe Izmir gekommene Angreifer abgehakt. Er legt den Fokus stattdessen auf den kommenden Gegner: «Egal ob Bayern oder Heidenheim – wir stehen jedes Spiel unter Druck und müssen unsere Leistung bringen.»Rômulo: «Bin bereit, wenn ich gebraucht werde»Anders hat Rômulo die türkische Süperlig wahrgenommen, in der er in der vergangenen Spielzeit 13 Tore in 29 Spielen erzielt und zudem 9 Vorlagen beigesteuert hatte. In der Türkei gäbe es vier, fünf Topclubs, «hier ist auch das Niveau der Mannschaften hinter den Großen sehr hoch».Tore will der kantige Angreifer aber auch für Leipzig beisteuern, am liebsten gleich am kommenden Samstag. Egal, ob der Neuzugang von Beginn an auflaufen darf oder wie in München eingewechselt wird: «Ich bin bereit, wenn ich gebraucht werde.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Diese Baustellen hat RB Leipzig bis zum Transferende noch

Diese Baustellen hat RB Leipzig bis zum Transferende noch

Einen arbeitsreichen Sommer hatte sich für RB Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer beim selbst ausgerufenen Aufbruch ohnehin angekündigt. Nach dem 0:6-Auftaktdebakel gegen den FC Bayern könnte man am Leipziger Cottaweg auch gleich von Aufräumarbeiten sprechen. Gut eine Woche bleibt RB Leipzig noch Zeit, um den immer noch über 30 Profis umfassenden Kader auszudünnen und zugleich qualitativ für höchste Ansprüche, sprich Champions-League-Qualifikation, aufzumöbeln. Von Wettbewerbsfähigkeit war beim deutschen Rekordmeister und der höchsten Bundesliga-Niederlage nichts zu spüren. Das rief dann auch den globalen Fußballchef von Red Bull auf den Plan, der nach Leipzig düste und sich vor Ort ein Bild machen wollte. Dabei vermied es Jürgen Klopp vehement, sich vor die Mannschaft zu stellen und somit vielleicht seinen favorisierten Neu-Trainer Ole Werner auch nur ansatzweise zu schwächen. Wer kann RB im Mittelfeld Struktur geben?Primär ging es vor dem Deadline Day am 1. September um das große Ganze beim RB-Vorzeigeclub. Wer ist in der Lage die Mannschaft zu führen? Wer setzt auch bei einem Rückstand Akzente? Wer ist in der Lage, die Vorgaben des Trainers umzusetzen? Der Eindruck von versammelten Ich-AGs ist nicht neu. Denn es verwundert doch sehr, dass Neu-Kapitän David Raum schon nach dem ersten Spiel die Mentalitätsfrage stellt. Zugleich will der Nationalspieler vorangehen. «Wir müssen auch schauen, dass wir für das Wochenende gegen Heidenheim jeden wieder in die Spur kriegen», meinte der Außenverteidiger.Auch Torhüter Peter Gulacsi sieht den Fokus klar auf den Heimauftakt gegen Heidenheim an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky): «Darauf liegt jetzt unser Fokus. Wir sind in einer Phase, wo wir vieles verbessern müssen. Und das werden wir auch tun.» Xavi-Zukunft bleibt offenOb Xavi Simons dann noch im Kader ist, ist offen. In München lief er einmal mehr seinen eigenen Ansprüchen hinterher. Mit dem FC Chelsea soll er sich persönlich einig sein, doch ist der Club-Weltmeister auch gewillt, die kolportierte Ablöse von rund 70 Millionen Euro zu zahlen. Ein offizielles Angebot liegt bei RB noch nicht vor, wird aber in Kürze erwartet. «Es gibt sicherlich Gespräche und auch Interessenten natürlich», sagte Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff beim «Sport Bild»-Award in Hamburg am Montagabend und ergänzte: «Aber es muss für alle Seiten passen. Und wenn das passiert, dann könnte es schon noch sein, dass es einen Abgang gibt. Und wenn es nicht passiert, dann ist Xavi Simons Spieler von RB Leipzig in dieser Saison.»Mögliche Abgänge als weitere Baustellen Auch bei den möglichen anderen Verkaufskandidaten hatte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Schäfer immer wieder betont, dass er laufende Verträge respektiere, den Spielern aber klar die Zukunft bei RB aufzeige. So ist es auch bei Timo Werner. «Ich habe da jetzt keinen neuen Stand und da ist auch von meiner Seite an Timo nichts anderes kommuniziert worden», sagte Coach und Namensvetter Werner vor dem Spiel in München und schob nach: «Timo ist aktuell Bestandteil unserer Mannschaft.» Die RB-Verantwortlichen wollen Werner wie zuvor André Silva (zum FC Elche) und auch Lukas Klostermann von der satten Gehaltsliste bekommen. Ein weiterer Kandidat ist dafür Eljif Elmas, der vor einer Rückkehr zum SSC Neapel stehen könnte. Dem Vernehmen nach haben neben Kevin Kampl und Amadou Haidara, die zum Trainingsauftakt in dieser Woche nur Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht oder individuell trainiert haben, auch Lutsharel Geertruida und Arthur Vermeeren keine große Perspektive mehr. Der im vergangenen Sommer von Atletico Madrid gekommene Belgier wurde erst im Januar 2025 mit einem festen Vertrag bis 2029 ausgestattet.Sollte sich auf der Abgangsseite noch etwas bewegen, könnte Leipzig auch bei Neuzugängen aktiv werden. Chelsea-Stürmer Christopher Nkunku, der in Leipzig die erfolgreichste Zeit in seiner bisherigen Karriere erlebte, könnte im Zuge des Xavi-Deals zu RB zurückkehren. Und auch beim 22 Jahre alten Harvey Elliott vom FC Liverpool könnten Kontakte des globalen Fußball-Chefs hilfreich sein.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ex-Trainer mit Axt getötet: Revision gegen Urteil eingelegt

Ex-Trainer mit Axt getötet: Revision gegen Urteil eingelegt

Der tödliche Axtangriff auf einen Jugendfußballtrainer in Lichtenstein (Landkreis Zwickau) beschäftigt weiter die Justiz. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung haben gegen das Urteil Revision eingelegt, wie eine Sprecherin des Landgerichts Zwickau auf Anfrage mitteilte. Im neu aufgerollten Prozess war in der Vorwoche ein 41-Jähriger wegen Mordes zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt worden. Nun überprüft der Bundesgerichtshof die Entscheidung.Die Richter in Zwickau sahen bei dem Angeklagten eine verminderte Schuldfähigkeit als gegeben. Sie folgten damit der Einschätzung des Sachverständigen, der nicht ausschließen konnte, dass die Steuerungsfähigkeit des Angeklagten erheblich eingeschränkt gewesen war.Erstes Urteil war deutlich milder - wurde aber vom BGH kassiertBereits im Mai 2024 hatte die 1. Große Strafkammer den Deutschen verurteilt, allerdings wegen Totschlags. Sie war wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung von verminderter Schuldfähigkeit und einer Affekttat ausgegangen und verhängte ein Strafmaß von viereinhalb Jahren Haft. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch wegen einiger Rechtsfehler auf, und das Verfahren musste vor einer anderen Strafkammer komplett neu aufgerollt werden.Sexueller Missbrauch?Im neu aufgerollten Prozess hatte der Angeklagte eingeräumt, seinen früheren Jugendtrainer im Sommer 2023 mit der Axt erschlagen zu haben. Der Getötete habe ihn als Jugendlichen zweimal sexuell missbraucht, ließ er über seine Verteidigerin erklären.Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes plädiert. Sie war überzeugt, dass der Angeklagte seinen Ex-Trainer in seine Wohnung gelockt und ihm hinterrücks fünfmal die Spaltaxt auf den Kopf geschlagen habe. Damit habe er sich für «vermuteten» Missbrauch rächen wollen. Die Verteidigung hatte eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren wegen Totschlags gefordert.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Mintzlaff wettert gegen RB-Kicker: «Mutlos» und «desaströs»

Mintzlaff wettert gegen RB-Kicker: «Mutlos» und «desaströs»

Red-Bull-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hat mit heftiger Kritik auf die 0:6-Klatsche von RB Leipzig zum Saisonauftakt beim FC Bayern München reagiert. Der Auftritt des Teams um den neuen Trainer Ole Werner sei «mutlos» und «desaströs» gewesen. «Das war für uns alle schockierend», sagte Mintzlaff beim «Sport Bild»-Award in Hamburg. «Klar gilt es, das aufzuarbeiten. Es war der erste Spieltag, nicht der letzte, aber es gab viel Redebedarf.»Am vergangenen Freitagabend hatten die Sachsen im Auftaktspiel der neuen Bundesliga-Saison beim deutschen Fußball-Rekordmeister bereits zur Halbzeit 0:3 zurückgelegen. Am Ende stand die höchste Bundesliga-Niederlage zu Buche. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den 1. FC Heidenheim erwartet Mintzlaff von der Mannschaft eine klare Reaktion. «Ein schlechteres Gesicht, als das, was wir in München präsentiert haben – das erwarte ich sicherlich nicht. Aber klar, wir brauchen jetzt auch eine Reaktion und nicht nur am zweiten Spieltag, sondern auch grundsätzlich», sagte der 50-Jährige. Die Pleite gegen die Bayern sei ein harter Dämpfer gewesen. Jetzt müsse man «die richtigen Schlüsse ziehen und natürlich einen anderen Auftritt an den Tag legen».Bleibt Simons oder geht er?Ob der abwanderungswillige Xavi Simons bei den Sachsen bleibt, ließ Mintzlaff offen. Der 22 Jahre alte niederländische Nationalspieler steht beim FC Chelsea auf dem Zettel und will dorthin wechseln. Der Offensivakteur sei ein überragender Spieler. Dass er den nächsten Schritt gehen möchte, sei auch kein Geheimnis. «Es gibt sicherlich Gespräche und auch Interessenten natürlich», sagte Mintzlaff und ergänzte: «Aber es muss für alle Seiten passen. Und wenn das passiert, dann könnte es schon noch sein, dass es einen Abgang gibt. Und wenn es nicht passiert, dann ist Xavi Simons Spieler von RB Leipzig in dieser Saison.» Das Bundesliga-Transferfenster schließt am 1. September um 20.00 Uhr.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

2:1 gegen Havelse: Aue gelingt erster Sieg

2:1 gegen Havelse: Aue gelingt erster Sieg

Der FC Erzgebirge Aue hat den ersten Sieg in der neuen Drittliga-Saison eingefahren. Am dritten Spieltag besiegte das Team von Aue-Trainer Jens Härtel Aufsteiger TSV Havelse mit 2:1 (0:1). Im Erzgebirgsstadion drehten Luan Simnica (66.) und Eric Uhlmann (83.) die Partie. John Posselt hatte die Gäste bereits in der sechsten Minute in Führung gebracht.Bei Aue kehrte Kapitän und Schlussmann Martin Männel ins Tor zurück, nachdem er bei der 0:1-Niederlage beim SSV Ulm wegen der Einschulung seines Sohnes gefehlt hatte. Den frühen Rückstand konnte Männel nicht verhindern: Nach einer Ecke stand der 37-Jährige allein gegen zwei Niedersachsen auf verlorenem Posten, sodass Posselt einnicken konnte.Aus die gesamte Zeit über spielbestimmendDie Gastgeber, die nach nur zwei Minuten durch Jannic Ehlers hätten in Führung gehen müssen, verdauten den Rückstand schnell und erarbeiten sich mehrere Möglichkeiten. Allerdings wurde dabei deutlich, weshalb die Sachsen in ihren bisherigen zwei Spielen torlos geblieben waren: Zu fahrig wurde abgeschlossen, oder der letzte Pass kam nicht beim Mitspieler an.Auch nach dem Seitenwechsel war Aue das spielbestimmende Team. Marvin Stefaniak scheiterte in der 51. Minute zunächst noch am Pfosten. Mehr Glück hatte Simnica, der in der 66. Minute mit dem Rücken dem Ball den letzten Drall gab. Für die ständig drückenden Gastgeber gelang Uhlmann sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit seinem Kopfballtor der verdiente Siegtreffer. Stefaniak jubelte in der Nachspielzeit noch einmal, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsposition nicht gegeben.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Später Treffer: Dresden stoppt den Bielefelder Siegeszug

Später Treffer: Dresden stoppt den Bielefelder Siegeszug

Dynamo Dresden hat den Aufstieg von Arminia Bielefeld unterbrochen. In einem Duell der beiden Aufsteiger gewannen die Sachsen am Sonntag mit 2:1 (1:0) durch ein spätes Tor von Luca Herrmann in Bielefeld und feierten damit ihren ersten Saisonerfolg in der 2. Fußball-Bundesliga im dritten Anlauf. Bielefeld musste erstmals in dieser Saison Punkte abgeben, während Christopher Lannert in der 75. Minute die Rote Karte sah.Dresden startete deutlich besser in die Partie. Kapitän Niklas Hauptmann erzielte in der 21. Minute mit einem Flachschuss die frühe Führung. Nach der Halbzeit gelang Joel Grodowski in der 57. Minute der Ausgleich mit einem sehenswerten Volleyschuss.Platzverweis und spätes GegentorAnschließend drängten die Bielefelder auf den nächsten Heimsieg, mussten jedoch einen Rückschlag hinnehmen, als Lannert nach einem Foul an Stefan Kutschke vom Platz gestellt wurde. Dies führte zu einer doppelten Bestrafung für das Team. In der Schlussphase, in der Dresden mehrere Chancen hatte, traf Herrmann in der zehnten Minute der Nachspielzeit aus der Distanz zum 2:1-Sieg für die Gäste.Vor dem Anpfiff gab es für die Bielefelder jedoch gute Nachrichten: Nach wochenlangem Tauziehen wurde der ehemalige Leihspieler Marius Wörl fest von Liga-Konkurrent Hannover 96 verpflichtet. Die Ablösesumme beläuft sich laut Medienberichten auf knapp zwei Millionen Euro inklusive Boni, wodurch der 21-Jährige zum Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte von Bielefeld wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden holt mit 2:1 in Bielefeld ersten Sieg

Dynamo Dresden holt mit 2:1 in Bielefeld ersten Sieg

Dynamo Dresden sicherte sich ihren ersten Sieg der Saison in der Fußball-unteren Liga mit einem beeindruckenden Tor von Luca Herrmann in der Nachspielzeit. Sie triumphierten über den Mitaufsteiger Arminia Bielefeld mit 2:1 (1:0). Niklas Hauptmann eröffnete das Scoring in der 21. Minute, doch Arminia glich durch Joel Grodowski in der 57. Minute aus. In der 75. Minute erhielt Christopher Lannert die rote Karte für ein Foul an Ersatzspieler Stefan Kutschke in einer vielversprechenden Situation. Herrmann erzielte das Siegertor in der 90+10. Minute.Diese Niederlage markiert die erste Heimniederlage für Bielefeld in 13 Spielen. Im Verlauf der Saison hatten sie nur einmal in ihren letzten 18 Pflichtspielen verloren, nämlich im DFB-Pokal-Finale in Berlin gegen den VfB Stuttgart.Nach dem Ausfall des Sturmtrios Christoph Daferner (Handverletzung), Vincent Vermeij (Virusinfektion) und Jakob Zickler (Schulterverletzung) wählte Trainer Thomas Stamm zunächst Nils Fröling. Im Gegensatz zum Spiel gegen Mainz gab es für die Partie gegen Bielefeld keine Änderungen in der Startaufstellung. Im Gegensatz dazu musste Bielefelds Trainer Mitch Kniat den wegen einer gelb-roten Karte suspendierten Torwart Jonas Kersken durch Leo Oppermann ersetzen.Dynamo legt vorDynamo begann gut. Nachdem Bielefeld während des Aufbaus den Ball verloren hatte, fand Fröling Dominik Kother im Mittelfeld, der dann Hauptmann in Position brachte. Hauptmann traf aus einem schwierigen Winkel auf der linken Seite und platzierte den Ball ins lange Eck zur Führung (21. Minute). Anschließend wurde Arminia stärker. Nach der Halbzeit war es Grodowski (57. Minute), der mit einem direkten Schuss im vollen Lauf am langen Pfosten traf.Als das Spiel die 60-Minuten-Marke überschritt, wurde Dresden zunehmend in die Defensive gedrängt, hatte jedoch weiterhin Chancen. Vinko Sapina (69. Minute) köpfte den Ball aus kurzer Distanz direkt in die Arme von Oppermann. Nach langen Diskussionen über das Foul des letzten Mannes an Kutschke (75. Minute) traf Kutschke zwar, doch das Tor wurde nach einer Überprüfung wegen Abseits nicht gegebenIn der 90. Minute hatte Kutschke erneut die Möglichkeit, das Siegtor aus einem rechten Winkel zu erzielen. Dynamo verstärkte in den elf Minuten Nachspielzeit seine Bemühungen und wurde schließlich für seine Anstrengungen mit dem Sieg belohnt, dank Herrmanns beeindruckendem Fallrückzieher.

FC Bayern muss keine Konsequenzen nach VAR-Einsatz fürchten

FC Bayern muss keine Konsequenzen nach VAR-Einsatz fürchten

Trotz des nicht regelkonformen VAR-Einsatzes im Bundesliga-Eröffnungsspiel des FC Bayern München gegen RB Leipzig muss der Titelverteidiger keine sportrechtlichen Konsequenzen befürchten. Dies sagte DFB-Schiedsrichtersprecher Alexander Feuerherdt der Deutschen Presse-Agentur. In den DFB-Regeln ist festgelegt, dass ein Spiel grundsätzlich gewertet wird, auch wenn «unzulässige Situationen/Entscheidungen bei einer Videoüberprüfung untersucht werden». Demnach wäre eine Aberkennung des Münchners 6:0-Sieges am Grünen Tisch bei einem möglichen Einspruch der Leipziger ausgeschlossen. DFB räumt Fehler einVor dem vermeintlichen RB-Ehrentreffer in der Partie am Freitag hatten Schiedsrichter Florian Badstübner, seine Assistenten und der Vierte Offizielle übersehen, dass der Leipziger Castello Lukeba einen Freistoß falsch ausgeführt hatte. Statt den Ball zu spielen, war Lukeba mit diesem einfach los gedribbelt. Nach heftiger Intervention von Bayern-Kapitän Joshua Kimmich, der dafür die Gelbe Karte sah, nahm Badstübner nach vorheriger Rücksprache mit dem Video Assistant Referee den Treffer zurück. Der DFB räumte ein, dass der VAR in dieser Situation aber gar nicht hätte eingreifen dürfen. «Die anschließende Torerzielung ist vom VAR gecheckt worden, aber die Art der Ausführung eines Freistoßes im Vorfeld eines Tores zu überprüfen, gehört streng genommen nicht zu seinen Aufgaben», sagte Feuerherdt dem «Kicker».Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Kimmichs Meckern beim Schiri mit Erfolg: «Geht doch nicht»

Kimmichs Meckern beim Schiri mit Erfolg: «Geht doch nicht»

Joshua Kimmich war gleich im Bilde. Und die hartnäckige Intervention des Bayern-Profis bei Schiedsrichter Florian Badstübner führte am Ende dazu, dass ein kurioser Leipziger Treffer im Eröffnungsspiel der Fußball-Bundesliga vier Minuten später doch noch aberkannt wurde - zu Recht. «Ich habe schon gemerkt, dass der Schiri nach dem Freistoß angepfiffen hat und der (Leipziger) Spieler einfach los gedribbelt ist. Da habe ich gedacht, das geht doch nicht», erzählte Kimmich nach dem 6:0 des deutschen Meisters und ergänzte mit Blick auf den Referee: «Am Ende bin ich schon froh, dass er den Mut hatte, das zurückzunehmen.»Lukeba dribbelt beim Freistoß losWas war passiert in der 66. Minute? Das Spiel war bei einer 4:0-Führung des FC Bayern längst gelaufen, als RB-Profi Antonio Nusa den Ball aus spitzem Winkel unter die Latte drosch. Doch Kimmich und weitere Münchner Spieler und Verantwortliche beschwerten sich vehement beim Schiri. Denn Leipzigs Verteidiger Castello Lukeba hatte die Aktion mit einem falsch ausgeführten Freistoß eingeleitet. Das war aber vielen im Stadion gar nicht aufgefallen. Kimmich schon. «Dann haben wir halt das Gegentor bekommen, dementsprechend habe ich reklamiert. Dann wurde das überprüft, ich weiß gar nicht, was. Dann wurde das Tor gegeben. Ich habe weiter reklamiert und die Gelbe Karte bekommen. Aber sie haben es dann nochmal überprüft und völlig zu Recht zurückgenommen», schilderte der Kapitän der Nationalmannschaft. DFB räumt Fehler einDer Video Assistant Referee hätte aber in dieser Situation gar nicht eingreifen dürfen, wie Alex Feuerherdt als Leiter Kommunikation und Medienarbeit der DFB Schiri GmbH dem «Kicker» sagte: «Die anschließende Torerzielung ist vom VAR gecheckt worden, aber die Art der Ausführung eines Freistoßes im Vorfeld eines Tores zu überprüfen, gehört streng genommen nicht zu seinen Aufgaben.»Aufgrund der ungewöhnlich heftigen Proteste der Bayern habe sich der Schiedsrichter veranlasst gefühlt, beim VAR nachzufragen. «Der VAR hat sich daraufhin im Sinne des Fußballs ausnahmsweise zu einem kurzen Hinweis auf die irreguläre Freistoßausführung entschlossen, weil es niemand verstanden hätte, wenn dieses Tor gezählt hätte. Am Ende stand die richtige Entscheidung, das Tor nicht zu geben», so Feuerherdt. Der Anspruch müsse es sein, eine solche Situation auf dem Feld korrekt zu lösen.Kimmich: «Es war entscheidend, da zu meckern»«Es war schon entscheidend, da zu meckern», befand Kimmich und räumte ein: «Ich hätte mir wahrscheinlich auch Gelb gegeben, weil ich relativ hartnäckig geblieben bin.» Zum Schiedsrichter habe er gesagt, «dass das Tor ein Skandal ist, dass das nicht geht». Es sei daher gut, «dass wir ein paar Kameras und Assistenten im Stadion haben.»Bayern-Sportvorstand Max Eberl lobte Kimmich und Co. für die Intervention beim Schiedsrichter: «Wenn die Mannschaft nicht so reagiert hätte, hätte er das Tor gegeben.» Eberl berichtete darüber hinaus, dass er nach dem Spiel Kontakt mit Badstübner wegen der Szene hatte. «Ich glaube, er war verwirrt, wie wir alle verwirrt waren», erzählte Eberl. Und: «Er ärgert sich sehr.» Doch Vorwürfe mochte der Bayern-Manager dem Unparteiischen nicht machen: «Dass die Situation zu einem Tor führt, passiert wahrscheinlich einmal bei 10.000 so belangloser Freistöße. Das habe ich Florian auch gesagt.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Desaströse Leistung»: Werner nach RB-Debüt ernüchtert

«Desaströse Leistung»: Werner nach RB-Debüt ernüchtert

Ole Werner hat nach seinem völlig missratenen Bundesliga-Einstand als Trainer von RB Leipzig eine schonungslose Aufarbeitung des 0:6-Debakels beim FC Bayern München angekündigt. «Das war eine desaströse Leistung. Wir haben uns im Lauf des Spiels ergeben - das darf uns nicht passieren. Es hilft nur, diese Dinge knallhart anzusprechen und aufzuarbeiten», sagte der sichtlich enttäuschte Fußball-Lehrer über die höchste Bundesliga-Niederlage der Sachsen. Dem im Sommer von Werder Bremen gekommenen RB-Trainer wurde gleich zum Saisonstart brutal vor Augen geführt, «dass wir noch einen Berg an Arbeit vor uns haben. Das wird einige Zeit benötigen.» Trotz des Umbruchs im Kader dürfe sich die Mannschaft aber nicht so präsentieren wie in München. «Was nicht passieren darf ist, dass wir nach Rückschlägen so auseinanderfallen. Da müssen wir eine andere Energie aufbauen», monierte Werner und forderte: «Wir müssen es schaffen, eine andere Dynamik als Gruppe zu haben.»Auch David Raum redete Klartext. «Jeder muss sich fragen, ob dies das ist, was wir diese Saison spielen wollen. Das ist auch eine Mentalitätsfrage», sagte der Abwehrspieler und forderte: «So etwas darf uns auf keinen Fall nochmal passieren.»Was wird aus Xavi?Fakt ist: In dieser Verfassung wird es für die Leipziger schwer, nach dem enttäuschenden siebten Platz in der Vorsaison und dem Verpassen eines internationalen Wettbewerbs wieder oben anzugreifen. «Sechs Stück ist eine ganz, ganz bittere Pille. Das muss man erst einmal beiseiteschieben», räumte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer ein. Hinzu kommt die Unruhe um Xavi Simons, der nach England zum Club-Weltmeister FC Chelsea wechseln will. «Jeder weiß um seine Ambitionen, er hat seinen Wechselwunsch bei uns auch hinterlegt», sagte Schäfer. Es habe in den vergangenen Wochen zwar den einen oder anderen Austausch, aber noch keine Einigung gegeben. «Wir blockieren keinen Spieler, aber die Parameter müssen stimmen», so Schäfer.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo-Trainer Stamm erwartet «enges Spiel» in Bielefeld

