Magdeburgs Spieler jubelten nach 17 Minuten Nachspielzeit erleichtert. Aber auch die mentale Erschöpfung war greifbar. Die vergangenen Wochen haben Spuren hinterlassen. Und der 3:0-Sieg gegen den 1. Nürnberg hatte so seinen Seltenheitswert. «Fußball ist manchmal nicht erklärbar - und das ist das Schöne daran», sagte Trainer Petrik Sander vom 1. FC Magdeburg. Die Elbestädter bleiben zwar Tabellenletzter, halten aber den Anschluss an die Nichtabstiegsränge.
Wie zuletzt häufig war der FCM auch gegen die Franken die überlegene Mannschaft gewesen, erspielte sich die klareren Torchancen und ließ über weite Strecken keine Torgefahr durch die Gäste aufkommen. Der entscheidende Unterschied zu den letzten drei Partien: Magdeburg nutzte drei seiner Torgelegenheiten zu eigenen Treffern, gewann souverän und in der Höhe verdient.