Der alljährliche spezielle Diätwettbewerb Kochsternstunden, bei dem es darum geht, möglichst viel zu probieren und dabei möglichst wenig zuzunehmen, ist vorbei. Ich habe in diesem Jahr 23 der 50 teilnehmenden Restaurants besucht und dabei 113 Gänge (ohne Küchengrüße!) zumeist genossen, manchmal auch nur gegessen. Bei der Frage, was davon als gute Erinnerung hängen blieb, kommt dann aber erstaunlich viel zusammen. Bevor ich mein sechsgängiges Degustationsmenü (meistens mit der Auswahl vegetarisch–Fisch–Fleisch in den einzelnen Gängen) präsentiere, einige allgemeine Anmerkungen zu diesem und jenem.
Immer wieder eine große Freude ist die Ansprache durch den Service. Es gibt da so Moden, von denen die des eingeflogenen „soooooh“ sich am hartnäckigsten hält. Kennen Sie nicht? Das sind Kellner (wie immer hier: m/w/d), die beim Einschweben mit den Tellern mindestens einsfuffzich vor dem Gast ein „so!“ beginnen und erst dann aufhören, wenn sie am Tisch angelangt sind. Je nach Geschwindigkeit also: „soooooooh…“. Im vergangenen Jahr war die große Mode, auf alles Mögliche, aber auch auf alles Unmögliche mit „gerne! gerne!“ zu antworten. Das hat stark nachgelassen, hin und wieder knarzte uns noch ein singuläres „gärrne!“ entgegen.