Dynamo-Trainer Stamm erwartet «enges Spiel» in Bielefeld

Nach dem Ausfall eines Stürmer-Trios will Dynamo Dresdens Cheftrainer Thomas Stamm erst kurzfristig entscheiden, wer beim Zweitliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld auflaufen wird. Er werde sich dann am Sonntag (13.30 Uhr) zwischen Nils Fröling und Stefan Kutschke entscheiden. Obwohl die Elbestädter noch punktlos nach ihrem Aufstieg sind, erwartet Stamm «ein 50:50-Spiel. Beide Mannschaften haben eine gleiche Herangehensweise - ligaunabhängig. Die Abläufe haben sich jetzt nicht groß geändert. Es sind zwei Mannschaften, die mit und ohne Ball eine sehr hohe Intensität gehen können. Man kann ein enges Spiel erwarten.»Daferner und Vermeij nächste Woche zurück?Da Torjäger Christoph Daferner sich an der Hand verletzt hat und Vincent Vermeij an einem Infekt leidet, sind sie aktuell noch kein Thema. «Es kann sein, dass beide in der nächsten Woche wieder am Start sind», meinte Stamm. Daferner hatte in den beiden ersten beiden Saisonspielen gegen Fürth (2:3) und Magdeburg (1:2) jeweils einen Treffer erzielt. Zudem fällt Jakob Zickler (Schulterverletzung) länger aus.Beim letzten Auftritt auf der Alm in der 3. Liga, bevor beiden Teams der Aufstieg gelang, schaffte Dynamo ein 1:1. Das letzte Zweitliga-Duell bei der Arminia vor über fünf Jahren endete mit 0:4. Zuletzt siegreich im Unterhaus bei der Arminia waren die Elbestädtern 2018 beim 3:2.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Hertha solidarisiert sich mit Fans gegen Verbandsstrafen

Hertha solidarisiert sich mit Fans gegen Verbandsstrafen

Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat sich erneut mit seiner eigenen Fan-Szene und kleineren Vereinen solidarisiert und den Nordostdeutschen Fußballverband (NOFV) zu einer Abschaffung der sogenannten Verbandsstrafen aufgefordert. «Verbandsstrafen in der jetzigen Form erfüllen nicht den Zweck, den sich die Verbände erhofft haben», sagte Hertha-Präsident Fabian Drescher in einem einer Pressemitteilung beigefügten Youtube-Video. In dem Film, in dem mehrere Fan-Vertreter und Offizielle diverser ostdeutscher Vereine vornehmlich aus der Regionalliga zu Wort kommen, kritisierte der Berliner Vereinschef die NOFV-Praxis, Clubs für die Vergehen ihrer Anhänger primär finanziell zu sanktionieren.Diese Praxis schade «vielmehr den einzelnen Protagonisten und den Vereinen, da sie Vereine in finanzielle Existenznot bringen können und zum anderen keine Lösung der von den Verbänden aufgezeigten Probleme darstellen», sagte Drescher.Kernpunkt der Auseinandersetzung ist das Verbot von Pyrotechnik. Aber auch Sanktionen gegen Banner oder Zaunfahnen werden kritisiert. «Es entsteht der Eindruck, dass sich Verbände an der Fankultur bereichern, obwohl sie als gemeinnützige Organisationen wie der NOFV dazu rechtlich gar nicht befugt sind. Positive, kreative Fankultur wird dadurch ignoriert oder sogar kriminalisiert», hieß es in der Hertha-Mitteilung.Hertha-Mitglieder fassten BeschlussBei der Mitgliederversammlung im Mai hatte sich eine Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder nach langer Diskussion dafür ausgesprochen, dass sich die Hertha für ein Ende der Strafen für «nicht-missbräuchlich eingesetzte Pyrotechnik» einsetzen soll. Das war von vielen Mitgliedern allerdings auch scharf kritisiert worden.Zuletzt hatte ein Einspruch von Regionalligist Carl Zeiss Jena gegen eine NOFV-Geldstrafe für Aufsehen gesorgt. Als dieser mit dem Hinweis auf fehlerhafte, per Künstlicher Intelligenz erstellte Inhalte abgelehnt worden war, hatte der Club dargelegt, absichtlich einen überlangen und fehlerhaften Antrag eingereicht zu haben, um auf die Problematik der Verbandsstrafen aufmerksam zu machen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Coach Werner fordert «klare Lösungen» bei Saisoneröffnung

RB-Coach Werner fordert «klare Lösungen» bei Saisoneröffnung

Ole Werner fordert von seinem Team RB Leipzig beim Saisonauftakt an diesem Freitag beim FC Bayern (20.30 Uhr) ein mutiges Auftreten. Auch, um den deutschen Fußball-Meister in den richtigen Momenten zu stressen. «Wir wissen, dass wir gut verteidigen müssen. Gleichzeitig ist es wichtig, früh ins Pressing zu gehen und hohe Ballgewinne zu erzielen. Außerdem wird es entscheidend sein, auch auswärts in München Fußball zu spielen und stets klare Lösungen parat zu haben», sagte der neue Cheftrainer, der an der Isar sein Bundesliga-Debüt für RB gibt. Doch die Münchner haben noch nie ihr Eröffnungsspiel verloren (18 Siege, fünf Remis). Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in Leipzig endete 3:3, RB reichte dabei eine 2:0-Führung nicht für den Sieg. Im Hinspiel kamen die Leipziger in München in der Vorsaison mit 1:5 unter die Räder.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Coach Werner vor Bayern-Duell: «Auch Fußball spielen»

RB-Coach Werner vor Bayern-Duell: «Auch Fußball spielen»

Nur auf Gegenpressing und wilde Balljagd möchte sich Ole Werner beim Saisonauftakt nicht verlassen. Vor dem Bundesliga-Eröffnungsspiel an diesem Freitag beim FC Bayern (20.30 Uhr) fordert er von seiner neu formierten Mannschaft, den deutschen Fußball-Meister in den richtigen Momenten zu stressen. «Wir wissen, dass wir gut verteidigen müssen. Gleichzeitig ist es wichtig, früh ins Pressing zu gehen und hohe Ballgewinne zu erzielen. Außerdem wird es entscheidend sein, auch auswärts in München Fußball zu spielen und stets klare Lösungen parat zu haben», sagte der neue Cheftrainer, der an der Isar sein Bundesliga-Debüt für RB Leipzig gibt. Eröffnungsspiel «die perfekte Gelegenheit»Beim einstimmigen Titelfavoriten hat Werner beim Supercup gegen Pokalsieger VfB Stuttgart (2:1) keine ungewöhnlichen Sachen entdeckt. «Eine sehr eingespielte Mannschaft, die in ihren Mustern so spielt, wie sie auch letzte Saison gespielt hat», erklärte er. Dennoch sei ein Eröffnungsspiel «die perfekte Gelegenheit, unser Spiel zu zeigen und im besten Fall etwas Zählbares mitzunehmen». Doch die Münchner haben noch nie ihr Eröffnungsspiel verloren (18 Siege, fünf Remis), «Dann ist es also an der Zeit», meinte Leipzigs neuer Kapitän David Raum im «Kicker»-Interview. Das letzte Aufeinandertreffen beider Teams in Leipzig endete 3:3, RB reichte dabei eine 2:0-Führung nicht für den Sieg. Im Hinspiel kamen die Leipziger in München in der Vorsaison mit 1:5 unter die Räder. Der letzte Bundesliga-Sieg gelang im Mai 2023, als die Sachsen mit 3:1 an der Isar gewannen. Drei Monate später holte RB mit einem 3:0 in München erstmals den Supercup.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Kapitän Raum: «Natürlich zählt das Ergebnis»

RB-Kapitän Raum: «Natürlich zählt das Ergebnis»

RB Leipzigs neuer Kapitän David Raum fordert von seinem Team wieder eine Führungsrolle in der Bundesliga. Noch so eine schwache Leistung wie in der Vorsaison mit dem erstmaligen Verpassen der internationalen Startplätze sei nicht akzeptabel. «Es war ein Auf und Ab, was einer Top-Mannschaft nicht würdig ist. Aber jetzt haben wir eine neue Mannschaft und ein neues Trainerteam. Es gilt, wieder in unsere alte Rolle als Top-Mannschaft zurückzukehren und uns wieder dahin zu bringen, wo wir hingehören», sagte der Nationalspieler dem «Kicker» (Donnerstag). «Natürlich zählt das Ergebnis»Vor dem Eröffnungsspiel beim FC Bayern München am Freitag (20.30 Uhr) wissen die Sachsen allerdings nach durchwachsenen Testspielergebnissen nicht so richtig, wie ihre Leistungsfähigkeit einzuschätzen ist. «Für uns ist das ein guter Gradmesser, bei dem wir sehen werden, wo wir stehen. Wir kommen aus einer durchwachsenen Saison. Da ist wichtig, wie man sich in so einem Spiel präsentiert. Natürlich zählt das Ergebnis, aber es ist auch für das eigene Gefühl von Bedeutung», sagte Raum.Raum erstmals RB-KapitänFür den Linksverteidiger ist der Saisonauftakt beim deutschen Rekordmeister ein besonderes Spiel. Erstmals führt er das RB-Team als Kapitän an. «Als der Trainer vergangene Woche verkündet hat, dass ich dieses Jahr Kapitän dieser Mannschaft sein darf, habe ich den ganzen Tag das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen», sagte der 27-Jährige, der sich selbst in die Pflicht nimmt: «Ich sehe mich als Kapitän in der Verantwortung, darauf zu achten, dass der Zusammenhalt stimmt. Wichtig ist, dass man auf und neben dem Platz ehrlich zueinander ist, dann darf der Ton ruhig auch mal ein bisschen rauer sein.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipziger Fußballerinnen nach Andernach - Jena zu Chemie

Leipziger Fußballerinnen nach Andernach - Jena zu Chemie

Die Fußballerinnen von Bundesligist RB Leipzig müssen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals die Koffer packen. Die Mannschaft von Trainer Jonas Stephan ist beim Zweitligisten SG 99 Andernach gefordert, der in der vergangenen Spielzeit den elften Platz belegte. Gespielt wird zwischen dem 27. und 29. September. Das Endspiel findet am 14. Mai 2026 traditionell in Köln statt.Nicht ganz so weit muss Bundesligist Carl-Zeiss Jena reisen. Die Thüringer treten bei Viertligist Chemie Leipzig an. Die Frauen des Regionalligisten 1. FC Magdeburg empfangen den Bundesliga-Aufsteiger Hamburger SV.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ex-Trainer mit Axt erschlagen - Neun Jahre Haft wegen Mordes

Ex-Trainer mit Axt erschlagen - Neun Jahre Haft wegen Mordes

Im neu aufgerollten Prozess um den tödlichen Axtangriff auf einen Jugendfußballtrainer in Lichtenstein (Landkreis Zwickau) ist ein 41-Jähriger wegen Mordes verurteilt worden. Die Richter am Landgericht Zwickau verhängten eine Haftstrafe von neun Jahren, wie eine Gerichtssprecherin auf Anfrage mitteilte. Die Richter sahen demnach eine verminderte Schuldfähigkeit als gegeben. Sie folgten damit der Einschätzung des Sachverständigen, der nicht ausschließen konnte, dass die Steuerungsfähigkeit des Angeklagten erheblich eingeschränkt gewesen war.Erstes Urteil war deutlich milder - wurde aber vom BGH kassiertBereits im Mai 2024 hatte die 1. Große Strafkammer den Deutschen verurteilt, allerdings wegen Totschlags. Sie war wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung von verminderter Schuldfähigkeit und einer Affekttat ausgegangen und verhängte ein Strafmaß von viereinhalb Jahren Haft. Der Bundesgerichtshof hob das Urteil jedoch wegen einiger Rechtsfehler auf, und das Verfahren musste vor einer anderen Strafkammer komplett neu aufgerollt werden.Sexueller Missbrauch?Auch im jetzigen Prozess hatte der Angeklagte eingeräumt, seinen früheren Jugendtrainer im Sommer 2023 mit der Axt erschlagen zu haben. Der Getötete habe ihn als Jugendlichen zweimal sexuell missbraucht, ließ er über seine Verteidigerin erklären.Die Staatsanwaltschaft hatte auf eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes plädiert. Sie war überzeugt, dass der Angeklagte seinen Ex-Trainer in seine Wohnung gelockt und ihm hinterrücks fünfmal die Spaltaxt auf den Kopf geschlagen habe. Damit habe er sich für «vermuteten» Missbrauch rächen wollen.Die Anklage sprach von vermuteten Missbrauch, denn der Angeklagte hatte 2011 bei einem Unfall einen vollständigen Gedächtnisverlust erlitten. Ihn hätten später jedoch Alpträume geplagt und bei einer Begegnung mit seinem früheren Trainer will er in ihm seinen Peiniger wiedererkannt haben, hatte die Verteidigerin erklärt. Sie hatte eine Haftstrafe von viereinhalb Jahren wegen Totschlags gefordert. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Das sagt Schäfer zur Xavi-Zukunft bei RB Leipzig

Das sagt Schäfer zur Xavi-Zukunft bei RB Leipzig

RB-Geschäftsführer Marcel Schäfer will Offensivspieler Xavi Simons nur bei einem starken Angebot aus Leipzig ziehen lassen. «Wir kennen seine großen Ambitionen, in einer Top-Liga für einen Titelanwärter zu spielen. Er will sich auf höchster Ebene beweisen. Und wenn es wirtschaftlich vernünftig ist, sind wir offen. Aber auch nur dann», sagte Schäfer der «Sport Bild». Bis dahin werde der 22 Jahre alte niederländische Nationalspieler beim Bundesligisten weiter in der Startelf stehen. «Wenn es wirtschaftlich für uns nicht sinnvoll ist, freuen wir uns auf eine weitere Saison mit diesem herausragenden Spieler», sagte Schäfer. In der ersten Pokalrunde am Wochenende hatte Trainer Ole Werner Simons in Sandhausen von Beginn an gebracht. Der Offensivmann bereitete beim 4:2 einen Treffer vor und erzielte ein Tor selbst.Tausch mit Chelsea?RB will dem Vernehmen nach in diesem Sommer Transfereinnahmen von mehr als 100 Millionen Euro erzielen. Das ist auch nach dem Verkauf von Benjamin Sesko an Manchester United für 76,5 Millionen Euro noch nicht erreicht. Auch für Simons wollen die Sachsen Berichten zufolge mehr als 70 Millionen. Eine Spur führt in die Premier League zum FC Chelsea. Im Gegenzug könnte Christopher Nkunku zu RB zurückkehren.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bericht: Leipzig verhandelt mit Chelsea über Nkunku-Rückkehr

Bericht: Leipzig verhandelt mit Chelsea über Nkunku-Rückkehr

RB Leipzig ist einem Medienbericht zufolge an einer Rückkehr von Christopher Nkunku interessiert. Nach Angaben des Portals «The Athletic» steht der Fußball-Bundesligist in Verhandlungen mit Nkunkus Club FC Chelsea.In diesem Sommer bemühte sich laut übereinstimmenden Medienberichten auch schon der FC Bayern München um den Franzosen. Ein Wechsel zum deutschen Rekordmeister soll inzwischen aber geplatzt sein. Demnach wollten die Bayern ein Leihgeschäft, Chelsea hingegen einen festen Verkauf des 27-Jährigen.Tauschen RB und Chelsea Nkunku und Simons?Nkunku spielte von 2019 bis 2023 für Leipzig, ehe ihn Chelsea für angeblich 60 Millionen Euro verpflichtet hatte. Mit den Londonern gewann er im Frühjahr die Conference League und jüngst im Juli die Club-Weltmeisterschaft. So richtig glücklich wurde Nkunku an der Stamford Bridge aber offenbar nicht.Anstelle von Nkunku könnte bald Leipzigs Xavi Simons für Chelsea spielen. Der Niederländer wird in diesem Sommer immer wieder mit dem Premier-League-Club in Verbindung gebracht. Voraussetzung soll aber ein Nkunku-Verkauf sein.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburg holt Mittelfeldspieler aus Hoffenheim

Magdeburg holt Mittelfeldspieler aus Hoffenheim

Fußball-Zweitligist 1. FC Magdeburg hat Mittelfeldspieler Luka Hyryläinen von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. Über die Vertragslaufzeit machten die Magdeburger keine Angaben. Hyryläinen war in der Vorsaison an den SSV Ulm ausgeliehen und absolvierte dort 28 Partien in der 2. Bundesliga. Zuletzt kam der 20-Jährige für die Reserve der TSG Hoffenheim in der 3. Liga zum Einsatz. «Luka bringt viele Elemente mit, die unser Spiel weiterentwickeln werden. Er ist ballsicher und verfügt über enorme Spielintelligenz. Zudem wird er seine Größe bei Standards gut einbringen können», sagte Magdeburgs Trainer Markus Fiedler zur Neuverpflichtung. Auch Magdeburgs Sportdirektor lobte das Potenzial des Finnen. Dieser wolle «mit der Unterstützung der grandiosen Fans mithelfen, dass wir alles aus uns herausholen», wie Hyryläinen auf der Vereinswebsite zitiert wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nun auch Amiri: Üble Beleidigung gegen Mainzer Torschützen

Nun auch Amiri: Üble Beleidigung gegen Mainzer Torschützen

Fußball-Nationalspieler Nadiem Amiri hat eine üble Beleidigung in den sozialen Medien öffentlich gemacht. Nach seinem Tor zum 1:0-Sieg des 1. FSV Mainz 05 in der ersten DFB-Pokalrunde bei Dynamo Dresden wurde der 28-Jährige auf das Heftigste beschimpft. Amiri, der die Partie mit einem sehenswerten Freistoßtreffer entschieden hatte, reagierte fassungslos: «Keine Worte mehr für so Menschen», schrieb der 28-Jährige in einer Instagram-Story über den Inhalt der Nachricht.Die Mainzer veröffentlichten auf der Online-Plattform X zudem eine üble rassistische Beleidigung gegen Mittelfeldspieler Arnaud Nordin und kündigten rechtliche Schritte an. «Bei uns ist kein Platz für Rassismus, Hetze und Hass im Internet, im Stadion und sonst wo! Gemeinsam mit unseren Jungs gehen wir juristisch gegen diese Personen vor», teilte der Bundesligist mit.Es ist nicht die erste rassistische Beleidigung am ersten Pokal-Wochenende der Saison. Auch rings um die Partien in Leipzig, Potsdam und Essen gab es Vorfälle in den Stadien oder in den sozialen Medien.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Es hat nicht sollen sein: Dynamo scheidet gegen Mainz aus

Es hat nicht sollen sein: Dynamo scheidet gegen Mainz aus

Die DFB-Pokalreise ist für Dynamo Dresden in dieser Saison bereits nach der ersten Runde beendet. Der Zweitliga-Aufsteiger musste sich nach den beiden Niederlagen zum Liga-Auftakt nun auch im Cup-Wettbewerb geschlagen geben. Bundesligist 1. FSV Mainz 05 kam an der Elbe zu einem 1:0 (1:0)-Erfolg. Nationalspieler Nadiem Amiri markierte vor 30.105 Zuschauern nach 22 Minuten per Freistoß das einzige Tor der Partie. Jakob Lemmer (66.) vergab die große Chance zum Ausgleich, als er einen Handelfmeter direkt in die Arme von FSV-Torhüter Robin Zentner schoss. Gäste-Trainer Bo Henriksen sah nach 86 Minuten wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte.Dynamo fehlt Cleverness in der Chancenverwertung«Die Effizienz hat gefehlt, um weiterzukommen. Die Art und Weise war gut, das Ergebnis leider nicht», sagte Dynamo-Trainer Thomas Stamm. «Wir müssen am Sonntag in Bielefeld die negativen Gedanken, sollten sie da sein, abschütteln. Bei der Arminia ist auch etwas möglich, das haben wir in der Vergangenheit gezeigt», betonte der Coach.Nach dem Spielverlauf hätte die Niederlage nicht sein müssen, befand Vinko Sapina. «Wir hatten uns schon etwas ausgerechnet. Im Pokal ist immer alles 50:50. Und wir haben alles reingeworfen», sagte der Mittelfeldspieler. Dynamo muss auf Sturm-Duo verzichtenDynamo musste neben dem an der Hand verletzten Torjäger Christoph Daferner kurzfristig auch auf den eigentlich in der Startformation erwarteten Vincent Vermeij verzichten. Der Neuzugang von Fortuna Düsseldorf laboriert an einem viralen Infekt. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die aggressiv im Mittelfeld störten und sich in den ersten Minuten durch Nils Fröling (3., 6.), der diesmal als einzige Sturmspitze aufgeboten war, zwei Großchancen erarbeiteten. Vom Bundesligisten war bis zur 20. Minute offensiv nichts zu sehen, daher fiel die Führung ziemlich überraschend. Amiris Freistoß aus rund 22 Metern ging vom Innenpfosten ins Tor.Treffer verändert KräfteverhältnisseErst danach wurden die 05er ihrer Favoritenrolle gerechter, spielten nach vorn und brachten die Dresdner Deckung mehrfach in Bedrängnis. Paul Nebel fand mit zwei hundertprozentigen Chancen (34., 41.) im aufmerksamen Dynamo-Torhüter Tim Schreiber seinen Meister.Dynamo hatte nun mehr mit der eigenen Deckung zu tun, kam nur noch selten zu gut vorgetragenen Angriffen. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ergaben sich noch Möglichkeiten. Die aussichtsreichste vergab Dominik Kother, der aus elf Meter Entfernung keinen Druck hinter den Ball brachte.Mainz spielt clever und hat zum Schluss GlückNach der Pause übernahm der FSV komplett die Spielkontrolle. Chancen gab es, doch die waren nicht zwingend. Vielmehr leistete man sich nach 65 Minuten durch den gerade eingewechselten Ben Bobzien ein Handspiel im Strafraum. Doch Lemmer trat den Ball so schwach, dass Zentner ihn ohne Mühe sicher aufnehmen konnte.Mainz verwaltete danach den Vorsprung, hielt Dynamo weitgehend vom eigenen Strafraum entfernt und sparte damit Kräfte. Erst in der Schlussphase hatten die Hausherren noch Möglichkeiten, wobei Lemmer (87.) noch einmal frei vor Zentner auftauchte, aber knapp verzog. Mehr war nicht mehr drin.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach Kritik an Montagstermin: Mainz gewinnt in Dresden

Nach Kritik an Montagstermin: Mainz gewinnt in Dresden

Pflichtaufgabe nach dem Ansetzungswirbel gemeistert: Der FSV Mainz 05 hat die Pokalhürde Dynamo Dresden übersprungen und sich für das Conference League Spiel am Donnerstag bei Rosenborg Trondheim Selbstvertrauen geholt. Bei Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden siegte der Bundesligist mit 1:0 (1:0). Nationalspieler Nadiem Amiri hatte die Mainzer vor 30.105 Zuschauern mit einem Freistoß nach 22 Minuten in Führung geschossen. Jakob Lemmer (66.) vergab die große Chance zum Ausgleich, als er einen Handelfmeter direkt in die Arme von FSV-Torhüter Robin Zentner schoss. Gäste-Trainer Bo Henriksen sah nach 86 Minuten wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte.Dynamo ohne SturmduoDynamo musste neben dem an der Hand verletzten Torjäger Christoph Daferner kurzfristig auch auf den eigentlich in der Startformation erwarteten Vincent Vermeij verzichten. Der Neuzugang von Fortuna Düsseldorf laboriert an einem viralen Infekt.Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, die aggressiv im Mittelfeld störten und sich in den ersten Minuten durch Nils Fröling (3., 6.) zwei Großchancen erarbeiteten. Vom Bundesligisten war bis zur 20. Minute offensiv nichts zu sehen, daher fiel die Führung ziemlich überraschend. Amiris Freistoß aus rund 22 Metern ging vom Innenpfosten ins Tor.Treffer verändert KräfteverhältnisseErst danach wurden die 05er ihrer Favoritenrolle gerechter, spielten nach vorn und brachten die Dresdner Deckung mehrfach in Bedrängnis. Paul Nebel fand mit zwei einhundert prozentigen Chancen (34., 41.) im aufmerksamen Dynamo-Torhüter Tim Schreiber seinen Meister.Nach der Pause übernahm der FSV die Spielkontrolle, leistete sich nach 65 Minuten aber durch den gerade eingewechselten Ben Bobzien ein Handspiel im Strafraum. Doch Lemmer trat den Ball so schwach, dass Zentner ihn ohne Mühe sicher aufnehmen konnte.Mainz verwaltete danach den Vorsprung, hielt Dynamo weitgehend vom eigenen Strafraum fern und sparte damit Kräfte. Erst in der Schlussphase hatten die Hausherren noch Möglichkeiten, wobei Lemmer (87.) noch einmal frei vor Zentner auftauchte, aber knapp verzog.Heidel-Kritik an Ansetzung: «Schreibtischakrobaten beim DFB»Die Ansetzung der Partie hatte im Vorfeld für großen Wirbel gesorgt. Wegen des Spiels in Trondheim wollten die Mainzer auf keinen Fall am Montag spielen. Der DFB hielt nach Clubangaben an der Ansetzung fest und verwies dabei auf verbindliche Vorgaben der Sicherheitsbehörden vor Ort. In Dresden fand am Wochenende vom 15. bis 17. August das «Canaletto» statt, das als größtes Stadtfest Deutschlands gilt.Der Mainzer Sportvorstand Christian Heidel kritisierte die Entscheider in dieser Sache vor dem Spiel im «Sky»-Interview scharf. «Was da passiert ist, ist für mich eine Farce», sagte Heidel. Seine Kritik richtete der 62-Jährige an einen bestimmten Personenkreis. «Da sitzen dann so ein paar Schreibtischakrobaten beim DFB - und da mein ich nicht den DFB allgemein, sondern die Leute, die das entschieden haben.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Axtangriff auf Fußball-Trainer – Anklage beharrt auf Mord

Axtangriff auf Fußball-Trainer – Anklage beharrt auf Mord

Im neu aufgerollten Prozess um den tödlichen Axtangriff auf einen Jugendfußballtrainer in Lichtenstein (Landkreis Zwickau) beharrt die Staatsanwaltschaft auf einer Verurteilung wegen Mordes. Für den 41 Jahre alten Angeklagten beantragte sie eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Deutsche sei planvoll und heimtückisch vorgegangen. Der Mann war bereits im Mai 2024 wegen Totschlags zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Schon damals hatte die Anklage auf Mord plädiert und war mit Erfolg gegen das Urteil in Revision gegangen. Deswegen musste nun eine andere Kammer des Landgerichts Zwickau neu verhandeln. Die Verteidigung hatte sich im ersten Prozess für einen Freispruch wegen Schuldunfähigkeit ausgesprochen.Urteil für Mittwoch erwartet Im Prozess hat der 41-Jährige eingeräumt, seinen früheren Jugendtrainer mit der Axt erschlagen zu haben. Der Getötete habe ihn als Jugendlichen zweimal sexuell missbraucht, erklärte seine Anwältin. Trotz einer vollständigen Amnesie bei einem Unfall will er in dem Mann seinen Peiniger erkannt haben.Am Dienstag soll der Prozess mit dem Plädoyer der Verteidigung fortgesetzt werden. Das Urteil wird laut Gericht am Mittwoch erwartet.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Auch Lok Leipzig stellt Anzeige nach Rassismusvorfall

Auch Lok Leipzig stellt Anzeige nach Rassismusvorfall

Lok Leipzig hat nach dem Rassismusvorfall im DFB-Pokalspiel gegen den FC Schalke 04 eine Anzeige gegen Unbekannt bei der Polizei gestellt. Geschäftsführer Martin Mieth habe dies am Montag getan, erklärte ein Sprecher des Clubs. Zuvor hatten die «Leipziger Volkszeitung» und die «Bild» über eine Anzeige von Lok berichtet.Bei der 0:1-Niederlage gegen Schalke am Sonntag war Gästespieler Christopher Antwi-Adjei in der Anfangsphase beleidigt worden. Er hatte die Beleidigung von der Tribüne beim Schiedsrichter Max Burda angezeigt. Burda unterbrach die Partie beim Stand von 0:0 für wenige Minuten. Antwi-Adjei berichtete nach dem Spiel, dass von der Tribüne das «N-Wort» gerufen wurde. Mit dem Begriff «N-Wort» wird heute eine früher gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze umschrieben.Antwi-Adjei meldet sich erneut zu Wort«Diese Worte fielen laut über die Lippen eines Zuschauers», unterstrich der 31-Jährige in einem Beitrag bei Instagram, in dem er sich für aufbauende Nachrichten und Gesten bedankte - auch durch einige Leipziger Spieler. «Rassismus hat nirgendwo etwas zu suchen und darf nicht toleriert werden. Es ist beschämend und enttäuschend, dass dieses Thema überall auf der Welt noch sehr präsent ist.»Nur ein Bruchteil rassistischer Beleidigungen und Äußerungen gelange aber an die Öffentlichkeit. «Deshalb nutze ich diese Plattform, um auch für andere Menschen, denen sowas widerfährt, aufzustehen. Aufzustehen gegen Rassismus», schrieb Antwi-Adjei.Video-Dateien und erste HinweiseDie Gastgeber werten nach eigenen Angaben Video-Dateien aus, weil es in dem Bereich, aus dem der Ruf kam, Überwachungskameras gibt. Man hoffe natürlich, den Rufer zu finden, und habe auch schon einige Hinweise bekommen. Es würden alle juristischen Mittel ausgeschöpft und ein lebenslanges Hausverbot angestrebt, sollte der Rufer gefunden werden, hieß es weiter vom Club.Antwi-Adjei hat auch selbst Anzeige erstattet und die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. DFB-Präsident Bernd Neuendorf erklärte, dass der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes ebenfalls Ermittlungen eingeleitet hat.Erst Pfiffe im Stadion, später EntschuldigungNach einem Hinweis durch den Stadionsprecher, dass diskriminierende Rufe zu unterlassen seien, wurde die Begegnung fortgesetzt. Antwi-Adjei wurde bei Ballkontakten anschließend von vielen Leipziger Zuschauern ausgepfiffen. Der Club entschuldigte sich später dafür bei Antwi-Adjei und Schalke.Am Sonntag war auch im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion ein Profi des 1. FC Kaiserslautern im Pokalspiel bei RSV Eintracht Stahnsdorf (7:0) rassistisch beleidigt worden. Durch ein schnelles Eingreifen von Zuschauern und Sicherheitsdiensten konnte der Täter ermittelt werden. Beide Fanlager skandierten «Nazis raus».Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schwere Verletzung: RB-Fußballerin Nemeth mit Kreuzbandriss

Schwere Verletzung: RB-Fußballerin Nemeth mit Kreuzbandriss

Die Bundesliga-Fußballerinnen von RB Leipzig müssen längere Zeit auf Neuzugang Diana Nemeth verzichten. Die 20-Jährige zog sich am Samstag beim Testspiel gegen den Hamburger SV (1:0) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zu, wie der Verein nach einer MRT-Untersuchung mitteilte. Die Linksverteidigerin wird operiert und fällt mehrere Monate aus. Die ungarische Nationalspielerin, die vom Ligakontrahenten VfL Wolfsburg gekommen war und einen Vertrag bis Sommer 2028 unterschrieb, hatte sich in der 30. Spielminute im Zweikampf verletzt. «Der Ausfall von Diana Nemeth ist extrem bitter. Sie hat sich nach ihrem Wechsel sehr schnell bei uns eingefunden und auf und neben dem Platz überzeugt. Wir werden sie in der Reha intensiv begleiten und ihr jede Unterstützung geben, die sie braucht», sagte Viola Odebrecht, Leiterin Frauen- und Mädchenfußball.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

André Silva verlässt RB Leipzig und geht nach Spanien

André Silva verlässt RB Leipzig und geht nach Spanien

André Silva verlässt RB Leipzig und geht zum spanischen Erstliga-Aufsteiger FC Elche. Das gab der Leipziger Verein bekannt. «André hat sich bei RB Leipzig stets professionell und mannschaftsdienlich verhalten. Auch in einer für ihn herausfordernden Phase hat er seine Rolle mit großem Charakter und vorbildlicher Einstellung angenommen», sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Einzelheiten zu den Vertragsdetails sind nicht mitgeteilt worden. Dem Vernehmen nach soll die Ablöse 1,5 Millionen Euro hoch sein.Der 29 Jahre alte Stürmer war im Sommer 2021 für rund 23 Millionen Euro Ablöse von Eintracht Frankfurt nach Leipzig gewechselt und absolvierte insgesamt 110 Spiele im RB-Trikot. In der Saison 2023/2024 lief er leihweise für Real Sociedad auf, in der Rückrunde der vergangenen Spielzeit war er an den SV Werder Bremen verliehen. Richtig durchsetzen konnte sich der Portugiese, der mit den Sachsen 2022 und 2023 den DFB-Pokal gewann, bei keinem Club.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DFB-Boss nach Eklats im Pokal: Rassismus hat keinen Platz

DFB-Boss nach Eklats im Pokal: Rassismus hat keinen Platz

DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die Rassismusvorfälle bei den Pokalspielen in Leipzig und Potsdam verurteilt. «Rassismus und Diskriminierung, Hass und Ausgrenzung haben im Fußball keinen Platz. Wir stehen für Vielfalt und Respekt. Und an der Seite der Betroffenen sowie derjenigen, die sich für unsere Werte einsetzen», sagte der Spitzenfunktionär in einer Mitteilung auf der Homepage des Verbandes.Neuendorf verwies darauf, dass der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes Ermittlungen eingeleitet habe und der DFB sich seit Jahren mit zahlreichen Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball und in der Gesellschaft engagiere. FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte die Vorfälle zuvor scharf verurteilt. Vom DFB und der deutschen Polizei erwartet der Chef des Weltverbandes nun Aufklärung und eine Bestrafung der Täter.Schalke und Kaiserslautern betroffen Bei der Erstrunden-Partie von Lok Leipzig gegen den FC Schalke 04 (0:1 n.V.) hatte Gästespieler Christopher Antwi-Adjei dem Schiedsrichter eine rassistische Beleidigung von der Tribüne gegen ihn kenntlich gemacht. Schiedsrichter Max Burda unterbrach die Partie beim Stand von 0:0 für wenige Minuten. Antwi-Adjei berichtete nach dem Spiel, dass von der Tribüne das «N-Wort» gerufen wurde. Mit dem Begriff «N-Wort» wird heute eine früher gebräuchliche rassistische Bezeichnung für Schwarze umschrieben.Nach einem Hinweis durch den Stadionsprecher, dass diskriminierende Rufe zu unterlassen seien, wurde die Begegnung fortgesetzt. Der Schalke-Profi wurde bei Ballkontakten anschließend von vielen Leipziger Zuschauern ausgepfiffen. Antwi-Adjei hat mittlerweile Anzeige erstattet und die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Die Leipziger Polizei registrierte insgesamt 17 Straftaten bei dem Spiel, darunter mehrere Körperverletzungsdelikte sowie Sachbeschädigungen. Hinsichtlich des Grunds für die Spielunterbrechung hat die Behörde Ermittlungen wegen Beleidigung aufgenommen.«Nazis raus»-Rufe in Potsdam Anders reagierten Fans im Potsdamer Karl-Liebknecht-Stadion nach einer Beleidigung eines Profis des 1. FC Kaiserslautern im Pokalspiel bei RSV Eintracht Stahnsdorf (7:0). Durch ein schnelles Eingreifen von Zuschauern und Sicherheitsdiensten konnte der Täter ermittelt werden. Beide Fanlager skandierten «Nazis raus».Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Fußball-Präsidenten: Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform fix

Fußball-Präsidenten: Arbeitsgruppe Regionalliga-Reform fix

Die Fußball-Präsidenten aus allen Landesverbänden haben sich mit Blick auf die problematische Aufstiegsregelung von den Regionalligen in die 3. Liga gemeinsam auf eine Arbeitsgruppe geeinigt. «Ich freue mich, dass wir uns einvernehmlich mit allen Landesverbandspräsidenten auf unser Ziel geeinigt haben, eine Arbeitsgruppe zum Thema Aufstiegsreform zu bilden», sagte Hermann Winkler, Präsident des Sächsischen (SFV) und Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (NOFV) der Deutsche Presse-Agentur. Vor allem sei es laut Winkler wichtig gewesen, dass dieses Gremium seine Arbeit bereits vor dem Bundestag am 6. November aufnimmt. So hätte man im November schon erste Gesprächsergebnisse. Die Reform wurde zuletzt bei allen Regionalliga-Staffel-Tagungen thematisiert. Der NOFV forderte zuletzt ohnehin eine Arbeitsgruppe aller Vereine plus DFB und DFL. Nun einigten sich die Präsidenten der Regional- und Landesverbände. Fünf Ligen, aber nur vier AufsteigerDerzeit steigen nur die Meister der Regionalligen West und Südwest direkt auf. Die Titelträger der Staffeln Nord, Bayern und Nordost wechseln sich im Rotationsprinzip mit einem direkten Aufsteiger ab. Die beiden übrigen Meister ermitteln in Hin- und Rückspiel den vierten Aufsteiger in die 3. Liga. Ein Meister geht leer aus.Mehr als 40 Clubs haben die Initiative «Aufstiegsreform 2025» inzwischen unterstützt. Und sie kommen längst nicht mehr nur aus dem Osten, der das Ganze mit seinen zahlreichen Traditionsvereinen in der Regionalliga erst so richtig ins Rollen gebracht hat. Mit dem 1. FC Union Berlin ist sogar ein Bundesligist mit dabei: «Die aktuelle Struktur benachteiligt Meister, deren sportliche Leistung nicht automatisch mit dem Aufstieg honoriert wird. Das widerspricht unserem Verständnis von sportlichem Wettbewerb», erklärte Union-Präsident Dirk Zingler. Die einhellige Meinung der Initiative lautet: Wer Meister wird, sollte direkt aufsteigen. Bis zum nächsten Jahr soll ein Reformmodell erarbeitet werden. Würde dieses dann 2026 beschlossen, könnte ab der Saison 2027/28 in der Regionalliga in einer neuen Struktur gespielt werden.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Pokal-Aus: Halle kann Wagners Debüt nicht verderben

Pokal-Aus: Halle kann Wagners Debüt nicht verderben

Der Hallesche FC hat trotz einer couragierten Leistung Sandro Wagners Debüt als Chefcoach beim FC Augsburg nicht verderben können. In einem spannenden Pokalspiel bot der Fußball-Regionalligist dem Bundesliga-Club energisch Widerstand. Doch am Ende war das Team von Trainer Robert Schröder glücklos. Der Pokaltraum ist für Halle nach dem 0:2 (0:0) nach der ersten Runde wieder vorbei. «Aus meiner Sicht hat man zeitweise nicht den Unterschied gesehen zwischen Regionalliga und Bundesliga. Wir hatten zwei, drei richtig klare Chancen und mit mehr Glück und Ruhe vor dem Tor hätten wir auf 1:0 stellen können», analysierte Schröder die Partie. Es kam aber anders für den Pokalsieger Sachsen-Anhalts. Steve Mounié (52. Minute) erlöste Augsburg mit seinem Tor vor 14.000 Zuschauern gegen den mutigen Viertliga-Club. Samuel Essende (79.) machte mit dem zweiten FCA-Tor alles klar. Der Pyro-Nebel aus dem Halle-Block hatte sich noch nicht verzogen, da bot sich Mounié (1. Minute) gleich die dicke Chance zur frühen Führung. Auch Wagners Nerven hätte diese sicherlich beruhigt. Wie aufgedreht hüpfte der bisherige Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann durch seine Coaching-Zone. Immer wieder gab er lautstarke Anweisungen an seine Spieler und immer wieder gingen seine Hände nach oben zum Applaus. Das konnte aber nur ein Zeichen der Aufmunterung und nicht des Lobes sein. Denn zwingend wirkte nicht, was der Bundesligist bei aller spielerischen Überlegenheit bot. Im Gegenteil: Halle spielte mutig und hatte Chancen. «Das war eine brutale Atmosphäre. Die hat meine Mannschaft in die Pflicht genommen», lobte Schröder auch das Publikum. Augsburgs Torwart verhindert Halles FührungTorwart Finn Dahmen (11./13.) parierte reaktionsschnell gegen die HFC-Angreifer Malek Fakhro und Serhat Polat. Später war Dahmen (43.) geistesgegenwärtig per Kopfball außerhalb seines Strafraums vor Julien Damelang der Retter. Das waren die Möglichkeiten, denen Schröder nachtrauerte. Augsburg nutze die gute Chance nach dem Seitenwechsel durch Mounié. Die Szene ärgerte Schröder. Lautstark beschwerte er sich und sah die Gelbe Karte. Sein Assistent Sascha Prüfer wurde sogar mit Rot auf die Tribüne verwiesen. Doch Halle ließ nicht nach und hätte mit mehr Ruhe im Abschluss das Spiel auch noch einmal wenden können. Nach einem Konter machte der eingewechselte Essende mit seinem Tor alles klar. Die HFC-Fans feierten ihr Team dennoch für einen couragierten Auftritt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wagners packende Augsburg-Ouvertüre: 2:0 in Halle

Wagners packende Augsburg-Ouvertüre: 2:0 in Halle

Sandro Wagner hat den FC Augsburg bei seinem Cheftrainer-Debüt mit viel Leidenschaft in die zweite DFB-Pokalrunde gecoacht. Beim 2:0 (0:0) des Fußball-Bundesligisten beim Halleschen FC zeigte der 37-Jährige an der Seitenlinie mit energischen Gesten viel Einsatz und konnte am Ende eines überraschend spannenden Spiels jubeln. Steve Mounié (52. Minute) erlöste Augsburg mit seinem Tor vor 14 000 Zuschauern gegen den mutigen Viertliga-Club. Samuel Essende (79.) machte mit dem zweiten FCA-Tor alles klar. Wagner aufgedreht in Coaching-ZoneDer Pyro-Nebel aus dem Halle-Block hatte sich noch nicht verzogen, da bot sich Mounié (1. Minute) gleich die dicke Chance zur frühen Führung. Auch Wagners Nerven hätte diese sicherlich beruhigt. Wie aufgedreht hüpfte der bisherige Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann durch seine Coaching-Zone. Immer wieder gab er lautstarke Anweisungen an seine Spieler und immer wieder gingen seine Hände nach oben zum Applaus. Das konnte aber nur ein Zeichen der Aufmunterung und nicht des Lobes sein. Denn zwingend wirkte nicht, was der Bundesligist bei aller spielerischen Überlegenheit bot. Richtig brenzlig wurde es sogar für Augsburg. Doch Torwart Finn Dahmen (11./13.) parierte reaktionsschnell gegen die HFC-Angreifer Malek Fakhro und Serhat Polat. Später war Dahmen (43.) geistesgegenwärtig per Kopfball außerhalb seines Strafraums vor Julien Damelang der Retter. Und Augsburg? Mounié (23.) kam noch einmal in aussichtsreiche Position, doch Halles Torwart Sven Müller war im Weg. Dimitrios Giannoulis (43.) traf bei seiner Chance den Ball nicht richtig. Da hatte Wagner sicherlich ein paar Worte für seine Spieler in der Pause. Und die Ansprache zeigte Wirkung: Die erste gute Chance verwertete Mounié diesmal per Kopfball aus kurzer Distanz.Wagner wirbelte an der Seitenlinie weiter, kniete sich förmlich selbst mit rein. Das war auch notwendig, denn Halle ließ nicht nach und hätte mit mehr Ruhe im Abschluss das Spiel auch noch einmal wenden können. Nach einem Konter machte der eingewechselte Essende mit seinem Tor alles klar. Wagner kniete vor der Trainerbank und zeigte die Faust.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schalke-Profi in Leipzig mutmaßlich rassistisch beleidigt

Schalke-Profi in Leipzig mutmaßlich rassistisch beleidigt

Der Schalker Zweitliga-Profi Christopher Antwi-Adjei hat nach mutmaßlich rassistischen Beleidigungen beim DFB-Pokalspiel bei Lok Leipzig klare Worte gefunden. «Das haut nicht hin, nicht in der heutigen Zeit, generell gar nicht. Scheiß-Nigger wurde gerufen», sagte der in Hagen geborene Offensivspieler nach dem 1:0-Arbeitssieg nach Verlängerung in Sachsen.Der 31-Jährige betonte nach der Erstrundenbegegnung, dass er «relativ cool und ruhig geblieben» sei und er dem Linien-Schiri ein Signal gegeben hat, «was da vorgefallen ist. Es hat auch nicht jeder gesagt. Für mich war es ein vereinzelter Ruf. Ich hoffe, die Person denkt noch mal über diese Worte nach.» Antwi-Adjei: «Sehr, sehr enttäuschend»Die Begegnung zwischen dem Nordost-Regionalliga-Meister Lok Leipzig und Zweitligist Schalke 04 war in der ersten Halbzeit wegen mutmaßlich diskriminierenden Äußerungen unterbrochen worden. Nach 14 Minuten hielt Schiedsrichter Max Burda beim Stand von 0:0 Rücksprache mit den Kapitänen beider Teams, nachdem Antwi-Adjei bei einem Einwurf von Lok-Anhängern mit beleidigenden Äußerungen konfrontiert wurde. Nach einem Hinweis durch den Stadionsprecher, dass diskriminierende Rufe zu unterlassen sind, wurde die Begegnung nach zweiminütiger Unterbrechung fortgesetzt. «Es ist sehr, sehr enttäuschend, aber wir sind jetzt weiter. Das ist das, was zählen sollte, das Sportliche», betonte Antwi-Adjei, der dann bei jedem Ballkontakt ausgepfiffen wurde. «Für Fehler durch die Fans werde ich dann ausgepfiffen. Das ist nicht schlimm, aber ein bisschen widersprüchlich. Das passt halt nicht zusammen, aber ich konnte damit leben», sagte der Schalker.Schalke-Trainer: «Das kotzt mich an» Vor allem FC-Coach Miron Muslic erzürnte das: «So etwas hat auf dem Fußballplatz nichts zu suchen. Das Schlimmste ist, er wird dann über 120 Minuten hier ausgepfiffen. Das kotzt mich an. Ich habe den größtmöglichen Respekt vor Chris, dass er das wegsteckt und bis zum Schluss Leistung bringt.»Lok-Trainer Jochen Seitz, der selbst einst für die Königsblauen spielte, bedauerte den Vorfall und meinte: «Ich hoffe, dass man die Person rausfiltern kann und mit einem lebenslangen Stadionverbot belegen kann.» «Es hat niemand was gehört»Lok-Sprecher Carsten Muschalle hatte in der Halbzeitpause dem TV-Sender Sky gesagt: «Wir konnten es am Ende auch nicht verifizieren. Wir haben einen Mitarbeiter, der ist Rollstuhlfahrer, der genau oder fast an der Stelle, wo der Spieler gestanden hat. Der hat nichts gehört. Wir haben auch so ein bisschen da rumgefragt, es hat niemand was gehört. Auch der Linienrichter, der ja bei dem Einwurf logischerweise in der Nähe steht, hat wohl auch nichts gehört. Das ist erstmal der Stand.» Die Gäste setzten in der Halbzeitpause auf Plattform X einen Post mit den Worten: «STEHTAUF gegen Rassismus!» ab.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

André Silva wechselt offenbar nach Spanien statt nach Bremen

André Silva wechselt offenbar nach Spanien statt nach Bremen

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat offenbar einen Abnehmer für seinen Stürmer André Silva gefunden. Nach übereinstimmenden Medieninformationen wechselt der Portugiese nach Spanien und schließt sich dem FC Elche an. Zuvor war lange über eine Rückkehr Silvas zum Bundesliga-Konkurrenten Werder Bremen spekuliert worden, an den er in der vergangenen Saison ausgeliehen war.Für Silva ist eine Ablöse im Bereich von 1,5 Millionen Euro im Gespräch. Vor vier Jahren hatte RB für den früheren portugiesischen Nationalspieler 23 Millionen Euro überwiesen. Silva galt schon lange in Leipzig als Verkaufskandidat. Er war 2021 von Eintracht Frankfurt nach Sachsen gewechselt, konnte die hohen Erwartungen aber nie erfüllen. Nach zwei Jahren begann ein zweijährige Leihe, zunächst nach Spanien zu Real Sociedad San Sebastian, dann nach Bremen. Nirgendwo konnte er sich festspielen. So brauchte RB lange, um einen Abnehmer zu finden.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schalke 04 jubelt nach spätem Arbeitssieg bei Lok Leipzig

Schalke 04 jubelt nach spätem Arbeitssieg bei Lok Leipzig

Der FC Schalke 04 hat die Auftakthürde im DFB-Pokal mit viel Mühe erst in der Verlängerung genommen. Beim Nordost-Regionalliga-Meister 1. FC Lok Leipzig kam der Fußball-Zweitligist zu einem schwer erkämpften 1:0 (0:0)-Arbeitssieg. Der eingewechselte Bryan Lasme (107. Minute) erlöste die Königsblauen mit seinem Siegtreffer vor 11.900 Zuschauern im ausverkauften Bruno-Plache-Stadion. Noch vor dem Anpfiff erinnerte eine Leipziger Choreographie an den historischen DFB-Pokalsieg 1937, als Loks Vorgängerverein VfB im Finale mit 2:1 gegen Schalke gewann. Danach startete die Partie furios. Lok-Keeper Andreas Neumann verhinderte (8./9. Minute) mit zwei Paraden eine frühe Führung der Schalker, die erstmals wieder von Kapitän Kenan Karaman (Meniskusverletzung) aufs Feld geführt wurden. Unterbrechung nach Beleidigung?Nach 14 Minuten unterbrach Schiedsrichter Max Burda die Partie wegen mutmaßlichen diskriminierenden Äußerungen. Der Schalker Christopher Antwi-Adjei beschwerte sich bei einem Einwurf aufgrund der Äußerungen von Lok-Anhängern beim Linienrichter. Nach einem Hinweis durch den Stadionsprecher, dass diskriminierende Rufe zu unterlassen sind, wurde die Begegnung nach zweiminütiger Unterbrechung fortgesetzt. Lok-Sprecher Carsten Maschulle sagte in der Halbzeitpause dem TV-Sender Sky: «Wir konnten es am Ende auch nicht verifizieren.» Die Gäste setzten in der Halbzeitpause auf Plattform X einen Post mit den Worten: «STEHTAUF gegen Rassismus» ab. Das Spiel entwickelte sich mehr und mehr zum offenen Schlagabtausch, auch wenn die Gäste mehr Spielanteile hatten. Schalkes Keeper Justin Heekeren, der den Vorzug vor Stammtorhüter Loris Karius bekam, verhinderte mit starken Paraden vor der Pause gleich mehrfach die Führung der Gastgeber. Nach dem Wechsel hielt Lok, dessen Trainer Jochen Seitz (2003/2004) einst für Schalke unter Coach Jupp Heynckes spielte, weiter dagegen. Die Königsblauen wurden nach einer Stunde aktiver, doch es fehlten kreative Ideen. In der 82. Minute traf Moussa Sylla nur den Querbalken des Lok-Gehäuses. So musste der Favorit in die Verlängerung. In dieser vergab Schalke weitere Torchancen, wie Sylla (101.) aus sieben Metern. Lok-Keeper Naumann rettete auch vier Minuten später gegen Bryan Lasme. Gegen den straffen Schuss von Lasme in der 107. Minute ins linke untere Eck war er dann machtlos.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meuselwitz verkauft sich trotz 0:5 gegen KSC teuer

Meuselwitz verkauft sich trotz 0:5 gegen KSC teuer

Die Pokal-Hürde Karlsruher SC war für den ZFC Meuselwitz doch zu hoch. Trotz einer 0:5 (0:3)-Niederlage versteckte sich der thüringische Pokalsieger gegen den Fußball-Zweitligisten nicht und lieferte zumindest 20 Minuten in der ersten Halbzeit eine respektable Leistung ab. Dass es zu diesem Zeitpunkt durch Treffer von Fabian Schleusener (1.) und Nicolai Rapp (11.) 2:0 für die Gäste stand, tat dem keinen Abbruch. Die weiteren Treffer für den Favoriten markierten vor 4.369 Zuschauern erneut Schleusener (42.), Lilian Egloff (52.) und Christoph Kobald (56.). Ohne einmal den Ball berührt zu haben, lag der gastgebende Regionalligist bereits nach 18 Sekunden in Rückstand. Eine Flanke erreichte Schleuseneer, der - umringt von drei ZFC-Akteuren - relativ unbedrängt zum erfolgreichen Kopfball ansetzen konnte. Das schnelle 0:2 entsprang einem fulminanten 30-Meter-Schuss, der unhaltbar im ZFC-Tor einschlug.Doch Meuselwitz rappelte sich in der Folgezeit auf. Ab Minute 25 war eher kein Zwei-Klassen-Unterschied zu erkennen. Vielmehr machten die Zipsendorfer das Spiel und kamen durch René Eckardt (27./Pfosten), Andy Trübenbach (30.) und Florian Hansch (36.) zu drei Großchancen. Es rächte sich, dass die Möglichkeiten nicht genutzt wurden, denn Schleusener machte noch in der ersten Halbzeit den Deckel drauf.Noch zwei KSC-ToreUnd auch direkt nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Hausherren zwei dicke Schnitzer. Zunächst wurde Torhüter Lukas Sedlak bei einem Abspiel gestört, der Ball landete im Tor. Und nach einer Ecke verpasste es die ZFC-Hintermannschaft, den Ball aus der Gefahrenzone zu köpfen. Am hinteren Pfosten musste Kobald die Kugel nur noch über die Linie drücken. Fortan nahmen die Badener jegliches Tempo aus der Partie, ließen Meuselwitz wieder mehr am Spiel teilnehmen. Die sich bietenden Chancen wurden aber erneut nicht genutzt, so dass der ZFC auch im dritten DFB-Pokalspiel der Vereinsgeschichte ohne eigenen Treffer blieb.Was bleibt, ist dennoch eine sechsstellige Summe, die der Verein allerdings nicht in die Mannschaft investieren will. Vielmehr soll das Areal der Bluechip-Arena aufgepeppt werden und der Gesamtverein vom Auftritt der Fußballer profitieren.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schock für Dynamo: Torjäger Daferner fällt länger aus

Schock für Dynamo: Torjäger Daferner fällt länger aus

Ohne Torjäger Christoph Daferner muss Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden das DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 am Montag (18.00 Uhr/Sky) bestreiten. Eingehende Untersuchungen im Krankenhaus ergaben, dass sich der Stürmer im Training eine doch schwerere Verletzung an der rechten Hand zugezogen hat, die eine sofortige Pause verlangt. Wie lange der 27-Jährige ausfällt, teilte Dynamo nicht mit.«Der Ausfall von Daffi, so kurz vor dem Pokalspiel, trifft uns definitiv. Er hat in den ersten beiden Partien bereits nachgewiesen, wie wichtig er für unser Spiel ist. Wir hoffen, dass wir die Ausfallzeit so gering wie möglich halten können, um ihn schnell wieder auf dem Platz zu haben. Aber wir haben genug Qualität im Kader und setzen jetzt alles daran, dies gemeinschaftlich aufzufangen» sagte Dynamos Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel.Daferner hatte für den Aufsteiger in den beiden ersten beiden Saisonspielen gegen Fürth (2:3) und Magdeburg (1:2) jeweils einen Treffer erzielt. Insgesamt spielte er bislang 117 Mal für die Sachsen. Ob für ihn der in der vergangenen Woche von Fortuna Düsseldorf verpflichtete Vincent Vermeij bereits in die Startelf rückt, ist offen. «Vince hat eine vernünftige Vorbereitung gemacht, da hat er meines Wissens alles mitgemacht», sagte Trainer Thomas Stamm über den 1,96 Meter langen Niederländer.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Späte Tore: Banzuzi und Simons retten Werners Leipzig-Debüt

Späte Tore: Banzuzi und Simons retten Werners Leipzig-Debüt

RB Leipzig hat dem neuen Trainer Ole Werner trotz einiger Mühe einen erfolgreichen Einstand beschert. Die Sachsen gewannen in der ersten DFB-Pokalrunde dank später Treffer 4:2 (2:2) bei Drittliga-Absteiger SV Sandhausen. Vor dem Bundesliga-Auftakt am Freitag (20.30 Uhr/Sat.1 und Sky) bei Rekordmeister FC Bayern München steht für Werners Team allerdings weiter eine Menge Arbeit an.Für die gelungene Pflichtspiel-Premiere vor 4.959 Zuschauern sorgten Yan Diomande (6. Minute), der in der Schlussphase noch die Latte traf (77.), Ex-Kapitän Willi Orban (23.) sowie Ezechiel Banzuzi (79.) und der umworbene Xavi Simons (90. +6). Der SVS hatte in einer wilden ersten Halbzeit durch Leon Ampadu (3.) und Jahn Herrmann (18.) überraschend zweimal vorgelegt, doch nach den beiden Rückschlägen übernahmen die Gäste die Kontrolle. RB war mit guten Erinnerungen nach Sandhausen gereist. Die Leipziger hatten sich vor vier Jahren beim damaligen Zweitligisten das Weiterkommen gesichert (4:0) und später im Berliner Olympiastadion den ersten großen Titel der Vereinsgeschichte bejubeln dürfen.Trotz Wechselgerüchten: Simons startetWie vom Coach angekündigt setzten die Sachsen auf die mutmaßlich bestmögliche Elf: Simons, der Medienberichten zufolge weiter mit einem Wechsel zum FC Chelsea liebäugelt, startete ebenso wie Maarten Vandevoordt im Tor. Dem belgischen Schlussmann gehört laut Werner die Zukunft, in der Liga soll dann aber Routinier Péter Gulácsi zwischen den Pfosten stehen. Der erst am Freitag verpflichtete Angreifer Rômulo gehörte noch nicht zum Aufgebot.Die Gastgeber konnten sich für ihren leidenschaftlichen Einsatz indes nicht belohnen. Lediglich im badischen Landespokal war die rundum erneuerte Mannschaft von Coach Olaf Janßen in dieser Saison bislang siegreich.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Yussuf Poulsen neuer HSV-Kapitän

Yussuf Poulsen neuer HSV-Kapitän

Yussuf Poulsen ist neuer Kapitän des Hamburger SV. Das teilte Cheftrainer Merlin Polzin der Mannschaft einen Tag vor dem DFB-Pokal-Spiel des Bundesliga-Aufsteigers am Samstag (13.00 Uhr/Sky) beim Fußball-Oberligisten FK Pirmasens mit. Der Stürmer folgt auf Sebastian Schonlau (31), der vier Jahre lang die Kapitänsbinde trug. Die Wahl sei auf Poulsen gefallen, «weil er über ein großes Verantwortungsbewusstsein und sehr viel Erfahrung verfügt», sagte Polzin. Darüber hinaus lebe er als Vollprofi 100 Prozent Einsatz vor.«Meine Erwartungshaltung ist aber auch, dass sich alle einbringen und Verantwortung füreinander übernehmen», sagte der Trainer. Auch Miro Muheim und Daniel Elfadli - zwei der Aufstiegshelden - waren als Kapitäne gehandelt worden.Poulsen noch verletztDer 31 Jahre alte Poulsen war erst in diesem Sommer von RB Leipzig zum HSV gewechselt. Für die Sachsen hatte der dänische Nationalspieler seit 2013 gespielt. Zu seinen Stellvertretern in Hamburg wurden die Mittelfeldspieler Jonas Meffert und Nicolas Capaldo bestimmt. Der Argentinier Capaldo ist wie Poulsen erst vor wenigen Wochen gekommen. Da der Däne beim Pokal-Spiel verletzt fehlt, werden Meffert oder Capaldo die Kapitänsbinde in Pirmasens tragen. Bisheriger Kapitän Schonlau nur noch mit geringer PerspektiveDie Rolle des Kapitäns musste neu vergeben werden, da für Sebastian Schonlau kein Platz mehr in den Plänen von Cheftrainer Merlin Polzin ist. Der Innenverteidiger soll den Verein verlassen.Er war 2021 vom SC Paderborn in den Volkspark gewechselt. Der damalige Trainer Daniel Thioune machte ihn als Neuzugang ebenfalls gleich zum Kapitän. Auch die Thioune-Nachfolger hielten an ihm als Mannschaftsführer fest. «Den HSV in den vergangenen Jahren als Kapitän aufs Feld führen zu dürfen, war für mich immer etwas Besonderes», sagte Schonlau.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Augsburg-Coach Wagner Fan von Ost-Fußball: «Saugeil»

Augsburg-Coach Wagner Fan von Ost-Fußball: «Saugeil»

Vor seinem ersten Pflichtspiel mit dem FC Augsburg im DFB-Pokal in Halle hat Sandro Wagner über den Fußball im Osten Deutschlands geschwärmt. «Also ich mag den ostdeutschen Fußball schon sehr gerne, das muss ich sagen», erzählte der bisherige Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Mit Bundesligist Augsburg gastiert er am Sonntag (18.00 Uhr) in der ersten Runde beim Regionalligisten Hallescher FC.Er möge die Stadionatmosphäre in Ostdeutschland, sagte Wagner. «Es ist saugeil.» Als Coach der SpVgg Unterhaching hatte er 2023 zwei Playoff-Partien zur 3. Liga gegen Energie Cottbus bestritten, «das war unfassbar cool». Wagners Hachinger vermasselten Cottbus damals den Sprung in Liga drei.Aus seiner Zeit als Spieler sind dem 37-Jährigen noch Partien gegen Leipzig oder Erfurt in Erinnerung. «Es ist eine coole Atmosphäre, es ist eine giftige Atmosphäre.» In Halle erwarte ihn ähnliches, meinte er. «Ich freue mich richtig drauf. Ich habe gehört, das ist ausverkauft und es wird heiß hergehen. Das ist mega. Was Besseres gibt es nicht. Da freue ich mich sehr», sagte Wagner.Wagner: Guter Regionalligist ist wie ein DrittligistGrundsätzlich meinte Wagner, dass die Regionalliga Nordost fußballerisch «einfach extrem gut aufgestellt» sei. Halle ist mit drei Siegen in bislang drei Spielen optimal in die Meisterschaft gestartet und sei nicht zu unterschätzen. Wagner findet außerdem, dass zwischen den Topmannschaften der Regionalliga und den Drittligisten ab Platz zehn kein Unterschied bestehe. «Das heißt, dass das für mich eigentlich ein Drittligateam ist», sagte er über Halle.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Noch ein Abgang bei RB-Frauen: Hipp wechselt zu Union Berlin

Noch ein Abgang bei RB-Frauen: Hipp wechselt zu Union Berlin

Nach vier Jahren und 79 Pflichtspielen ist das Kapitel RB Leipzig für Jenny Hipp beendet. Die 27-jährige Mittelfeldspielerin wechselt nach Angaben beider Vereine innerhalb der Frauen-Fußball-Bundesliga zu Aufsteiger 1. FC Union Berlin. Hipp war 2021 vom FC Carl Zeiss Jena nach Leipzig gekommen und stieg 2023 mit RB in die Bundesliga auf. Insgesamt traf sie für die Sächsinnen 18 Mal und gab 14 Vorlagen. Für RB bestritt sie 39 Bundesliga-Partien. Hipp ist der elfte Abgang vor der neuen Saison, die am 6. September, 14.00 Uhr beim 1. FC Köln beginnt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach fast 90 Jahren: Lok will Schalke wieder düpieren

Nach fast 90 Jahren: Lok will Schalke wieder düpieren

Die Regionalliga-Fußballer von Lok Leipzig sind heiß auf das Duell im DFB-Pokal gegen Zweitligist Schalke 04. Man wolle sich nicht verstecken, kündigte Lok-Stürmer Djamal Ziane vor der Partie am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) im Bruno-Plache-Stadion an. Der 33-Jährige betonte: «Natürlich wollen wir versuchen, das Wunder irgendwie zu schaffen. Wir werden versuchen, diszipliniert zu spielen und müssen einen sehr guten Tag erwischen.»Leipzigs Trainer Jochen Seitz, einst für Schalke als Spieler aktiv, fordert ein schnelles Ablegen der Nervosität. «Sonst werden wir keine Chance haben», sagte der Fußballlehrer, der Lok in der vergangenen Saison zum Regionalliga-Meister und durch einen Erfolg im Elfmeterschießen gegen Erzgebirge Aue auch zum Sachsenpokal-Sieger machte.Von bislang vier Aufeinandertreffen - darunter zwei im Pokal - gewannen die Leipziger eines gegen Schalke. Am 3. Januar 1937 besiegte der Lok-Vorgänger VfB die Gelsenkirchener im Finale vor 70.000 Zuschauern im Berliner Olympiastadion mit 2:1. Vor 30 Jahren - am 19. September 1995 - hieß es in der 2. Pokal-Runde 1:0 für Schalke. Youri Mulder erlöste die Knappen damals nach einer Stunde Spielzeit mit dem entscheidenden Tor.Erhebliche Kosten im Plache-StadionDiesmal wäre ein Sieg für Lok nicht nur eine große Überraschung, sondern auch gut für die Vereinskasse. Denn um das altehrwürdige Bruno-Plache-Stadion für den DFB-Pokal tauglich zu machen, fallen Kosten im niedrigen sechsstelligen Bereich an. Die Erstrunden-Prämie von 211.886 Euro wird davon weitgehend aufgefressen. Für ein Weiterkommen gäbe es 423.772 Euro.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig holt brasilianischen Stürmer Rômulo

RB Leipzig holt brasilianischen Stürmer Rômulo

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat einen neuen Stürmer. Der Brasilianer Rômulo ersetzt den zu Manchester United gewechselten Benjamin Sesko bei den Sachsen. Der 23 Jahre alte Angreifer unterzeichnete einen Vertrag bis 2030. RB überweist unbestätigten Angaben zufolge rund 20 Millionen Euro plus Boni an den türkischen Erstligisten Göztepe Izmir.«Rômulo bringt eine starke Physis, eine saubere Technik und einen ausgeprägten Torriecher mit. Er ist in der Offensive flexibel einsetzbar – sowohl als klassische Neun als auch in variableren Rollen», sagte RB-Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer. «Besonders beeindruckt hat uns, wie schnell er sich in Brasilien und der Türkei an unterschiedliche Ligen und Spielsysteme angepasst hat. Wir sind überzeugt, dass er unserem Spiel neue Impulse geben und unser Offensivprofil noch vielseitiger machen wird.»Einigkeit bestand schon seit geraumer ZeitLeipzig hatte schon Einigkeit mit dem begehrten Torjäger erzielt, nur die Verhandlungen mit dessen Club stockten angesichts mehrerer interessierter Vereine. Denn der im Februar 2024 vom brasilianischen Club Athletico Paranaense in die Türkei gewechselte Angreifer hatte in der vergangenen Spielzeit in der türkischen Süperlig 13 Tore in 29 Spielen erzielt und zudem neun Vorlagen beigesteuert. Verpflichtungen von Nkunku und Silva sind vom TischMit der Verpflichtung von Rômulo ist auch die ins Spiel gebrachte Rückholaktion von Christopher Nkunku vom FC Chelsea vom Tisch. Zudem waren die Sachsen auch am portugiesischen Stürmer Fabio Silva interessiert. Doch dessen Club Wolverhampton Wanderers stellte zu hohe Ablöseforderungen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden setzt gegen Mainz auf Finalcharakter

Dynamo Dresden setzt gegen Mainz auf Finalcharakter

Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden hofft auf eine Überraschung im DFB-Pokal. «Ziel muss es sein, eine Runde weiterzugehen», sagte Cheftrainer Thomas Stamm vor dem Heimspiel gegen den Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 04, das aufgrund eines Stadtfestes erst am Montag (18.00 Uhr/Sky) ausgetragen wird. «In zehn Spielen gegen Mainz kann es schwer werden. In einem Spiel traue ich uns zu, wenn wir über unsere Grenzen gehen, dass es möglich ist, eine Runde weiterzukommen.»Der Schweizer Übungsleiter bezeichnet dabei die Rheinhessen als «unfassbar intensive Mannschaft, die sehr homogen spielt und extrem viel Qualität am Ball» habe: «Mainz hat es sich verdient, international zu spielen.»Neue Sturm-OptionenMit Neuzugang Vincent Vermeij hat Stamm eine weitere Offensiv-Alternative und sieht den 31 Jahre alten Stürmer, den der 42-Jährige schon bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg trainiert hatte, gleich als Option. «Vince hat eine vernünftige Vorbereitung gemacht, da hat er meines Wissens alles mitgemacht», sagte Stamm über den 1,96 Meter langen Niederländer, der von Fortuna Düsseldorf an die Elbe gewechselt ist.Stamm kann sich vorstellen, dass der Neuzugang mit dem sieben Zentimeter kleineren Christoph Daferner die Sturmreihe bilden könne. Stamm bezeichnet die beiden Profis als völlig unterschiedliche Spielertypen. Mit Stefan Kutschke könnte auch ein Dreier-Sturm auf dem Feld stehen. Doch Stamm will die Systematik nicht durcheinanderbringen: «Wahrscheinlich werden wir aber nicht so oft mit zwei Spitzen spielen.»Doch gerade für das Pokalspiel freut sich Stamm über neue Optionen. «Wenn Du hinten liegst, kannst Du mit zwei oder auch mit drei spielen. Gerade im Pokal kann man mehr Risiko gehen. Das ist etwas Besonderes, was auch die Spannung in diesem Wettbewerb ausmacht», sagt der Trainer, der diese Spannung bis zum Schluss ausreizen wird: «Ziel muss sein, eine Runde weiterzugehen.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Jena: Berufung als ironischer Protest gegen Fußball-Verband

Jena: Berufung als ironischer Protest gegen Fußball-Verband

Ein Rechtsstreit zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem Nordostdeutschen Fußballverband wird zu einer Posse voller gegenseitiger Vorwürfe: Der Traditionsclub hat nach der Ablehnung eines Berufungsantrags gegen eine Pyro-Geldstrafe den Regionalverband scharf kritisiert und sein Vorgehen als gezielte Provokation der Sport-Gerichtsbarkeit bezeichnet. Man habe mit dem per KI (Künstlicher Intelligenz) erstellten und absichtlich fehlerhaften Einspruch «die Absurdität der überbordenden Sportgerichtsverfahren, die die Vereine mehr und mehr zeitlich ohne jegliche zählbare Ergebnisse belasten» an die Öffentlichkeit bringen wollen, erklärte Jenas Geschäftsführer Patrick Widera.73 Seiten BegründungDer Verein, der für das Abbrennen von Pyrotechnik vom NOFV-Verbandsgericht mit einer Strafe über 18.400 Euro belegt wurde, hatte mit einem 73 Seiten langen Schreiben Einspruch eingelegt - üblich sind bei einer Berufung wenige Seiten. Jena ist ein Hauptakteur im Protest gegen die Kollektivstrafen gegen Vereine für Fehlverhalten durch Fans. Der Jena-Antrag war mit Hinweisen auf massive inhaltliche Fehler abgelehnt worden. Darüber hatte zunächst die «Bild»-Zeitung berichtet. Auf die nun erfolgte Erklärung des Vereins reagierte NOFV-Präsident Hermann Winkler süffisant, aber auch sehr besorgt. «Ich freue mich über so viel Humor in unserer Regionalliga, das erleichtert die Zusammenarbeit ungemein. Allerdings scheint der Geschäftsführung des FCC immer noch nicht klar zu sein, dass sie für die Gewährleistung der Spielsicherheit verantwortlich ist. Ob Jena mit solchen Mätzchen den Vereinen hilft, die ein wirkliches Interesse an der Lösung des Problems 'Pyro' haben, ist fraglich», sagte Winkler der Deutschen Presse-Agentur. «Sammelsurium» an KI-HalluzinationenZuvor hatte der Vorsitzende Richter Fred Kreitlow sein Urteil klar begründet. «Es war relativ einfach, die Rechtsquellen zu prüfen. Wenn dann mehrfach festgestellt wird, dass diese Quellen nicht stimmen, dann liegt es nahe, dass man nicht den Fehler machen sollte, alles von Chat GPT ungeprüft für bare Münze zu nehmen», sagte er. Kreitlow sprach von einem «Sammelsurium unverifizierbarer 'KI-Halluzinationen'», die in der Berufung enthalten waren.Widera reagierte für den Fußball-Club darauf mit scharfer Kritik. «Schön, dass der NOFV in Sachen KI mehr und mehr hinzulernt», hieß es in dem Statement, das auch die Spielplangestaltung durch den Verband monierte. «Insofern kann es uns auch nicht überraschen, dass 73 Seiten Ironie nicht erfasst werden konnten, weswegen wir vermutlich die neun Seiten, die wir in Summe streichen mussten, weil diese selbst uns zu hanebüchen waren, hätten übergeben sollen», berichtete Widera. NOFV-Boss fordert «Menschenverstand»Für die Sportgerichtsbarkeit ist der Fall formal beendet, da keine weiteren Rechtsmittel eingelegt werden können, dennoch wird das ungewöhnliche Vorgehen den Verband weiter beschäftigen. Winkler bedauerte schon vor dem Jena-Statement den Aufwand für die ehrenamtlich arbeitenden Sportrichter und hofft, dass solche Situationen keine Schule machen: «Für uns sind das als Verband ernstzunehmende Themen und dafür setzen wir den gesunden Menschenverstand ein.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Raum neuer RB-Kapitän – Gulacsi bleibt im Leipziger Tor

Raum neuer RB-Kapitän – Gulacsi bleibt im Leipziger Tor

Trainer Ole Werner hat vor dem anstehenden Saisonstart die Rollen beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig neu verteilt. So wird David Raum anstelle von Willi Orban die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen. «Es ist eine Entscheidung für David, Xaver Schlager wird sein Vize sein», sagte Werner vor dem Spiel in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals beim Drittliga-Absteiger SV Sandhausen am Samstag (15.30 Uhr/Sky), «wir sind in einer Phase des Aufbruchs und wollen mehr Spieler in der Verantwortung haben. David ist prädestiniert für die Rolle.»Im Gespräch mit Vorgänger Orban, der seit 2023 als Spielführer fungiert hatte, habe sich der Ungar zugleich bereit gezeigt, auch im Mannschaftsrat weiter Verantwortung zu übernehmen. «Das spricht für Willi», sagte Werner. Neben Orban gehören dem Rat Christoph Baumgartner, Benjamin Henrichs und Castello Lukeba an.Vandevoort hütet im Pokal das TorWährend der neue Trainer mit einem neuen Kapitän in die Saison geht, wird Peter Gulacsi weiterhin die Nummer eins im Tor sein. Pete habe ein Stück weit die Nase vorn, seinem Herausforderer Maarten Vandevoort gehöre die Zukunft, sagte der 37-Jährige. Der 36 Jahre alte frühere Nationaltorhüter von Ungarn wird in der Bundesliga das Tor hüten, der 13 Jahre jüngere Belgier steht im Pokal im Kasten der Leipziger. «Es war keine leichte Entscheidung, aber es ist gut, dass wir diese Qualität auf dieser Position haben», sagte Werner. «Maarten hat es sehr professionell aufgenommen. Es ist keine Entscheidung, die einen Spieler erfreut.»Romulo in Leipzig gelandetZum Pflichtspielauftakt wird Werner die bestmögliche Elf ins Rennen werfen, auch um der Mannschaft Stabilität für die kommenden Aufgaben zu verleihen. Zum Bundesliga-Start steht für RB die Reise zu Meister Bayern München an. Den wechselwilligen Xavi plant Werner dabei ein. «Xavi hat eine gute Vorbereitung gespielt. Er kann ein wichtiger Teil der Mannschaft sein», sagte Werner.Auch vom potenziellen Neuzugang Romulo werden wichtige Mosaikstücke erwartet, auch wenn der Brasilianer von Göztepe Izmir erst noch den medizinischen Check bestehen muss. Werner hält sich bei dem noch nicht vollzogenen Transfer des 23-Jährigen, der am Donnerstag in Leipzig gelandet war, noch bedeckt, lässt aber zugleich wissen: «So viele Vereine, die ihn dazu veranlassen, aus dem Flugzeug zu steigen, gibt es in Leipzig wohl nicht.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Union Berlin holt Nachwuchs-Stürmer aus Dresden

Union Berlin holt Nachwuchs-Stürmer aus Dresden

Union Berlin hat einen weiteren Stürmer verpflichtet. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, kommt der 18 Jahre alte Dmytro Bogdanov von der SG Dynamo Dresden. Der ukrainische Nachwuchs-Nationalspieler soll mit der Profimannschaft trainieren und Spielpraxis in der U19 der Eisernen sammeln, wie es in einer Mitteilung heißt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Osnabrück holt Robin Meißner aus Dresden

Osnabrück holt Robin Meißner aus Dresden

Robin Meißner wechselt von Dynamo Dresden zum Fußball-Drittligisten VfL Osnabrück. Der 25 Jahre alte Mittelstürmer wechselt auf Leihbasis nach Osnabrück, wie der VfL mitteilte. Der gebürtige Hamburger war 2023 nach Dresden gekommen und erzielte in 69 Partien 15 Tore und 13 Vorlagen für Dynamo. Zuvor hatte Meißner unter anderem für den FC St. Pauli, den Hamburger SV, Hansa Rostock und Viktoria Köln gespielt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden gewinnt Test gegen Hertha II

Dynamo Dresden gewinnt Test gegen Hertha II

Dynamo Dresden hat seine lange Punktspielpause mit einem souveränen Sieg in einem Testspiel bereichert. Der Fußball-Zweitligist, der aufgrund eines Stadtfestes in Dresden erst am 18. August sein Spiel im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten FSV Mainz 05 austrägt, gewann gegen die zwei Klassen tiefer spielende zweite Mannschaft von Hertha BSC in der Walter-Fritzsch-Akademie mit 3:0 (2:0). Stefan Kutschke in der vierten Minute sowie Paderborn-Rückkehrer Luca Herrmann mit einem Doppelpack (45. und 55.) erzielten die Treffer, wobei Herrmann kurz vor dem Seitenwechsel von einem groben Fehler von Hertha-Torhüter Maximilian Mohwinkel profitierte.Trainer Stamm sitzt Sperre abDynamo nutzte die Partie, um den Spielern, die in den Spielen zuvor nur wenige Einsatzminuten erhalten hatten, mehr Spielzeit zu geben. Dabei blieb Neuzugang Vincent Vermeij, den Dresden am Montag von Fortuna Düsseldorf verpflichtet hatte, noch außen vor. Auch Trainer Thomas Stamm, der den neuen Stürmer noch aus seiner Zeit bei der zweiten Mannschaft des SC Freiburg kannte, stand nicht an der Seitenlinie. Der Schweizer war nach seiner Roten Karte im Test gegen den SV Ried (3:1) für ein Freundschaftsspiel vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gesperrt worden.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Medien: RB Leipzig vor Verpflichtung von Stürmer Romulo

Medien: RB Leipzig vor Verpflichtung von Stürmer Romulo

Fußball-Bundesligist RB Leipzig scheint einen Nachfolger für den zu Manchester United gewechselten Benjamin Sesko gefunden zu haben. Nach den Berichten mehrerer Medien soll der Brasilianer Romulo das Team von Trainer Ole Werner verstärken. Der 23 Jahre alte Angreifer steht noch beim türkischen Erstligisten Göztepe Izmir unter Vertrag und soll noch in dieser Woche den Medizincheck absolvieren.Leipzig hatte schon Einigkeit mit dem begehrten Torjäger erzielt, nur die Verhandlungen mit dessen Club stockten angesichts mehrerer interessierter Vereine. Denn der im Februar 2024 vom brasilianischen Club Athletico Paranaense in die Türkei gewechselte Angreifer hatte in der vergangenen Spielzeit in der türkischen Süperlig 13 Tore in 29 Spielen erzielt und zudem neun Vorlagen beigesteuert. Beim 3:0-Auswärtssieg bei Rizespor zum Saisonauftakt am vergangenen Wochenende blieb Romulo schon außen vor. Von einer Sockelablöse um die 20 Millionen Euro wird berichtet.Interesse an Liverpooler ElliotNeben Romulo hatte Leipzig auch Verhandlungen mit Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers geführt, zudem gab es Spekulationen über eine Rückkehr des einstigen Top-Stars Christopher Nkunku vom FC Chelsea. Interesse besteht auch an Harvey Elliot vom FC Liverpool. Der als bester Spieler der U21-EM geehrte Offensivmann wurde einst von Jürgen Klopp gefördert, dem jetzigen globalen Fußball-Chef bei Red Bull.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Axtangriff auf Fußball-Trainer – Prozess wird neu aufgerollt

Axtangriff auf Fußball-Trainer – Prozess wird neu aufgerollt

Gewaltexzess mit der Spaltaxt: Vor zwei Jahren soll ein heute 41-Jähriger seinen früheren Fußballtrainer brutal erschlagen haben. Nun sitzt er im Landgericht Zwickau auf der Anklagebank. Wieder. Denn das Gericht hatte den Deutschen im Mai 2024 bereits wegen Totschlags zu einer Haftstrafe verurteilt.Doch der Fall muss nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs komplett neu aufgerollt werden. So sitzt der athletische Mann erneut vor Gericht, den Kopf gesenkt, die Hände vor sich gefaltet. Der 41-Jährige spricht leise, wenn er auf die Fragen des Richters antwortet, manchmal wischt er sich Tränen aus den Augen.Den Axtangriff räumt er ein. Das Opfer habe ihn als Jugendlichen zweimal sexuell missbraucht, erklärt seine Anwältin Ines Kilian. Der Gewaltausbruch in Lichtenstein (Landkreis Sachsen) sei für ihn dennoch unbegreiflich und unfassbar: «Er kann es bis heute nicht fassen, wie er zu solch einer Tat fähig war.»Wurde der Angeklagte von seinem Trainer missbraucht?Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Mord vor. Er habe seinen Ex-Trainer am 5. Juli 2023 in seine Wohnung gelockt. Als der auf der Couch saß, habe er ihn hinterrücks attackiert. Dazu habe er ihm fünfmal die Spaltaxt auf den Kopf geschlagen. Jeder einzelne der hart geführten Hiebe sei geeignet gewesen, den Mann zu töten, konstatiert Staatsanwältin Barbara Gremm. Sie spricht von einem heimtückischen Vorgehen aus niedrigen Beweggründen. Damit habe er sich für «vermuteten» Missbrauch rächen wollen. Die Anklage spricht von vermuteten Missbrauch, denn der Angeklagte hatte 2011 bei einem Unfall einen vollständigen Gedächtnisverlust erlitten. Ihn hätten später jedoch Alpträume geplagt und bei einer Begegnung mit seinem früheren Trainer will er in ihm seinen Peiniger wiedererkannt haben. Inzwischen erinnere er sich sehr klar an die sexuellen Übergriffe, so Verteidigerin Kilian.Auch ein neuer psychiatrischer Sachverständiger ließ vor Gericht bereits durchblicken: Für ihn gebe es mit Blick auf diese Übergriffe keinen Zweifel daran, dass es sich um tatsächlich Erlebtes handle. Sein Gutachten wird er aber erst an einem späteren Verhandlungstag vorstellen. Bundesgerichtshof kassiert erstes UrteilDie 1. Große Strafkammer hatte den Mann im Mai 2024 wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Das Gericht ging damals wegen einer tiefgreifenden Bewusstseinsstörung von verminderter Schuldfähigkeit aus, von einer klassischen Affekttat war die Rede. Die Staatsanwaltschaft hatte dagegen auf Mord plädiert und eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert, die Verteidigung einen Freispruch wegen Schuldunfähigkeit. Doch der erste Richterspruch hatte keinen Bestand, sodass der Gewaltexzess nun vor einer anderen Kammer des Landgerichts komplett neu verhandelt werden muss. Auf Revision der Staatsanwaltschaft hin hatte der Bundesgerichtshof das erste Urteil kassiert. Es weise einige Rechtsfehler auf, hieß es zur Begründung. Für den neuen Prozess sind vorerst vier weitere Verhandlungstage bis 19. August geplant.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Silva und Haidara auf dem Absprung - Welcher Stürmer kommt?

Silva und Haidara auf dem Absprung - Welcher Stürmer kommt?

Bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig läuft nicht nur das Training vor dem DFB-Pokal am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim SV Sandhausen auf Hochtouren. Auch hinter den Kulissen herrscht rege Betriebsamkeit - vor allem, um Trainer Ole Werner einen überschaubaren Kader zu geben. Nach den Abgängen von Yussuf Poulsen (Hamburger SV) und Benjamin Sesko (Manchester United) wünscht sich der Coach allerdings noch einen Stürmer.Doch bevor dieser kommt, werden wohl noch andere Akteure gehen. André Silva wird schon seit Tagen mit einem Wechsel zu Werder Bremen in Verbindung gebracht. Einer der Top-Verdiener von RB will und soll wechseln. Dafür sind die Sachsen wohl mittlerweile bereit, ihm eine Abfindung zu bezahlen und so auch dem Bundesliga-Konkurrenten entgegenkommen.Finden sich Abnehmer für Werner und Co?Auch der Abgang von Amadou Haidara könnte bald vollzogen werden. Der 27-Jährige, seit Januar 2019 in Leipzig, wird wohl nach Frankreich zum RB-Schwesterclub Paris FC wechseln, wie mehrere Medien berichten. Als weitere Verkaufskandidaten gelten Timo Werner, Kevin Kampl und Lukas Klostermann.Jeden Tag ein neuer Stürmer-NameMedienberichten zufolge ist eine Rückkehr des einstigen Top-Stars Christopher Nkunku vom FC Chelsea möglich. Spekuliert wird zudem über das RB-Interesse am Dänen Conrad Harde. Als Kandidaten gelten zudem der Brasilianer Romulo vom türkischen Erstligisten Göztepe und Fabio Silva von den Wolverhampton Wanderers. Beide sind 23 Jahre jung und passen damit genau ins Leipziger Anforderungsprofil, wobei wohl nur einer von beiden für RB finanzierbar ist. Eine heiße Spur könnte aber auch zum FC Liverpool führen, wo Harvey Elliot das RB-Interesse geweckt haben soll. Der als bester Spieler der U21-EM geehrte Offensivmann wurde einst von Jürgen Klopp gefördert, dem jetzigen globalen Fußball-Chef bei Red Bull.Vor einem Vollzug braucht RB die Einnahmen des Simons-VerkaufsOffen ist weiterhin der Verkauf von Xavi Simons. Der Niederländer soll sich mit dem FC Chelsea bereits einig sein, doch muss der Club-Weltmeister seinerseits noch ein paar Hochkaräter loswerden, um die geschätzten 70 Millionen Euro bezahlen zu können. Dass ein Tausch Simons gegen Nkunku zustande kommt, gilt als unwahrscheinlich. Möglich ist indes, dass Nkunku auf Leihbasis zurück zu den Sachsen wechselt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Auer Ersatzkeeper Uhlig fehlt wochenlang

Auer Ersatzkeeper Uhlig fehlt wochenlang

So hatte sich Max Uhlig sein Saisondebüt im Tor von Drittligist FC Erzgebirge Aue sicher nicht vorgestellt. Bei der 0:1-Niederlage beim SSV Ulm stand der 18-Jährige von Beginn an für den verhinderten Kapitän Martin Männel im Tor, doch nach 25 Minuten war Schluss. Uhlig musste mit einem Anriss der Patellasehne im rechten Knie ausgewechselt werden, wie jetzt eine MRT-Untersuchung ergab. Eine Operation sei zwar nicht nötig, dennoch falle der Keeper wochenlang, möglicherweise aber auch über Monate aus, teilte der FC Erzgebirge mit.Seit Dienstag trainiert Linksverteidiger Toma Palic für zunächst eine Woche im Erzgebirge mit. Der 23-Jährige steht aktuell bei NK Dubrava Zagreb in Kroatien unter Vertrag.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leverkusen verpflichtet Keeper Blaswich aus Leipzig

Leverkusen verpflichtet Keeper Blaswich aus Leipzig

Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen hat Torhüter Janis Blaswich von RB Leipzig verpflichtet. Der 34-Jährige unterzeichnete bei der Werkself einen Vertrag bis zum 30. Juni 2027, wie der Vizemeister mitteilte. Blaswich kommt als Ersatz für den zur AS Monaco gewechselten Lukas Hradecky.«Mit Janis Blaswich haben wir auf der Torwartposition eine hochklassige Nachfolgelösung gefunden. Das ermöglicht es uns, ohne Qualitätsverlust im Torhüterteam weiterzuarbeiten», sagte Sportgeschäftsführer Simon Rolfes laut Mitteilung. «Janis bringt neben seiner individuellen Klasse große internationale Erfahrung mit.»Zuvor hatte Bayer Mark Flekken als Stammkeeper verpflichtet. Zum Torhüterteam gehört daneben auch der langjährige Ersatzmann Niklas Lomb.64 Pflichtspiele für LeipzigBlaswich war im Sommer 2022 vom niederländischen Club Heracles Almelo nach Leipzig gekommen und absolvierte insgesamt 64 Spiele im RB-Trikot. In der vergangenen Saison lief der 1,93 Meter große Torhüter leihweise für den FC Red Bull Salzburg auf.Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer erklärte, dass Blaswich ein «erstklassiger Torwart, ein herausragender Teamplayer und ein Vorbild an Loyalität und Einsatzbereitschaft» sei. «Immer, wenn er gebraucht wurde, hat sich Janis in den Dienst der Mannschaft gestellt und Top-Leistungen abgeliefert», so Schäfer.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden holt Stürmer Vermeij aus Düsseldorf

Dynamo Dresden holt Stürmer Vermeij aus Düsseldorf

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat Vincent Vermeij vom Liga-Konkurrenten Fortuna Düsseldorf verpflichtet. «Mit Vincent konnten wir einen Spieler für uns gewinnen, der die 2. Bundesliga und ihre Anforderungen sehr gut kennt und bereits in zahlreichen Spielklassen über die zweite Liga hinaus seine Qualität unter Beweis gestellt hat. Mit seiner Körpergröße und Technik kann er unserer Offensive weitere Durchschlagskraft geben», sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Thomas Brendel in einer Vereinsmitteilung. Über die Ablösemodalitäten und die Vertragslaufzeit wurden keine Angaben gemacht.Der niederländische Stürmer spielte bereits beim SC Freiburg II unter dem jetzigen Dresdner Cheftrainer Thomas Stamm und erzielte in dieser Zeit 26 Tore in 64 Spielen für die U23 der Breisgauer. «Ich hatte mit Vincent in Freiburg eine sehr erfolgreiche Zeit und die Zusammenarbeit war durchweg positiv. Deshalb ist der Kontakt in den zurückliegenden Jahren auch nie wirklich abgebrochen. Er geht als absoluter Teamplayer voran», lobte Stamm den Neuzugang.Der 31 Jahre alte Vermeij spielte in Deutschland außer in Freiburg und Düsseldorf auch für den MSV Duisburg. Für die Fortuna absolvierte er insgesamt 57 Pflichtspieleinsätze, in denen er 15 Tore erzielte und vier weitere vorbereitete. In seinem Heimatland kommt er auf 79 Partien in der Eredivisie mit 19 Toren für De Graafschap Doetinchem, Heracles Almelo und den FC Den Bosch.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Kein Interesse: David Wagner will kein Trainer mehr sein

Kein Interesse: David Wagner will kein Trainer mehr sein

Der frühere Bundesliga-Coach David Wagner hat keine Ambitionen mehr, als Vereinscoach zu arbeiten. Im Sport1-Interview sagte der ehemalige Trainer des FC Schalke 04 sowie der Premier League-Clubs Huddersfield und Norwich: «Ich kann mir das nicht mehr vorstellen. Jeder Tag ist jetzt neu, spannend und aufregend – das war es als Trainer zuletzt nicht mehr. Ich mache etwas Neues, und das finde ich super.» Wagner leitet seit Juli die Nachwuchsabteilung von Fußball-Bundesligist RB Leipzig und arbeitet damit sehr eng mit seinem Freund Jürgen Klopp zusammen, dem Globalen Fußballchef von Red Bull.Trainerrolle reizte nicht mehrWagner hatte schon vor seinem Amtsantritt in Norwich Motivationsprobleme. «Ich habe mir damals öfter die Frage gestellt, wie lange ich diesen Trainerjob noch ausüben möchte. Dann kam das Angebot aus Norwich, das mich wahnsinnig gereizt hat. Nach dem Aus im Halbfinale der Playoffs habe ich den Entschluss gefasst, etwas Neues zu machen. Für mich war eines klar: Das Dasein als Vereinstrainer hat mich nicht mehr so gepackt, wie die Jahre zuvor. Wir haben mit Norwich an der Anfield Road gegen Kloppo verloren – und danach saß ich im Bus und es hat nichts mit mir gemacht, nicht so wie noch vor zehn Jahren. Da wusste ich, dass ich etwas anderes machen möchte», erzählte der 53-Jährige.Wagner will Bundesliga-Spieler entwickelnIn Leipzig hat Wagner große Ziele. «In Leipzig ist es zuletzt nicht optimal gelaufen. Jetzt ist es Zeit für Veränderungen – dafür bin ich da. Das Setup ist herausragend. Wir wollen die beste Akademie in Deutschland werden», sagte Wagner und betonte: «Mein großer Traum ist es, einen Spieler aus unserer Akademie nachhaltig in die erste Mannschaft zu integrieren, der über Jahre hinweg in der Bundesliga spielt und eine echte Rolle übernehmen kann. Das ist eine Herausforderung, die in über zehn Jahren noch nicht erreicht wurde. Genau deshalb bin ich hier.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ex-Nationalspieler Halstenberg gibt Kreisliga-Comeback

Ex-Nationalspieler Halstenberg gibt Kreisliga-Comeback

Der frühere Fußball-Nationalspieler Marcel Halstenberg hat knapp drei Monate nach seinem Karriereende seine Ruhestands-Laufbahn in der Kreisliga begonnen. Mit dem Einsatz für seinen ehemaligen Jugendverein Germania Grasdorf aus der Nähe von Hannover feierte der 33-Jährige am ersten Liga-Spieltag der Saison gegen den SV Weetzen seinen Einstand im unterklassigen Fußball. Der Ex-Profi erzielte gleich seinen ersten Treffer, als er nach knapp 20 Minuten einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Der eigentliche Innenverteidiger behielt zwar seine gewohnte Rückennummer 23, doch statt in der Abwehr spielte Halstenberg im offensiven Mittelfeld. Zweimal DFB-Pokalsieger mit LeipzigMehr als 400 statt der üblichen 100 Zuschauer beobachteten den Star-Zugang des Vereins. Der Ortsteil Grasdorf gehört zur Stadt Laatzen am Rande von Hannover. Beim Zweitligisten Hannover 96 hatte Halstenberg im Mai seine Karriere beendet. Der Abwehrspieler absolvierte 165 Erst- und 138 Zweitliga-Partien, stand unter anderem bei RB Leipzig und dem FC St. Pauli unter Vertrag. Der neunmalige deutsche Nationalspieler gewann mit den Leipzigern 2022 und 2023 den DFB-Pokal.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach Sesko-Wechsel: RB Leipzig verpatzt Saison-Generalprobe

Nach Sesko-Wechsel: RB Leipzig verpatzt Saison-Generalprobe

Ohne den zu Manchester United gewechselten Top-Stürmer Benjamin Sesko hat RB Leipzig die Saison-Generalprobe verpatzt. Die Sachsen verloren ihr letztes Testspiel vor dem Pflichtspiel-Auftakt beim französischen Erstligisten RC Lens mit 1:2 (0:0).Adrien Thomasson (59. Minute) und Matthieu Udol (64.) trafen jeweils per Kopf für die Gastgeber. Loïs Openda (83.) gelang bei seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte nur noch der Anschlusstreffer. Der 25 Jahre alte Belgier war 2023 von Lens nach Leipzig gewechselt.Das erste Saison-Pflichtspiel bestreitet RB am kommenden Samstag im DFB-Pokal beim Viertligisten SV Sandhausen. Am 22. August müssen die Leipziger dann zum Bundesliga-Auftakt bei Rekordmeister FC Bayern München ran.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aue verliert bei Zweitliga-Absteiger Ulm

Aue verliert bei Zweitliga-Absteiger Ulm

Erzgebirge Aue muss weiter auf seinen ersten Saisonsieg in der 3. Fußball-Liga warten. Eine Woche nach dem torlosen Remis gegen Hansa Rostock mussten sich die Sachsen bei Zweitliga-Absteiger SSV Ulm mit 0:1 (0:1) geschlagen geben. Max Scholze (44. Minute) erzielte für die Hausherren das einzige Tor des Nachmittags. Nach einer schwachen ersten Hälfte drängte Aue nach der Pause zwar auf den Ausgleich, agierte im Abschluss aber zu ungenau. Zunächst ließ Julian Günther-Schmidt einige Möglichkeiten auf das 1:1 ungenutzt. In der siebten Minute der Nachspielzeit vergab Erik Weinhauer eine hundertprozentige Chance.Aue mit seinem dritten KeeperAue musste über weite Strecken mit seinem dritten Keeper Louis Lord agieren. Stammtorhüter Martin Männel fehlte wegen der Einschulung seines Sohnes. Für ihn startete Max Uhlig, der in der 26. Minute aber verletzt vom Platz humpelte.Schon in der Vorsaison hatte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel auswärts geschwächelt und nur fünf Siege in der Fremde geholt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

FCM zu abgezockt: Erster Sieg in Dresden nach 25 Jahren

FCM zu abgezockt: Erster Sieg in Dresden nach 25 Jahren

Der 1. FC Magdeburg hat seinen Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga gerettet und den von Dynamo Dresden gründlich vermiest. Beim 2:1-Sieg - dem ersten Erfolg in Dresden nach 25 Jahren - zeigten sich die Gäste abgezockt und eiskalt vor dem gegnerischen Tor, während die Gastgeber an ihrer Ideenlosigkeit scheiterten. Jean Hugonet (28. Minute) hatte die Magdeburger per Kopf in Führung gebracht. Christoph Daferner (44.) markierte den Ausgleich, Martijn Kaars (45.+1) gelang die erneute Gäste-Führung, die bis zum Ende Bestand hatte.Während FCM-Trainer Markus Fiedler die Mannschaft aufs Feld schickte, die vor einer Woche gegen Eintracht Braunschweig 0:1 verloren hatte, reagierte Dynamo-Coach Thomas Stamm auf die eklatanten Abwehrschwächen bei der 2:3-Niederlage in Fürth. Gleich vier Neue schickte er in den 71. Pflichtspiel-Elb-Clásico, wobei mit Alexander Rossipal, Aljaz Casar und Claudio Kammerknecht drei Defensivakteure ihren Startelf-Platz verloren.Dynamo-Coach Stamm hadert: «Nicht effektiv genug»Und dennoch verlor Dynamo wegen Schwächen in der Hintermannschaft. «Fünf Gegentore in drei Halbzeiten sind eindeutig zu viel», sagte Dynamo-Schlussmann Tim Schreiber, während Niklas Hauptmann betonte: «Wir müssen aus diesen Spielen und Situationen lernen. Im Moment ist es aber sehr enttäuschend.» Dynamo-Trainer Stamm bemängelte die zu große Passivität in der eigenen Verteidigung vor den beiden Treffern. «Aber auch in der Offensive waren wir nicht effektiv genug. Die Chancen, Punkte mitzunehmen, waren da.»Torschütze Hugonet mit WiedergutmachungMagdeburgs Torschütze Hugonet freute sich, dass er seinen Fehler aus der Partie gegen Braunschweig, als er das 0:1 mitverschuldet hatte, wiedergutmachen konnte. «Ich wollte den Fans etwas zurückgeben», sagte der Abwehrspieler. FCM-Coach Fiedler erklärte, dass der Sieg glücklich gewesen sei: «Auch wegen der Chancenverteilung, aber sicher nicht unverdient. Wir sind zu früh in den Verwaltungsmodus gegangen. Deshalb wurden Herz und Leidenschaft in der Schlussphase notwendig.»Beide Mannschaften neutralisieren sich zu BeginnWer zunächst mit einem Angriffsfeuerwerk der Gastgeber gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Aus den Fürth-Erfahrungen mit den zwei schnellen Gegentoren klug geworden, versuchte Dynamo erst einmal Sicherheit in seine Aktionen zu bekommen. Das gelang auch deshalb, weil Magdeburg zwar ziemlich hoch stand, ein konsequentes Pressing aber erst nach einer Viertelstunde begann.So neutralisierten sich beide Mannschaften lange Zeit, das Spiel fand zwischen den Strafräumen statt. Chancen ergaben sich deshalb zwangsläufig nur aus Fehlern im Spielaufbau, von denen es zunächst aber auch wenige gab. Die größte Gelegenheit hatten die Gäste nach einem Konter, doch die Eingabe von Lubambo Musonda (23.) wurde im letzten Moment von der Dresdner Abwehr vor Laurin Ulrich geblockt.Der Führungstreffer des FCM fiel praktisch aus dem Nichts. Baris Atik brachte eine Ecke scharf auf den kurzen Pfosten, Hugonet war mit dem Kopf zur Stelle, der Ball fand den Weg vom Pfosten ins Tor. Die Führung spielte dem Matchplan der Gäste in die Karten, die nun immer wieder versuchten, mit langen Pässen in die Tiefe die Dynamo-Abwehr auszuhebeln.Turbulente Schlussphase der ersten HälfteDie Sachsen bemühten sich danach, Kontrolle zu bekommen, der FCM aber verteidigte abgezockt, ließ in Tornähe praktisch nichts zu. Bis zur 44. Minute, als Sascha Risch aus 18 Metern flach abzog, Dominik Reimann im Magdeburger Tor nur nach vorn abprallen lassen konnte und Daferner abstaubte. Doch das war es noch nicht in Hälfte eins. Wieder versetzte Atik die Dynamo-Hintermannschaft, Kaars reagierte am schnellsten und hatte keine Mühe, zu vollenden.Nach der Pause spielten die Hausherren offensiver, was Magdeburg Konterchancen eröffnete. Nollenberger (50.) fand bei einem schnellen Gegenangriff über Atik Kaars am langen Pfosten, der ganz knapp verpasste. Nach 62 Minuten vertändelte Kofi Amoako eine Dynamo-Gelegenheit am gegnerischen Strafraum, im Gegenzug scheiterte Musonda an Schreiber im Dresdner Gehäuse. Auch in der 67. Minute war der Keeper der Gastgeber zur Stelle, als Kaars allein vor ihm auftauchte. Hauptmann bringt neuen Schwung ins Dynamo-SpielDas Dresdner Spiel wurde durch die Einwechslung von Hauptmann zielstrebiger. Ein Schuss von Lukas Boeder (68.) aus zentraler Position war allerdings zu hoch angesetzt. Glück hatten die Gastgeber, dass ein vermeintliches 1:3 von Kaars (74.)vom VAR wieder einkassiert wurde. Mit fortschreitender Spielzeit ergaben sich immer mehr Chancen. Jonas Oehmichen (79.) köpfte über den Kasten. In der turbulenten Schlussphase rettete die FCM-Abwehr mehrmals gegen einschussbereite Dresdner, die nach Fürth erneut viel Lehrgeld zahlten.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Erster Sieg nach 25 Jahren: Magdeburg düpiert Dynamo

Erster Sieg nach 25 Jahren: Magdeburg düpiert Dynamo

Der 1. FC Magdeburg hat seinen Auswärtsfluch in Dresden besiegt und Aufsteiger Dynamo den Saisonstart in der 2. Bundesliga gründlich vermiest. Die Sachsen-Anhalter gewannen am 2. Spieltag erstmals nach 25 Jahren wieder elbaufwärts mit 2:1 (2:1). Vor 31.405 Zuschauern brachte Jean Hugonet (28. Minute) die Magdeburger per Kopf in Führung. Christoph Daferner (44.) markierte den Ausgleich. Martijn Kaars (45.+1) gelang noch vor der Pause die erneute Gäste-Führung, die bis zum Ende Bestand hatte. Dynamo wartet damit weiter auf den ersten Punktgewinn.Magdeburg effizient im AbschlussNach einer langen Abtastphase versuchte Magdeburg mit hohem Pressing, die Dresdner zu Fehlern zu zwingen. Das gelang allerdings nur durch einen Standard. Eine Ecke von Baris Atik landete bei Hugonet, der per Kopf zur Führung traf. Dynamo brauchte eine Weile, um überhaupt zu einer Chance zu kommen. Die führte ebenfalls sofort zum Erfolg, als Daferner erfolgreich abstaubte. Doch die Gäste hatten in Halbzeit eins noch etwas im Köcher. Wieder versetzte Atik die Dresdner Abwehr, Kaars brauchte nur noch einzuschieben.Erst in der Schlussphase des Spiels ergaben sich dann für die Dresdner Chancen, nachdem ein Treffer von Kaars zuvor nach Videobeweis wegen Abseits aberkannt wurde. Der erneute Ausgleich gelang den Hausherren jedoch nicht, weil die vielbeinige Gäste-Abwehr konsequent verteidigte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zweitteuerster RB-Verkauf fix: Sesko geht nach Manchester

Zweitteuerster RB-Verkauf fix: Sesko geht nach Manchester

RB Leipzig verliert Benjamin Sesko an Manchester United und kassiert dafür ordentlich. Beide Vereine gaben den Transfer des slowenischen Stürmers zu den Red Devils in die Premier League bekannt. Sesko erhält in Manchester einen langfristigen Vertrag bis 2030. Dafür müssen die Engländer dem Vernehmen nach 76,5 Millionen Euro Ablösegebühr plus 8,5 Millionen Euro Boni an die Sachsen überweisen. Die Summe kann sich durch vereinbarte Zusatzleistungen noch auf insgesamt 90 Millionen Euro erhöhen. «Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben natürlich eine Rolle gespielt», sagte Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer. Sesko ist damit der zweitteuerste Verkauf von RB. Der 2023 für rund 24 Millionen Euro von RB Salzburg nach Leipzig gekommene Angreifer wird nur von Josko Gvardiol übertroffen. Der kroatische Abwehrspieler wurde 2023 von Manchester City für kolportierte 91,5 Millionen Euro aus Leipzig losgeeist.Bieterwettstreit treibt Preis in die HöheDer bereits lange feststehende Sesko-Abgang gestaltete sich dennoch als ein zähes Unterfangen, weil neben Manchester United auch Liga-Konkurrent Newcastle United um den Musterprofi buhlte. Anders als Manchester spielt Newcastle in der kommenden Saison international, sogar in der Champions League. Sesko tendierte dennoch zu den Red Devils. Das Wettbieten trieb den Kaufpreis nach oben - sehr zur Freude von RB, die den besten Angreifer der verkorksten vergangenen Saison aber ohnehin nicht unter 80 Millionen Euro ziehen lassen wollten.Sesko, den viele mit Stürmerstar Erling Haaland vergleichen, traf in seinen 64 Bundesliga-Spielen 27 Mal und leistete zu sieben Treffern die Vorarbeit. In der Champions League und im DFB-Pokal war er je sechsmal für RB erfolgreich.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bericht: Bayer und Leipzig einig über Blaswich-Wechsel

Bericht: Bayer und Leipzig einig über Blaswich-Wechsel

Der Wechsel von Torhüter Janis Blaswich von RB Leipzig zu Bayer Leverkusen ist offenbar beschlossene Sache. Die beiden Fußball-Bundesligisten hätten sich geeinigt, berichtete Sky. Bereits am Freitag solle der 34-Jährige den obligatorischen Medizincheck absolvieren. Eine Sockelablösesumme von zwei Millionen Euro werde fällig, hieß es weiter.Mehrere Medien hatten zuletzt bereits über das Leverkusener Interesse an Blaswich berichtet. Er soll bei der Werkself den langjährigen Stammkeeper Lukas Hradecky ersetzen, der hinter Neuzugang Mark Flekken künftig nur noch als Nummer zwei eingeplant war und vor einem Wechsel zum französischen Club AS Monaco steht.Auch Hradecky-Transfer fast fixLaut «Kicker» soll sich Hradecky bereits auf den Weg ins Fürstentum gemacht haben, dort einen Zwei-Jahres-Vertrag mit Option auf eine weitere Saison erhalten und Bayer mindestens drei Millionen Euro an Ablöse einbringen. Den Niederländer Flekken hatte der Double-Sieger von 2024 diesen Sommer vom englischen Verein FC Brentford verpflichtet.Blaswichs Vertrag in Leipzig läuft noch bis 2026, auch bei den Sachsen wäre er nur Ersatzmann. Vergangene Saison spielte der Schlussmann auf Leihbasis für RB Salzburg in Österreich.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Berichte: RB und Manchester einigen sich auf Sesko-Deal

Berichte: RB und Manchester einigen sich auf Sesko-Deal

Benjamin Sesko wird RB Leipzig voraussichtlich in Richtung Manchester United verlassen. Wie die Transferexperten Florian Plettenberg und Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, haben sich die beiden Clubs auf einen Wechsel geeinigt. Der slowenische Nationalspieler soll demnach für eine Ablösesumme von 76,5 Millionen Euro plus 8,5 Millionen Euro Bonuszahlungen bis 2030 für den englischen Traditionsclub spielen. Bis zuletzt war auch Champions-League-Teilnehmer Newcastle United im Rennen.Sesko erhielt nun von RB die Erlaubnis, zum Medizincheck nach England zu reisen. Zuletzt hatte er ohnehin nur noch individuell trainiert und stand auch nicht im RB-Aufgebot für das Testspiel gegen Atalanta Bergamo (1:2) am vergangenen Samstag. Sesko hatte wohl immer einen Wechsel nach Manchester favorisiert, obwohl der Verein wie auch RB in der kommenden Saison nicht international spielen wird. United-Direktor-Profifußball, Christopher Vivell, feiert mit einem Transfer von Sesko einen Hattrick: Er holte den Slowenen einst zu RB Salzburg (2019), vier Jahre später dann nach Leipzig.RB in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Liverpool-Juwel ElliottWährend man sich bei RB in Sachen Sesko noch bedeckt hält, wird im Hintergrund schon am nächsten wichtigen Zugang gearbeitet. Angeblich soll Harvey Elliott vom FC Liverpool auf der Wunschliste der Sachsen stehen. Der Nachwuchs-Nationalspieler - bei der U21-EM als bester Spieler des Turniers gewählt - hat bei den Reds keine große Perspektive. RB-Global-Fußballboss Jürgen Klopp machte Elliot einst zum Profi bei Liverpool und ist wohl in die Verhandlungen eng eingebunden. Eine Verpflichtung kann aber erst dann erfolgen, wenn RB weitere Abgänge klargemacht hat. Besonders Xavi Simons soll die erforderlichen Millionen bringen. Dessen Transfer zum FC Chelsea stockt, da auch die Engländer noch Erlöse generieren müssen. Für den Niederländer sind mindestens 80 Millionen Euro aufgerufen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nach Hausverboten für Fans: Stadt Jena reagiert auf Kritik

Nach Hausverboten für Fans: Stadt Jena reagiert auf Kritik

Im Zusammenhang mit erteilten Hausverboten für das Ernst-Abbe-Sportfeld hat die Stadt Jena auf Vorwürfe der Fanhilfe reagiert und das Vorgehen einzelner Personen scharf kritisiert. «Vor diesem Hintergrund ist es inakzeptabel, wenn nun versucht wird, Einzelpersonen der Verwaltung, sei es über direkte persönliche Nachrichten oder über öffentliche Aufrufe, unter Druck zu setzen und dabei den Eindruck einer Nötigung zu hinterlassen», sagte Bürgermeister Benjamin Koppe (CDU) in einer Mitteilung. Was war passiert? Rund um das Regionalliga-Spiel zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und der BSG Chemie Leipzig Ende November 2024 war es zu heftigen Ausschreitungen mit insgesamt 79 Verletzten gekommen - darunter 64 Zuschauer, fünf Ordner und zehn Polizisten. Die Beamten setzten Reizgas und Einsatzstöcke ein. Dabei sollen Berichten zufolge auch unbeteiligte Zuschauer verletzt worden sein. Die Stadt Jena hatte Monate später Hausverbote gegen Fußball-Anhänger beider Fangruppen ausgesprochen. Diese gelten jeweils für die Dauer von einem Jahr und betreffen alle Heimspiele des FC Carl Zeiss Jena. Die Maßnahme erfolgte auf Grundlage des Hausrechts der Stadt Jena als Eigentümerin des Ernst-Abbe-Sportfelds. Gegen das Hausverbot können die Betroffenen juristisch vorgehen.Offener Brief: Fanhilfe kritisiert PolizeieinsatzDie Blau-Gelb-Weiße Hilfe aus Jena kritisierte den Polizeieinsatz sowie die Hausverbote nun in einem offenen Brief. «Dass diese Praxis gewissenlos und willkürlich ist, belegen bereits jetzt mehrere Fälle: Einige Betroffene können nachweisen, weder beteiligt noch überhaupt anwesend gewesen zu sein», schrieb die Fanhilfe. Gleichzeitig forderte sie Koppe zu einem Treffen mit den Betroffenen auf. Die Stadt reagierte auf die Kritik und stellte klar, die Entscheidungen sachlich und auf Grundlage der ihr vorliegenden Fakten zu treffen und nicht aufgrund von öffentlichem Druck oder Stimmungen. «Die Stadtverwaltung hat eine diametral konträre Auffassung zu den in Rede stehenden Ereignissen an besagtem Spieltag. Diese sind polizeilich aufbereitet, juristisch gewürdigt und liegen der Justiz zur Entscheidung vor. Bis dahin haben die ausgesprochenen Hausverbote Bestand und werden nicht revidiert», hieß es.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Mainz-Beschwerde erfolglos: Pokalspiel in Dresden am Montag

Mainz-Beschwerde erfolglos: Pokalspiel in Dresden am Montag

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 ist mit seiner Verwaltungsbeschwerde beim DFB-Bundesgericht zur Verlegung des Spiels in der ersten Pokalrunde erfolglos geblieben. Die Partie bei Dynamo Dresden wird damit wie geplant am 18. August (18.00 Uhr) angepfiffen, wie die Mainzer mitteilten.Hintergrund ist, dass der FSV nur drei Tage später auswärts zum Playoff-Hinspiel in der Conference League reisen muss. Gegner wird der Sieger des Duells zwischen Rosenborg Trondheim aus Norwegen und dem schwedischen Club Hammarby IF sein. Mit wem es die Mainzer zu tun bekommen, entscheidet sich am 14. August. Heidel: «Sehr enttäuschend»Sportvorstand Christian Heidel zeigte sich von der Entscheidung ernüchtert. «Das Urteil ist für uns sehr enttäuschend und zum deutlichen Wettbewerbsnachteil des einzigen Vereins, der den deutschen Fußball in der Conference League vertritt», kritisierte Heidel. «Die hohe Belastung und die kurzen Regenerationszeiten unserer Spieler schränken uns innerhalb der ersten zwei Wettkampfwochen erheblich ein.»Schon im Juni, nachdem die Pokalansetzungen festgelegt wurden, hatten die Mainzer Kritik geübt. Nach Clubangaben begründete der DFB die Ansetzung mit den verbindlichen Vorgaben der Sicherheitsbehörden vor Ort. In Dresden findet am Wochenende vom 15. bis 17. August das «Canaletto» statt, welches als größtes Stadtfest Deutschlands gilt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

«Viel spricht für Blankenhain»: DFB wählt neues Basislager

«Viel spricht für Blankenhain»: DFB wählt neues Basislager

Florian Wirtz und Joshua Kimmich kennen es, auch Harry Kane und seine Kollegen von der englischen Fußball-Nationalmannschaft erholten sich hier schon während der EM 2024 von den Strapazen des Trainings und der Spiele. Das Spa & Golfresort Weimarer Land gilt schon länger als Rückzugsort für Fußballer, die sich in Ruhe und Abgeschiedenheit unter optimalen Bedingungen vorbereiten wollen. Daher hat sich der Deutsche Fußball-Bund dazu entschieden, künftig sein Basislager in Blankenhain aufzuschlagen. Ein entsprechender Partnerschaftsvertrag wurde von DFB-Geschäftsführer Sport Andreas Rettig, Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) und DFB-Vizepräsident Hermann Winkler unterzeichnet. Die Vereinbarung ist zunächst auf sechs Jahre ausgelegt.Wechsel des Ausrüsters macht neues Quartier nötigEin neuer Ort für die DFB-Kicker war nötig geworden, da nach dem Wechsel des Ausrüsters von Adidas zu Nike ab 2027 der zum Herzogenauracher Konzern gehörende Campus «World of Sports» für den DFB nicht mehr zur Verfügung steht. «Bis dahin werden wir aber um Herzogenaurach keinen Bogen machen», sagte Rettig, der auch den DFB-Campus in Frankfurt weiterhin als Trainingsquartier nutzen möchte. «Es spricht nichts gegen unseren Campus, sondern viel für Blankenhain», sagte der DFB-Geschäftsführer.Im Freistaat ist man jedenfalls stolz darauf, zukünftig die A-Mannschaften der Frauen und Männer sowie U-Vertretungen beherbergen zu dürfen. «Thüringen wird ein guter Gastgeber sein», sagte Voigt und verwies auf den Profit, den der Freistaat aus der Partnerschaft zieht. Allein das Trainingscamp der Nationalmannschaft vor der EM 2024 habe so viel Werbung gebracht, die finanziell einem Gegenwert von etwa 100 Millionen Euro entsprochen habe.Und es soll noch mehr Mannschaften ins Weimarer Land ziehen. Die Bundesliga-Fußballer und -Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben Blankenhain bereits für sich entdeckt. «Wer einmal hier war, kommt immer wieder», sagte der Ministerpräsident.Blankenhain kennt sich aus mit großen TeamsNeuland sind Hotel und Trainingsplätze für die DFB-Kicker nicht. Vor der Heim-EM bereitete Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Kader dort zeitweise auf das Turnier vor. Während der EM logierte die englische Nationalmannschaft mit Bayern-Star Harry Kane im Weimarer Land. Das Resort bietet eine nach FIFA-Standards errichtete Trainingsanlage mit mehreren Rasenplätzen sowie die für die Teams so wichtige Abgeschiedenheit und Rückzugsmöglichkeiten.Und diese sollen auf Fußball-Bedürfnisse noch erweitert werden, hieß es vonseiten der Resort-Leitung. Ein Funktionsgebäude, vielleicht auch ein Extra-Hotel sind angedacht und könnten von der Thüringer Landesregierung durchaus mit Fördermitteln unterstützt werden, kündigte Ministerpräsident Voigt an.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden testet gegen Hertha BSC II ohne Fans

Dynamo Dresden testet gegen Hertha BSC II ohne Fans

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden nutzt die lange Pause zwischen dem Punktspiel gegen den 1. FC Magdeburg an diesem Samstag (13.00 Uhr/Sky) und der DFB-Pokalbegegnung gegen den 1. FSV Mainz 05 am 18. August zu einem Testspiel. Gegner am 13. August ist um 15.00 Uhr Regionalligist Hertha BSC II in der Dynamo-Akademie. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. «Spiele bieten die beste Möglichkeit, um Abläufe zu optimieren und darüber hinaus Spielern, die zuletzt weniger Spielzeit hatten oder im Aufbau sind, Spielpraxis zu geben. Aus spieltaktischer Sicht wollen wir mit der Partie den kommenden Gegnern allerdings nicht zu viel preisgeben, sodass wir uns dazu entschieden haben, das Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit zu bestreiten», sagte Dynamos Sportgeschäftsführer Thomas Brendel in einer Vereinsmitteilung.Trainer Stamm sitzt gegen Hertha seine Sperre abDie Dresdner nutzen die Begegnung auch dazu, die Sperre für Trainer Thomas Stamm abzugelten. Dieser war nach seiner Roten Karte im Test gegen den SV Ried (3:1) für ein Freundschaftsspiel vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gesperrt worden. Stamm hatte in dem Vorbereitungsspiel gegen den österreichischen Erstligisten am 5. Juli nach einer Entscheidung des Schiedsrichters das Spielfeld betreten und den Unparteiischen «verbal und gestikulierend kritisiert». Er darf sich nun gegen Hertha II eine halbe Stunde vor Anpfiff bis eine halbe Stunde nach Abpfiff weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Außerdem darf er mit seinem Team nicht in Kontakt treten.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bericht: Leverkusen will Leipzigs Torhüter Blaswich

Bericht: Leverkusen will Leipzigs Torhüter Blaswich

Bayer Leverkusen zeigt einem Medienbericht zufolge Interesse an der Verpflichtung von Torhüter Janis Blaswich von Bundesliga-Konkurrent RB Leipzig. Wie der «Kicker» berichtet, will der Club damit auf den bevorstehenden Abgang des langjährigen Stammkeepers Lukas Hradecky zur AS Monaco reagieren. Der 34 Jahre alte Blaswich soll demnach zweiter Torwart bei Bayer werden, als Nummer eins ist Mark Flekken gesetzt.Blaswichs Vertrag in Leipzig läuft noch bis Sommer 2026, auch bei den Sachsen wäre er nur Ersatzmann und in der Rangfolge sogar nur Nummer drei. Laut «Kicker» ist im Fall eines Wechsels eine niedrige siebenstellige Ablösesumme fällig. Kommt der sich anbahnende Wechsel des 35-jährigen Hradecky von Leverkusen nach Monaco zustande, könnte Sky rund vier Millionen Euro für den finnischen Nationaltorhüter erhalten.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Trainer Ole Werner: «Ich frage Klopp um Rat»

RB-Trainer Ole Werner: «Ich frage Klopp um Rat»

Ole Werner sucht den Kontakt zu Jürgen Klopp, um den Fußball-Bundesligisten RB Leipzig besser zu machen. Das sagte der neue Coach der Sachsen dem «Kicker». Vor seiner Verpflichtung bei RB sei der Kontakt sehr intensiv gewesen. «Wir hatten viele und lange Gespräche. Das ist jetzt, wenn ich mehr zu tun habe, logischerweise etwas weniger geworden. Es ist auch nicht so, dass er mich jeden Tag anruft, sondern eher umgekehrt, dass ich nach Rat und Einschätzungen fragen kann», sagte Werner.Klopp als oberster Fußball-Chef im RB-Kosmos und sein engster Mitarbeiter Mario Gomez waren maßgeblich an der Verpflichtung von Werner beteiligt. «Ich empfinde es als eine Bereicherung, dass man gemeinsam Dinge bespricht, gerade auch was die Zusammenstellung der Mannschaft angeht. Weil Jürgen und Mario einen reichlichen Erfahrungsschatz besitzen und diesen sehr offen mit mir teilen», betonte der frühere Coach von Holstein Kiel und Werder Bremen.Werner will sich treu bleibenTrotz klarer Vorgaben für alle RB-Teams weltweit will sich Werner in seiner Arbeit treu bleiben. «Wir möchten für einen klar erkennbaren Fußball stehen mit aktivem und mutigem Verteidigen. Und mit klaren Ideen im Ballbesitz. Wir möchten für einen Fußball mit hohem Unterhaltungswert stehen, der aber auch erfolgreich ist», sagte Werner. «Ich bin als Trainer für das geholt worden, was ich bisher gemacht habe. Das werde ich an die Gegebenheiten in Leipzig anpassen, an die Spieler und an die Rolle, die RB in der Bundesliga hat. Aber ich werde es auf meine Art und Weise machen. Ich bin ganz gut darin, zu schauen, dass ich auf meinem Weg bleibe und die Dinge aus Überzeugung mache.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Katastrophale Abwehr: Dynamo verliert bei Zweitliga-Comeback

Katastrophale Abwehr: Dynamo verliert bei Zweitliga-Comeback

Ein katastrophales Abwehrverhalten hat Dynamo Dresden das Zweitliga-Comeback nach 1176 Tagen gründlich verdorben. Bei der SpVgg Greuther Fürth zahlten die Sachsen Lehrgeld und unterlagen mit 2:3 (1:2). Noel Futkeu traf bereits nach 24 Sekunden - zu diesem Zeitpunkt hatte noch kein Dynamo-Profi den Ball berührt.Nach dem 0:2 durch Felix Klaus (9. Minute) markierte Christoph Daferner (11.) den Treffer zum Anschluss. Nach der Pause war es erneut Futkeu (51.), der den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Claudio Kammerknecht (74.) traf nur noch zum Anschluss.«Es war für viele von uns das erste Zweitliga-Spiel überhaupt. Vielleicht war die Nervosität etwas groß. Im Laufe des Spiels haben wir gemerkt, dass wir mithalten können und geilen Fußball spielen können», sagte Kammerknecht.Dynamo-Trainer Thomas Stamm setzte auf Bewährtes, ließ mit Konrad Faber, Alexander Rossipal und Nils Fröling aber auch drei Neuzugänge von Beginn an auflaufen. Mittelfeld-Motor Niklas Hauptmann saß wie erwartet zunächst auf der Bank. Nach seiner Blinddarm-OP ist er noch nicht bei 100 Prozent.Vogelwildes Deckungsverhalten in der AnfangsphaseNoch ehe es sich Dynamo versah, lag man schon zurück. Futkeu verwertete völlig unbedrängt am langen Pfosten eine Flanke von Reno Münz. Zwar hatten die Gäste durch Daferner (2.) praktisch im Gegenzug die Chance zum Ausgleich, doch Pelle Boevink kratzte den Ball noch aus dem Eck. Und als nach neun Minuten faktisch in einer Kopie des ersten Gegentreffers noch das 0:2 fiel, musste man um die Elbestädter fürchten. Doch mit dem Anschluss - auch das ein Kopfballtor - keimte wieder Hoffnung.«Wir wissen, dass wir in der Abwehr Luft nach oben haben, daran arbeiten wir. Die Anfangsphasen beider Halbzeiten mit den Toren haben gezeigt, dass wir zumindest in dieser Zeit nichts mit der Liga zu tun haben», sagte Trainer Stamm bei «Sky».Dynamo nutzt Schwung nach AnschlusstrefferZumal Dynamo von da an das Spiel an sich zog. Fröling hätte nach 19 Minuten den Ausgleich markieren können, als Philipp Ziereis den Ball im eigenen Strafraum vertändelte, doch er scheiterte frei an Boevink. Danach verflachte die Partie. Dynamo bestimmte das Geschehen, musste aber froh sein, nicht mit einem 1:3 in die Kabine zu gehen. Nach einem Eckball in der Nachspielzeit setzte Ziereis einen Kopfball ans Lattenkreuz.Abwehr schläft auch nach der PauseWer dachte, dass Dynamo aus den Abwehrfehlern der Anfangsviertelstunde gelernt hatte, sah sich nach dem Seitenwechsel getäuscht. Wieder konnte Fürth in Person von Futkeu ungehindert die gesamte Dynamo-Hintermannschaft austanzen und einschieben. Zur Vorentscheidung?Nein, denn die Dresdner rappelten sich erneut auf, erarbeiteten sich Chance um Chance - auch durch gute Wechsel von Stamm. Der Anschluss von Kammerknecht mit einem Distanzschuss machte noch einmal Hoffnung, zumal es danach kaum noch Entlastung der Gastgeber gab. Nur wurden die sich bietenden Möglichkeiten nicht gut bis zum Ende ausgespielt. Daferner (57.) traf noch den Pfosten, das war es dann.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Keine Tore zum Saisonstart: Aue gegen Rostock Remis

Keine Tore zum Saisonstart: Aue gegen Rostock Remis

Der FC Erzgebirge Aue muss weiter auf einen Heimsieg gegen den FC Hansa Rostock warten. Zum Saisonstart der 3. Fußball-Liga trennten sich die beiden Traditionsteams torlos. Vor 14.800 Zuschauern waren die Sachsen zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch die Chancen wurden nicht genutzt. Selbst ein Elfmeter fand nicht den Weg ins Tor. Hansa-Torhüter Benjamin Uphoff (75.) entschärfte einen gar nicht unplatziert getretenen Ball von Marvin Stefaniak. Es war die größte Möglichkeit überhaupt, so dass Hansa auch nach 14 Jahren ungeschoren aus dem Erzgebirge die Heimreise antreten konnte.Beide Trainer setzten auf die Neuzugänge. Bei Aue standen gleich sechs Akteure auf dem Platz, die in der Sommerpause verpflichtet wurden. Und auch bei Hansa war es ein halbes Dutzend, das gleich von Beginn an zum Pflichtspieldebüt kam.Rassige erste HalbzeitIn einer rassigen Partie hatten beide Teams bereits in der ersten Halbzeit einige Chancen. Aue war die aktivere Mannschaft, nutzte aber die Möglichkeiten nicht. Immer wieder wurde zu zentral auf das Hansa-Tor gezielt, so dass entweder Torhüter Uphoff zupacken konnte oder bereits vor ihm die Bälle geblockt wurden.Richtig gute Chancen hatte auch Rostock. Vor allem der agile Maximilian Krauß setzte die Auer Deckung immer wieder unter Druck. Nico Neidhardt scheiterte mit einer Doppelchance an Erik Weinhauer und Martin Männel (28.), Krauß selbst traf nach 39 Minuten den Ball nicht richtig.Zweite Hälfte erst in der Schlussphase spannendNach der Pause wurden die Ostseestädter nach vorn gefährlicher, doch die Teams neutralisierten sich zunächst immer mehr. Erst nach dem verschossenen Foulelfmeter wurde es noch einmal intensiver in beiden Strafräumen. Stefaniak (78.) rutschte an einem Ball vorbei, auf der Gegenseite verfehlte der eingewechselte Christian Kinsombi (86.) das Auer Tor frei stehend. Und in der Nachspielzeit vertändelte Aues Mika Clausen nach einem Abwehrfehler die große Möglichkeit zum Lucky Punch.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Braunschweig bezwingt Magdeburg in Unterzahl

Braunschweig bezwingt Magdeburg in Unterzahl

Eintracht Braunschweig hat trotz Unterzahl sein Auftaktspiel in der 2. Fußball-Bundesliga beim 1. FC Magdeburg gewonnen. Im Nachbarschaftsduell setzten sich die Niedersachsen vor 28.780 Zuschauern mit 1:0 (0:0) durch. Das sehenswerte Siegtor erzielte Mehmet Aydin (82. Minute). Zuvor hatte sein Mitspieler Kevin Ehlers die Rote Karte gesehen (54.)Beide Trainer gaben ihr Zweitligadebüt: Markus Fiedler für den FCM und Heiner Backhaus für die Eintracht. Die Teams zeigten ein hohes Tempo, wobei Braunschweig auf Fehler der Magdeburger lauerte.Hohes Tempo, wenig ChancenTrotz des hohen Tempos entstanden kaum Torchancen, bei der besten setzte Magdeburgs Martijn Kaars einen Schuss an den Pfosten (27.). Magdeburg wurde nun stärker, traf aber das Tor nicht. Da auch die Gäste nur selten Lücken in der FCM-Abwehr fanden, ging es torlos in die Pause.Unverändert kehrten die Teams zurück und Braunschweig hatte die erste Gelegenheit, doch Dominik Reimann parierte den Abschluss von Aydin (49.). Inmitten der Braunschweiger Druckphase sah Ehlers nach einem Foul an Marcus Mathisen Rot. Magdeburg wurde im Anschluss noch dominanter, es fehlte aber an Ideen und Präzision. Stattdessen traf Aydin nach einem Ballgewinn an der Mittellinie mit einem fulminanten Abschluss aus der Distanz.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Braunschweig bezwingt Magdeburg in Unterzahl

Braunschweig bezwingt Magdeburg in Unterzahl

Eintracht Braunschweig hat trotz Unterzahl sein Auftaktspiel in der 2. Fußball-Bundesliga beim 1. FC Magdeburg gewonnen. Im Nachbarschaftsduell setzten sich die Niedersachsen vor 28.780 Zuschauern mit 1:0 (0:0) durch. Das sehenswerte Siegtor erzielte Mehmet Aydin (82. Minute). Zuvor hatte sein Mitspieler Kevin Ehlers die Rote Karte gesehen (54.)Beide Trainer gaben ihr Zweitligadebüt: Markus Fiedler für den FCM und Heiner Backhaus für die Eintracht. Die Teams zeigten ein hohes Tempo, wobei Braunschweig auf Fehler der Magdeburger lauerte.Hohes Tempo, wenig ChancenTrotz des hohen Tempos entstanden kaum Torchancen, bei der besten setzte Magdeburgs Martijn Kaars einen Schuss an den Pfosten (27.). Magdeburg wurde nun stärker, traf aber das Tor nicht. Da auch die Gäste nur selten Lücken in der FCM-Abwehr fanden, ging es torlos in die Pause.Unverändert kehrten die Teams zurück und Braunschweig hatte die erste Gelegenheit, doch Dominik Reimann parierte den Abschluss von Aydin (49.). Inmitten der Braunschweiger Druckphase sah Ehlers nach einem Foul an Marcus Mathisen Rot. Magdeburg wurde im Anschluss noch dominanter, es fehlte aber an Ideen und Präzision. Stattdessen traf Aydin nach einem Ballgewinn an der Mittellinie mit einem fulminanten Abschluss aus der Distanz.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dank Doppelpacker Futkeu: Fürth schlägt Aufsteiger Dresden

Dank Doppelpacker Futkeu: Fürth schlägt Aufsteiger Dresden

Die SpVgg Greuther Fürth hat Dynamo Dresden bezwungen und den Sachsen das Comeback-Spiel in der 2. Fußball-Bundesliga vermasselt. Dank Doppeltorschütze Noel Futkeu setzten sich die Gastgeber in einem umkämpften und ereignisreichen Match mit 3:2 (2:1) durch. Der 22-Jährige traf nach weniger als einer halben Minute und zudem in der 51. Minute. Felix Klaus gelang das zwischenzeitliche 2:0 für Fürth (9.). Den Dresdnern reichten die Treffer vor Christoph Daferner (11.) und Claudio Kammerknecht (74.) nicht.In der teils rasanten Begegnung war Aufsteiger Dynamo nach einer verpatzten Anfangsphase weitgehend spielbestimmend mit deutlich mehr Torschüssen. Ganz viele zwingende Chancen aber waren beim Team von Coach Thomas Stamm vor 15.631 Zuschauern nicht dabei.Doppelpacker Futkeu mit Szene der PartieSpieler des Spiels war Futkeu. Nachdem der frühere Frankfurter gleich die erste Flanke der Partie unbedrängt zur Führung köpfen konnte, sorgte er in Durchgang zwei für das Highlight des Nachmittags: Im Strafraum ließ er mit einem sehenswerten Dribbling drei Gegenspieler aussteigen und schob zum 3:1 ein.Danach gelang den Gästen aber nur noch der Anschlusstreffer durch einen Fernschuss von Kammerknecht. Kurz vor der Pause hatte Dynamo zudem Glück bei einem Kopfball an die Latte des Fürthers Brynjar Bjarnason.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Das könnte was werden: Leipzigs Neuzugänge lassen hoffen

Das könnte was werden: Leipzigs Neuzugänge lassen hoffen

1:2 gegen Atalanta Bergamo verloren. Na und? Bei Fußball-Bundesligist RB Leipzig löst die (vermeidbare) Niederlage im vorletzten Testspiel vor dem Pflichtspielstart gegen den SV Sandhausen im DFB-Pokal (16. August, 15.30 Uhr) keine Panikattacken aus. Das, was Neutrainer Ole Werner vor allem von den Neuzugängen sehen wollte, sah er gegen die Italiener. Die drehten erst in den letzten fünf Minuten durch Gianluca Scamacca und Lorenzo Bernasconi (90.) ein Spiel, welches die Leipziger mit zwei komplett verschiedenen Mannschaften überwiegend im Griff hatten und nicht unverdient durch Loïs Openda in Führung lagen.So langsam entwickelt sich eine StartformationZumindest kristallisiert sich bei RB bereits eine Startformation heraus. «Natürlich hat man einige Dinge im Kopf. Aber es sind noch zwei Trainingswochen, bis es losgeht. Es ist nicht so, dass elf Namen auf der Tafel stehen», sagte Werner. Zwei Neuzugänge dürften aber große Chancen haben, sofort tragende Rollen zu übernehmen.In der Abwehr sollten David Raum, Castello Lukeba und Willi Orban gesetzt sein. Ridle Baku, El Chadaille Bitshiabu und Kosta Nedeljkovic duellieren sich um den vierten Platz im Deckungsverbund. Auf der Sechs zeigen Xaver Schlager und Neuzugang Ezechiel Banzuzi bislang die besten Leistungen. Davor machen Antonio Nusa, Assan Ouedraogo und der neue Mann für den Flügel, Johan Bakayoko, Betrieb, als Sturmspitze hat Openda bislang in allen Testspielen getroffen. Völlig offen ist die Position im Tor. Ob Maarten Vandervoordt oder Peter Gulacsi als Nummer eins in die Saison gehen, wird erst nach dem letzten Test am Samstag (18.00 Uhr) beim RC Lens entschieden.Kampl, Haidara und wohl auch Klostermann ohne RB-ZukunftGegen Bergamo kristallisierte sich noch einmal heraus, wer zukünftig nicht mehr gefragt ist im Kader des Fußball-Bundesligisten. Dass Timo Werner keinerlei Perspektive hat, ist allen klar. Das deutlichste Zeichen. Weil für Benjamin Sesko mehrere konkrete Anfragen vorliegen, wie Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer betonte, wurde der slowenische Stürmer aus dem Spieltagskader gestrichen. «Das heißt aber nicht, dass er nächste Woche nicht spielen kann», sagte Schäfer. Newcastle und Manchester United sind an Sesko dran, wollen die rund 80 Millionen Euro bieten. Als Stürmer ins Team B rückte deshalb der ebenfalls für einen Verkauf vorgesehene Eljif Elmas. Eine Position, die er überhaupt nicht trainiert hatte. Aber eben nicht Werner.Mit Nackenproblemen fiel auch Xavi Simons aus, an dem der FC Chelsea dran ist. Vor einem Transfer muss der Club-Weltmeister allerdings erst selbst ein paar namhafte Akteure loswerden. Amadou Haidara ist bei Paris FC im Gespräch. Wohin die Reise für Kevin Kampl geht, ist ebenso unklar wie die Zukunft von Lukas Klostermann. Der saß zwar für die B-Elf auf der Bank, kam aber als einziger gemeldeter Feldspieler nicht zum Zug.RB entwickelt neues Wir-GefühlWie auch immer der Kader von RB zum Ende der Transferperiode am 31. August aussehen wird, es ist eine neue, spannende Konstellation. Die Spieler haben ein neues Wir-Gefühl entwickelt, feiern sich gegenseitig bei jeder gelungenen Aktion. Und alle, also auch, die RB verlassen werden, hängen sich im Training komplett rein. Das betonten Trainer Werner und Schäfer unisono. Etwas, was es zum Ende der vergangenen Saison nicht mehr gab.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

1:2 gegen Bergamo: RB Leipzig verliert ohne Sesko und Simons

1:2 gegen Bergamo: RB Leipzig verliert ohne Sesko und Simons

RB Leipzig hat beim Debüt seines neuen Trainers Ole Werner in der heimischen Red-Bull-Arena gegen Atalanta Bergamo mit 1:2 (1:0) verloren. Bei der offiziellen Saisoneröffnung brachte Lois Openda RB vor 20.087 Zuschauern nach zwölf Minuten in Führung. Gianluca Scamacca (85.) markierte in der Schlussphase den Ausgleich, Lorenzo Bernasconi (90.) traf zum Sieg.Leipzig begann mit den Neuzugängen Johan Bakayoko und Yan Diomande, die sich mit enormer Geschwindigkeit und einigen technischen Kabinettstückchen gut in das RB-Spiel integrierten. Auch in der Abwehr harmonierten die etablierten David Raum, Ridle Baku, Castello Lukeba und Willi Orban sehr gut. Der Führungstreffer entsprang einem Eckball, den Christoph Baumgartner in den Rücken der Abwehr auf den am zweiten Pfosten freistehenden Openda gab. Der Belgier verwertete direkt ins lange Eck. Eine ähnliche Möglichkeit gab es nach einem Raum-Freistoß, da wurde Opendas Schuss allerdings geblockt.Werner wechselt durchIn der Pause wechselte Trainer Werner komplett durch, sodass auch Ezechiel Banzuzi, Max Finkgräfe und Andrija Maksimovic zu ihrem ersten Arena-Einsatz kamen. Diese Aufstellung harmonierte lange nicht so gut wie das Team der ersten Halbzeit. Antonio Nusa, Banzuzi und mit Abstrichen Assan Ouedraogo ragten noch heraus. Das Leipziger Offensivspiel war nun geprägt von zahlreichen Missverständnissen, die Laufwege stimmten noch nicht, der letzte Pass kam selten an. So hielten sich auch die Chancen in Grenzen. Die Italiener hatten durch Giorgio Scalvini (48.) eine große Möglichkeit, doch Peter Gulacsi war mit einer reflexartigen Beinabwehr in letzter Sekunde zur Stelle. Nusa (83.) scheiterte mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze am stark reagierenden Marco Sportiello im Bergamo-Tor. Bergamo dreht das Spiel spätDer Ausgleich fiel, als Scamacca ansatzlos aus der Distanz abzog und der Ball in den Winkel flog. Nach einem Eckball markierte Bernasconi sogar noch das Siegtor.Bei RB fehlten mit Benjamin Sesko und Xavi Simons die beiden Akteure, denen Wechselabsichten nach England nachgesagt werden. Medienberichten zufolge hat Newcastle United ein erstes offizielles Angebot für Sesko eingereicht. Der englische Premier-League-Club soll 75 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni geboten haben. Der niederländische Nationalspieler Simons ist beim FC Chelsea im Gespräch. Auch hier sollen die Gespräche fortgeschritten sein.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Kicken im Schlamm: Titelkampf im Matschfußball

Kicken im Schlamm: Titelkampf im Matschfußball

Sie spielen in knöcheltiefem Schlamm statt auf gepflegtem Rasen: Zehn Teams haben in Nordsachsen um den Deutschen Meistertitel im Matschfußball gekämpft. Acht Männer- und zwei Frauenmannschaften traten an, wie Organisator Stephan Guth sagte. Angesichts des Morasts auf dem Spielfeld seien die Spiele konditionell eine Herausforderung. Kult-Turnier in 15. AuflageDas Kult-Turnier wurde den Angaben zufolge zum 15. Mal im Doberschützer Ortsteil Wöllnau ausgetragen. Dabei wird jedes Mal großer Aufwand betrieben, um das Spielfeld zu präparieren. So sei das Areal mit etwa 200.000 Litern Brunnenwasser in ein Meer aus Schlamm und Pfützen verwandelt worden. «Es ist ein Funsport», betonte Guth. Den Titel holten die Lokalmatadore des Vereins Lokomotive Wöllnau. Sie haben sich damit den Angaben zufolge nun für die Matschfußball-WM in Finnland qualifiziert.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Medien: Newcastle bietet RB 80 Millionen für Stürmer Sesko

Medien: Newcastle bietet RB 80 Millionen für Stürmer Sesko

Im Transferpoker um RB Leipzigs Stürmer Benjamin Sesko hat laut Medien nun Newcastle United ein erstes offizielles Angebot eingereicht. Der englische Premier-League-Club soll 75 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni geboten haben, wie der britische Sender Sky Sports News und das Portal «The Athletic» berichten. Der 22-Jährige gilt als Wunschlösung für den Sturm und wäre mit über 80 Millionen Euro der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte.Zudem hieß es, dass nun auch Manchester United mit einer eigenen Offerte für den slowenischen Fußball-Nationalspieler in den Poker einsteigen könnte. Demnach sei Sesko für beide Varianten offen, aber Newcastle spielt in der Champions League, Manchester dagegen verpasste nach einer katastrophalen Saison den Einzug in einen internationalen Wettbewerb.Wechsel schien fast sicherAnfang Juli schien es noch so, dass der bereits fortgeschrittene Wechsel von Sesko zum FC Arsenal bald finalisiert wird. Doch die Gunners verpflichteten dann den schwedischen Torjäger Viktor Gyökeres. Sesko soll bei einem Verkauf mindestens 80 Millionen Euro bringen. Dem Vernehmen nach liebäugelt RB bei seinem aktuellen Topstar, der erst im vergangenen Sommer bis 30. Juni 2029 verlängert hat, sogar mit etwas mehr. Leipzig hatte Sesko 2023 für 24 Millionen Euro aus Salzburg geholt. Auch Xavi vor AbgangSesko stand am Samstag im Testspiel der Sachsen gegen Atalanta Bergamo ebenso wenig im Kader wie Xavi Simons (22). Der niederländische Nationalspieler hatte bereits im Mai verkündet, RB in diesem Sommer verlassen zu wollen. Sein Ziel ist mit dem FC Chelsea ebenfalls die Premier League. Transferexperte Fabrizio Romano hatte bereits vor zwei Wochen berichtet, dass Chelsea Verhandlungen mit Leipzig aufnehmen wollte. Zuvor soll Xavis Berater, sein Bruder Faustino, in Kontakt mit dem Club-Weltmeister getreten sein.Simons wurde Ende Januar von den Sachsen fest verpflichtet, nachdem er 2023 von Paris Saint-Germain ausgeliehen war. Dafür zahlte RB 50 Millionen Euro Ablösegebühr, zuzüglich möglicher Bonuszahlungen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo-Coach Stamm für ein Freundschaftsspiel gesperrt

Dynamo-Coach Stamm für ein Freundschaftsspiel gesperrt

Dynamo Dresdens Trainer Thomas Stamm ist nach seiner Roten Karte im Test gegen den SV Ried (3:1) für ein Freundschaftsspiel gesperrt worden. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) verhängte wegen unsportlichen Verhaltens ein Innenraumverbot gegen den Coach des Zweitliga-Aufsteigers.Stamm kritisierte auf SchiedsrichterentscheidungDen Angaben zufolge hatte Stamm in dem Vorbereitungsspiel gegen den österreichischen Erstligisten am 5. Juli nach einer Entscheidung des Schiedsrichters das Spielfeld betreten und den Unparteiischen «verbal und gestikulierend kritisiert».Stamm darf sich beim nächsten Freundschaftsspiel eine halbe Stunde vor Anpfiff bis eine halbe Stunde nach Abpfiff weder im Innenraum noch in den Umkleidekabinen, im Spielertunnel oder im Kabinengang aufhalten. Außerdem darf er mit seinem Team nicht in Kontakt treten. Der 42-Jährige hat dem Urteil zugestimmt. Es ist damit rechtskräftig.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Energie Cottbus: Mit Leihspieler Duah zum Klassenverbleib

Energie Cottbus: Mit Leihspieler Duah zum Klassenverbleib

Dennis Duah spielt in der am Samstag beginnenden Saison der 3. Fußball-Liga für den FC Energie Cottbus. Der Abwehrspieler kommt auf Leihbasis von Zweitliga-Aufsteiger und soll sich unter Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz entwickeln. Bei Dynamo hatte der vor der vergangenen Saison vom Hamburger SV verpflichtete Duah keine Drittliga-Minute erlebt.Wollitz dagegen schwärmt vom neuen Defensivmann und erwägt sogar ihn direkt in die Startformation im Spiel gegen den 1. FC Saarbrücken am Samstag (14.00 Uhr/MagentaSport) zu stellen. «Er hat eine unfassbare Schnelligkeit, 35 Kilometer pro Stunde. Das hatten wir im Abwehrbereich bislang noch nicht», sagte der Coach, der Duah insgesamt fünf Wochen im Training beobachten konnte.Wollitz appelliert an TeamGegen Saarbrücken soll die Mannschaft damit beginnen, Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. «Ich erwarte Leidenschaft, ich erwarte Spieler, die Energie Cottbus sehen und nicht nur sich selbst. Ich erwarte Spieler, die dankbar und demütig sind, am Samstag beginnen zu dürfen», betonte Wollitz. In der vergangenen Spielzeit sah es lange so aus, dass Energie direkt in die zweite Liga durchmarschieren könnte. Das scheiterte am Ende knapp. Jetzt dürfte den Brandenburgern eine schwierigere Saison drohen. Energie sei für viele ein Abstiegskandidat, weil man Spieler habe, die keine große Vita besitzen und nicht über viele Jahre hinweg konstant auf diesem Niveau gespielt hätten, sagte der Coach. «Wir brauchen Reife mit allem, was dazugehört: Freude, Gier, Liebe, Überzeugung und Mut, um eine erfolgreiche Saison zu spielen. Und eine erfolgreiche Saison ist es, wenn Energie Cottbus den Klassenerhalt schafft, um weiter in den Strukturen sich so zu entwickeln, dass man am Ende ein Profiverein ist», sagte Wollitz.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nagelsmanns pikanter Rückblick: RB «Tick zu früh» verlassen

Nagelsmanns pikanter Rückblick: RB «Tick zu früh» verlassen

Julian Nagelsmann hat seinen vorzeitigen Weggang von RB Leipzig zum FC Bayern im Nachhinein als einen «Tick zu früh» bezeichnet. «Ich hätte mit dem Club, glaube ich, noch einiges erreichen können», sagte der 38 Jahre alte Bundestrainer bei einem Auftritt beim Internationalen Trainer-Kongress in Leipzig. Nagelsmann hatte RB im Sommer 2021 nach zwei Jahren verlassen. Berichten zufolge hatten die Bayern damals eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro bezahlt. Der Fußball-Rekordmeister aus München trennte sich schon im März 2023 wieder vorzeitig von Nagelsmann, im September 2023 wurde er Trainer der deutschen Nationalmannschaft.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Trainer Werner: Schlauer nach dem Spiel gegen Bergamo

RB-Trainer Werner: Schlauer nach dem Spiel gegen Bergamo

Trainer Ole Werner von Fußball-Bundesligist RB Leipzig gibt sich knapp drei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel noch vorsichtig. Zwar habe seine Mannschaft im Trainingslager in Donaueschingen intensiv gearbeitet, «aber die eigentlichen Bewährungsproben kommen noch», sagte Werner auch im Hinblick auf das kommende Testspiel gegen Atalanta Bergamo am Samstag in der Red Bull-Arena (15.00 Uhr). «Nach dem Spiel gegen Bergamo werden wir da noch etwas schlauer sein.»Im Trainingslager hatte Werner besonders Wert auf Gegenpressing, Umschaltverhalten und Ballbesitz gelegt. Ebenso wurde das Anlaufverhalten in der Defensive weiter gefestigt. Denn trotz des 7:0-Erfolgs gegen den FC Toulouse kamen die Franzosen selbst auch zu teilweise einfachen Chancen.Neuzugänge mit «unfassbarer Qualität»Verstärkt freute sich der Trainer über die Neuzugänge, die Werner als «Gewinn» bezeichnete: «Sie machen einen sehr, sehr guten Eindruck, haben schon Anschluss gefunden und wissen, wie unsere Abläufe funktionieren. Taktisch sind sie weit und bringen unfassbare Qualität mit. Ich glaube, wir haben die Spielertypen gefunden, die wir gesucht haben. Sie werden unsere Mannschaft stärker machen.»Allerdings müsse die Mannschaft sich finden und innerhalb des Teams Verantwortung zeigen. Bisher habe Werner in den wenigen Wochen der Vorbereitung gutes Miteinander gesehen, von dem er hofft, dass sie auch in schlechteren Zeiten greift: «Wichtig wird sein, wie die Gruppe reagiert, wenn es mal nicht so läuft. Auch das gehört zur Entwicklung dazu.»Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo Dresden verlängert mit Cheftrainer Stamm

Dynamo Dresden verlängert mit Cheftrainer Stamm

Gut eine Woche vor dem Saisonstart hat Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden den Vertrag mit Cheftrainer Thomas Stamm verlängert. Der 42-Jährige hatte im vergangenen Sommer bei den Sachsen übernommen und die Sportgemeinschaft mit seinem Trainerteam nach drei Jahren in der 3. Liga zurück in die 2. Bundesliga geführt. Über die Länge des neuen Arbeitspapiers machte die SG keine Angaben.«Ich habe in der gesamten Zeit, seitdem ich hier in Dresden angekommen bin, kein Geheimnis daraus gemacht, dass ich mich im Verein und in der Stadt sehr wohlfühle», sagte der gebürtige Schweizer Stamm. «Wir haben es in der zurückliegenden Saison gemeinsam geschafft, mit einem klaren Ziel vor Augen, die Aufgaben als Team zu meistern. So wollen wir als Trainerteam mit der Mannschaft weiter vorangehen, um mit dem Verein den nächsten Schritt zu gehen.»Stamm und sein Team hätten in der zurückliegenden Spielzeit hervorragende Arbeit geleistet. «Das ist genau der Weg, für den wir bei der SGD stehen wollen. Und wir sind überzeugt, dass Thomas für diesen Weg der optimale Cheftrainer ist», sagte Thomas Brendel, Geschäftsführer Sport bei Dynamo.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Bericht: Leipziger André Silva will gern zu Werder zurück

Bericht: Leipziger André Silva will gern zu Werder zurück

André Silva könnte nach Informationen des Portals deichstube.de zeitnah wieder für den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen spielen. Demnach soll es bereits Gespräche mit dem Stürmer gegeben haben. Die Bremer suchen derzeit intensiv nach Verstärkungen im Angriff. Silva spielt in den Plänen seines aktuellen Vereins RB Leipzig keine Rolle mehr. Der Portugiese war in der vergangenen Runde von den Leipzigern an Liga-Konkurrent Werder ausgeliehen worden. Die Erwartungen konnte der 29-Jährige nicht erfüllen. In acht Pflichtspielen gelang ihm nur ein Tor. Voraussetzung; Einschnitt im GehaltIn Bremen trainierte er unter Ole Werner. Nach der Trennung vom SV Werder wurde Werner neuer Chefcoach in Leipzig und signalisierte, nicht auf Silva zu setzen. Laut deichstube.de würde Werder den Angreifer fest verpflichten. Voraussetzung ist aber, dass Silva einen tiefen Einschnitt im Gehalt im Vergleich zu seinem Verdienst bei RB zustimmt. Dazu soll der Spieler bereit sein. In Leipzig hat er noch einen Vertrag bis 2026.Silva hofft, unter dem neuen Werder-Trainer Horst Steffen auf eine Rückkehr zu alter Stärke. Seine beste Zeit in seiner Vereins-Karriere erlebte Silva bei Eintracht Frankfurt zwischen 2019 und 2021. Für die Hessen traf er in 71 Pflichtspielen 45 Mal.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Magdeburg verliert Generalprobe: 3:4 gegen Wolfsburg

Magdeburg verliert Generalprobe: 3:4 gegen Wolfsburg

Der 1. FC Magdeburg hat eine Woche vor dem Zweitligastart sein letztes Testspiel verloren. Vor 5.640 Zuschauern verlor der FCM mit 3:4 (1:1) gegen Bundesligist VfL Wolfsburg. Martijn Kaars (43.), Magnus Baars (49.) und Falko Michel (78.) trafen für den FCM. Für die Wölfe waren Dzenan Pejcinovic (5. und 85.), Vaclav Cerny (63.), Jan Bürger (71.) erfolgreich.Ein Fehlpass am eigenen Sechzehner brachte dem FCM ein frühes Gegentor ein. Die Magdeburger wirkten defensiv nicht sattelfest und kassierten wie gegen Essen zu viele Tore. Im Angriff fehlten dem FCM lange die Ideen, erst nach der Pause wurde das Offensivspiel besser. Die zwischenzeitliche Führung - Youngster Baars traf zum 2:1 - brachte der Zweitligist allerdings nicht über die Zeit.Magdeburg muss schwache Ergebnisse aus den Köpfen bringenBis zum Saisonstart müssen die Elbestädter die schwachen Ergebnisse der Vorbereitung - drei Niederlagen, ein Remis, zwei Siege - abschütteln. Am 3. August (13:30 Uhr/Sky) empfangen sie zum Ligastart Eintracht Braunschweig.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig gewinnt Testspiel gegen Toulouse 7:0

RB Leipzig gewinnt Testspiel gegen Toulouse 7:0

Fußball-Bundesligist RB Leipzig hat zu Beginn des Trainingslagers in Donaueschingen einen deutlichen Sieg erzielt. Eine Woche nach dem ersten Testspielerfolg mit dem 3:0 gegen ZFC Meuselwitz gewann die Mannschaft von Trainer Ole Werner 7:0 (5:0) gegen den französischen Erstligisten FC Toulouse.Werner beorderte die beiden Neuzugänge Max Finkgräfe und Johan Bakayoko sowie den lange Zeit verletzten Xaver Schlager in die Anfangsformation. Dafür fehlten Lukas Klostermann, Kevin Kampl, Amadou Haidara. Und auch Timo Werner, Eljif Elmas und Andre Silva, die Leipzig gerne noch abgeben würde, wurden nicht nominiert.Drei Neuzugänge treffenLeipzig präsentierte sich von Beginn an sehr spielfreudig und kombinierte sehr flüssig. Loïs Openda mit einem Doppelpack in der 17. und 40. Minute, Xaver Schlager (20.), El Chadaille Bitshiabu (22.) und Neuzugang Bakayoko (35.) sorgten schon vor dem Seitenwechsel für klare Verhältnisse.Nach der Pause brachte Werner eine komplett neue Mannschaft, die keine zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff jubeln durfte. Der agile Neuzugang Yan Diomande machte das halbe Dutzend voll. In der 80. Minute traf in Ezechiel Banzuzi ein weiterer Neuzugang, weitere hochkarätige Chancen ließen die Sachsen liegen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aue gewinnt Generalprobe gegen Cottbus

Aue gewinnt Generalprobe gegen Cottbus

Der FC Erzgebirge Aue hat die Generalprobe für die am 1. August beginnende Spielzeit in der 3. Fußball-Liga gewonnen. Gegen den Ligarivalen Energie Cottbus siegte die Mannschaft von Trainer Jens Härtel mit 2:0 (1:0). Vor 1.237 Zuschauern im Lautengrundstadion von Marienberg hatte Marvin Stefaniak die Sachsen bereits in der dritten Minute in Führung gebracht. Nachwuchsstürmer Lukas Schimkus profitierte in der 81. Minute von einem Fehler von Energie-Schlussmann Elias Bethke und besorgte den Endstand. In der munteren Partie kam Energie zu mehr Chancen, zeigte sich aber weniger effektiv als Aue.Aue hat bis zum Heimspielauftakt noch acht Tage Zeit. Am 3. August gastiert Hansa Rostock im Erzgebirgstadion.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dynamo 3:3 im letzten Test gegen Freiburg

Dynamo 3:3 im letzten Test gegen Freiburg

Dynamo Dresden hat im letzten Test vor dem Saisonstart der 2. Fußball-Bundesliga ein 3:3 (1:0) gegen den Bundesligisten SC Freiburg geholt und kann mit Selbstvertrauen ins erste Zweitliga-Spiel am Samstag (13.30 Uhr/Sky) bei der SpVgg. Greuther Fürth gehen. Der Aufsteiger war im österreichischen Schruns, wo der SC ein zehntägiges Trainingslager absolvierte, nach 22 Minuten durch Vinko Sapina in Führung gegangen. In dem XXL-Test über 4x30 Minuten erhöhte Robin Meißner (70.) nach einem Konter auf 2:0. Lucas Höler (82.) nutzte einen Dynamo-Patzer in der Abwehr zum Anschluss, SC-Neuzugang Igor Matanovic (95.) erzielte nach einer Einzelaktion den Ausgleich, ehe erneut Höler (111.) die Freiburger Führung gelang. Jan-Hendrik Marx schließlich gelang der nicht unverdiente Ausgleich. Dynamo-Routinier Stefan Kutschke (84.) scheiterte mit einem Foulelfmeter an Freiburgs Ersatzkeeper Florian Müller.Stamms Startelf überzeugtIn den ersten 60 Minuten ließ Dynamo-Trainer Thomas Stamm seine vermutliche Startelf für Fürth spielen. Und die machte es 35 Minuten sehr ordentlich, ließ den Bundesligisten eher nicht zur Entfaltung kommen. Mit klugem Pressing, viel Tempo über die Außenpositionen und ideenreichen Angriffen und Standards erspielte man sich einige Möglichkeiten. Nils Fröling (14.) verzog knapp, ein Kopfball von Christoph Daferner (21.) verfehlte das Tor nur um Zentimeter. Das Führungstor entsprang einem Abwehrfehler von Maximilian Philipp, der unter Bedrängnis kein ordentliches Abspiel zustande brachte. Sapina setzte energisch nach und hatte keine Mühe einzuschieben.Auch das Abwehrverhalten der Dresdner funktionierte recht gut. Nur der frühere Dresdner Vincenzo Grifo hatte zwei gute Möglichkeiten. Zunächst schoss er frei stehend über das Tor (44.), bei der zweiten wurde er unmittelbar vor dem Abschluss nach einem Konter allein aufs Tor zulaufend im letzten Moment vom stark nach hinten sprintenden Jakob Lemmer attackiert (50.).Zweite Reihe zeigt KämpferqualitätenIm zweiten Abschnitt wechselten beide Trainer munter durch. Bei Dynamo gab Niklas Hauptmann nach seiner Verletzungspause ein 20-Minuten-Comeback, er wurde dann durch Neuzugang Luca Herrmann ersetzt, der ein sehr engagiertes und das Spiel belebendes Debüt gab. Dynamo erhöhte zwar auf 2:0, doch nach dem Anschlusstreffer und dem verschossenen Elfmeter hatte Freiburg Oberwasser. Die Dresdner hatten weitere Chancen durch Herrmann, doch Hölers zweiter Treffer schien die Partie zu entscheiden. Dynamo kämpfte und wurde durch Marx noch mit dem Ausgleich belohnt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Luca Herrmann kehrt aus Paderborn nach Dresden zurück

Luca Herrmann kehrt aus Paderborn nach Dresden zurück

Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden hat sich erneut die Dienste von Luca Herrmann gesichert. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler kehrt nach nur einem Jahr beim FC Paderborn zurück in die Elbestadt. Das teilten beide Vereine mit. Über die Ablösemodalitäten vereinbarten die Clubs Stillschweigen. «Er hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, über welch großes Potenzial er verfügt. Dabei ist es ein großer Vorteil, dass er den Verein und das Umfeld aus den vergangenen Jahren bestens kennt und daher keine lange Eingewöhnungszeit benötigen wird», sagte Dynamos Sport-Geschäftsführer Thomas Brendel. Ausschlaggebend war für Herrmann auch der Kontakt zu Trainer Thomas Stamm. «Deshalb fiel mir die Entscheidung sehr leicht, als sich die Möglichkeit für eine Rückkehr aufgetan hatte. Mit Thomas Stamm habe ich bereits in Freiburg lange erfolgreich zusammengearbeitet und kenne daher die Abläufe und die Spielweise, die sehr gut zu mir passt», sagte Herrmann, der in Freiburg geboren wurde und 2011 in den Nachwuchs des Sportclubs wechselte. Dort durchlief er bis zur U19 sämtliche Jugendmannschaften und schaffte 2017 den Sprung in die U23 der Breisgauer, die auch Stamm trainierte.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB-Frauen starten gegen Bayern in Red-Bull-Arena

RB-Frauen starten gegen Bayern in Red-Bull-Arena

Die Fußballerinnen von RB Leipzig bestreiten ihren Heimauftakt in der Bundesliga gegen den deutschen Meister und Pokalsieger FC Bayern München in der Red-Bull-Arena. Wie der Club mitteilte, wird die Begegnung des zweiten Spieltages am 14. September um 14.00 Uhr angepfiffen. Am ersten Spieltag muss das völlig neu formierte Team von Trainer Jonas Stephan beim 1. FC Köln antreten. Anpfiff ist am 6. September um 14.00 Uhr. Dann trifft RB-Stürmerin Giovanna Hoffmann auch auf ihre Nationalmannschaftskolleginnen wie die verletzte DFB-Kapitänin Giulia Gwinn sowie Klara Bühl, Ena Mahmutovic, Linda Dallmann, Franziska Kett und Lea Schüller, die gemeinsam für Deutschland bei der EM in der Schweiz im Einsatz waren. Schon bei der Premiere der RBL-Frauen im Leipziger Stadion im Oktober 2023 verfolgten 10.269 Zuschauer das Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Gegen den siebenfachen Meister und zweifachen Champions League-Sieger verloren die RBL-Frauen in ihrer Aufstiegssaison knapp mit 0:2.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

RB Leipzig ins Trainingslager - Interesse an Chelsea-Profi

RB Leipzig ins Trainingslager - Interesse an Chelsea-Profi

Fußball-Bundesligist RB Leipzig bestreitet sein Trainingslager mit insgesamt 33 Profis. Bis zum 30. Juli bereitet sich die Mannschaft vom neuen Trainer Ole Werner in Donaueschingen intensiv auf die neue Saison vor. Auf dem Programm steht zudem ein Testspiel gegen den französischen Erstligisten FC Toulouse in Villingen-Schwenningen am Samstag (15.30 Uhr), wie der Verein mitteilte.Zum Kader zählen auch die Akteure, für die Trainer Werner keine Verwendung hat und die möglichst bald den Verein verlassen sollen. Neben Andre Silva, Eljif Elmas und Timo Werner fährt auch der wechselwillige Xavi Simons mit nach Baden-Württemberg.Sky: Leipziger Interesse an Chelseas ChukwuemekaDer 22 Jahre alte Niederländer, der seit Mai seinen Wechselwunsch den Führungskräften vorgetragen hat, steht neben Bayern München auch mit dem FC Chelsea in Kontakt. Sein Bruder und zeitgleich Manager soll bereits Gespräche mit dem Club-Weltmeister geführt haben.Dabei könnte es zu einem Tausch kommen. Laut Sky hat Leipzig Interesse an Carney Chukwuemeka signalisiert. Der 21-Jährige war in der Rückrunde der abgelaufenen Spielzeit an Borussia Dortmund ausgeliehen und für die Westfalen auch während der Club-WM im Einsatz gewesen.Dortmund ist auch weiterhin an dem offensiven Mittelfeldspieler interessiert, hatte aber einen Kauf abgelehnt. Der BVB favorisiert eine weitere Leihe. Nun nimmt die Personalie mit dem Leipziger Interesse neue Fahrt auf.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Roboterfußball-WM - Deutsches Team holt Titel

Roboterfußball-WM - Deutsches Team holt Titel

Ein Roboterfußballteam der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig hat sich beim RoboCup in Brasilien einen Weltmeistertitel gesichert. Das Team «Boosted HTWK Robots» besiegte im Finale die chinesischen Konkurrenten «TH-MOS» mit 11:0, wie die Hochschule mitteilte. Ein zweites Team, das wie schon seit 2009 in einer Liga mit humanoiden Robotern antrat, sei im Viertelfinale knapp ausgeschieden. Beim RoboCup messen sich jedes Jahr Hochschulteams aus aller Welt in verschiedenen Ligen. Laut HTWK traten dieses Jahr in Salvador in Brasilien rund 2.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 37 Ländern in 250 Teams gegeneinander an. Das Ziel des RoboCups sei es, dass im Jahr 2050 Fußballroboter den amtierenden menschlichen Weltmeister schlagen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Konkurrenz für Bayern? Simons bei Chelsea im Gespräch

Konkurrenz für Bayern? Simons bei Chelsea im Gespräch

Nun könnte nochmal Bewegung in die Personalie Xavi Simons kommen. Laut Transfer-Experte Fabrizio Romano will der FC Chelsea an diesem Dienstag Verhandlungen mit RB Leipzig wegen des Niederländers aufnehmen. Zuvor hatte Xavis Berater, sein Bruder Faustino, Kontakt zum Club-Weltmeister aufgenommen. Der 22 Jahre alte Simons, der bereits im Mai verkündet hatte, RB in diesem Sommer verlassen zu wollen, war zuletzt auch beim FC Bayern im Gespräch, nachdem sich Jamal Musiala verletzt hatte. Münchens Sportvorstand Max Eberl hatte den niederländischen Mittelfeldspieler einst nach Leipzig geholt. Simons Leistungen stagnierten zuletztSimons wurde Ende Januar von den Sachsen fest verpflichtet, nachdem er 2023 von Paris Saint-Germain ausgeliehen war. Dafür zahlte RB 50 Millionen Euro Ablösegebühr, zuzüglich möglicher Bonuszahlungen. Die Leipziger erhofften sich dadurch einen Rekordtransfer. Doch die Leistungen des Niederländers stagnierten zuletzt. RB spielte zudem die schlechteste Saison in seiner Bundesliga-Historie und qualifizierte sich erstmals nicht für das internationale Geschäft. Das war auch ein Grund für Simons Wechselwunsch. Ein möglicher Wechsel in die Premiere League an die Stamford Bridge ist jedoch abhängig von den Verkäufen des FC Chelsea. Zudem soll auch der FC Arsenal an Simons interessiert sein. Priorität habe jedoch die Verpflichtung des Schweden Viktor Gyökeres, der wiederum im Sturm alternativ zu Leipzigs Benjamin Sesko gehandelt wird.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

VfL Wolfsburg gewinnt VW-Cup gegen Dresden und Zwickau

VfL Wolfsburg gewinnt VW-Cup gegen Dresden und Zwickau

Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg hat den erstmals ausgetragenen Volkswagen-Cup in Zwickau gewonnen. In dem Dreierturnier siegte Wolfsburg zunächst gegen Zweitliga-Aufsteiger Dynamo Dresden mit 2:0, gegen den gastgebenden Regionalligisten FSV Zwickau danach ebenfalls mit 2:0.Der 45-Minuten-Auftritt gegen Dresden war nur erfolgreich, weil der VfL seine zwei Chancen gnadenlos nutzte. Zunächst köpfte Jonas Wind (15.) eine feine Flanke von Andreas Skov Olsen unbedrängt aus Nahdistanz ein. Dann unterlief Dynamo-Torwart Lennart Grill (24.) ein kurioses Eigentor. Zunächst hatte er einen Bilderbuchkonter gegen Vaclav Cerny überragend abgewehrt. Der Wolfsburger setzte nach, traf nur den Pfosten. Der abprallende Ball ging an Grills Schienbein und von dort ins Tor.Dynamo war stark, nutzte aber erneut seine großen Möglichkeiten nicht. So scheiterte Jakob Lemmer (17.) an VfL-Torhüter Kamil Grabara und Nils Fröling (34.) verzog nur knapp.Torloses Remis zwischen Dresden und ZwickauGegen Zwickau spielte eine völlig andere Wolfsburger Mannschaft. Lovro Majer (15.) markierte die Führung. Im weiteren Verlauf ließ man nicht viel anbrennen, eigenen Druck entwickelte der VfL, der von Zwickau aus weiter ins Trainingslager ins Weimarer Land reist, allerdings nicht. Erst ein Kopfballtreffer von David Odoku (37.) entschied die Partie.Im ersten Spiel hatten sich der FSV und Dynamo torlos getrennt. Der Zweitliga-Aufsteiger war zwar überlegen, im Abschluss aber viel zu harmlos und umständlich. Die größte Möglichkeit vergab Stefan Kutschke (9.), der einen Kopfball an die Latte setzte. Zwickau versteckte sich nicht, war in der Schlussphase so gar spielbestimmend und vergab drei klare Chancen.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

13 Minuten reichen: Aue verliert Test gegen Gladbach

13 Minuten reichen: Aue verliert Test gegen Gladbach

Der FC Erzgebirge Aue hat zwei Wochen vor dem Start der dritten Fußball-Liga trotz einer engagierten Leistung das Testspiel gegen Borussia Mönchengladbach verloren. Dem zwei Klassen höher spielenden Bundesligisten reichten bei seiner Testspielpremiere 13 Minuten, um einen sicheren 3:0 (3:0)-Erfolg im Erzgebirgsstadion feiern zu können.Aue hatte zwar in der 19. Minute durch Ryan Malone die große Chance zur Führung, doch Gladbachs Schlussmann Nicolas Omlin und die Latte verhinderten den Rückstand. Drei Minuten später traf Marvin Stefaniak nur den Querbalken. Neue Spielzeit beginnt für Aue Anfang August Umso effektiver war in der 26. Minute Gladbachs Shio Fukuda mit einem Schuss aus knapp 20 Metern zur Gästeführung. In der 37. Minute schnürte der 21-jährige Japaner den Doppelpack. Zwei Minuten später sorgte Franck Honorat bereits vor der Pause für klare Verhältnisse.Für Aue beginnt am 3. August mit dem Heimspiel gegen Hansa Rostock die neue Spielzeit. Zwei Wochen später bestreiten die Rheinländer bei Atlas Delmenhorst in der ersten DFB-Pokalrunde ihren Pflichtspielauftakt.Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ex-Nationalspieler Werner nicht im Kader für RB-Testspiel

Ex-Nationalspieler Werner nicht im Kader für RB-Testspiel

Der frühere Nationalspieler Timo Werner wird im ersten Testspiel von RB Leipzig nicht im Kader stehen. Der 29-Jährige, den der Club dem Vernehmen nach abgeben will, wird am Samstag (15.30 Uhr) bei Regionalligist ZFC Meuselwitz nicht dabei sein. Auch die Wechselkandidaten André Silva, Eljif Elmas und Kevin Kampl wurden nicht berücksichtigt, wie die Sachsen mitteilten. Die Neuzugänge Ezechiel Banzuzi, Max Finkgräfe, Johan Bakayoko und Yan Diomande sind dagegen erstmals dabei.Werner, der zuletzt nach England verliehen war, wird seit Wochen mit einem Wechsel zur Red-Bull-Filiale in New York in Verbindung gebracht. Die Leipziger, die sich erstmals seit Jahren nicht für das internationale Geschäft qualifizieren konnten, planen unter dem neuen Trainer Ole Werner in diesem Sommer massiv umzubauen. Fehlen wird vorerst Talent Tidiam Gomis. Der 18 Jahre alte Franzose zog sich eine Innenbandverletzung zu und wird für fünf bis sechs Wochen ausfallen.Mitteilung RBCopyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten