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Zwischen Bratwurstbude und Mozart: Serkowitzer Volksoper kündigt neue Sommertheaterproduktion an

Theaterbühne
Es geht um die Wurst! Und um Mozart… (Foto: Robert Jentzsch)
Von: Ulrich van Stipriaan
Die Serkowitzer Volksoper startet 2026 mit einer turbulenten Sommerproduktion in Dresden: „Es geht um die Wurst“ verbindet Mozart, Jahrmarktchaos, Humor und Jazz.

Mit „Es geht um die Wurst – Eine turbulente Verführung frei nach Mozart“ bringt die Serkowitzer Volksoper ab 15. Juni 2026 ihre neue Sommertheaterproduktion auf die Bühne der Saloppe Dresden. Regie führt erneut Clemens Kersten, der bereits im vergangenen Jahr für die Inszenierung verantwortlich zeichnete. Gespielt wird auf der Zirkuswagenbühne der Saloppe, insgesamt sind zwölf Vorstellungen bis Mitte September geplant. Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Im Mittelpunkt des neuen Stücks steht eine Bratwurstbude auf einem Jahrmarkt – und ein Chaos, das schnell deutlich größere Ausmaße annimmt. Ein Familienvater gerät in kriminelle Verwicklungen, Vertreter verschiedener Religionen verlieren ausgerechnet unter Trinkern ihren Glauben, und Mozarts „Entführung aus dem Serail“ droht auf der Bühne gegenüber zu scheitern. Erst ein Gaukler-Trio bringt Bewegung in die verfahrene Situation. Wie so oft bei der Serkowitzer Volksoper verbindet das Stück Humor, musikalische Spielfreude und satirische Spitzen mit einem deutlichen Bezug zur Gegenwart.

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Das Libretto stammt erneut von Wolf-Dieter Gööck. Musikalisch dient Mozarts „Entführung aus dem Serail“ als Ausgangspunkt für eine eigenwillige Bearbeitung von Volksoper-Mitbegründer Milko Kersten. Diesmal fließen dabei auch Einflüsse von Jazzgrößen wie Erroll Garner und Oscar Peterson ein. Entstanden sei, so die Ankündigung, eine deutsch-amerikanische Opernmelange zwischen klassischer Vorlage und improvisatorischer Leichtigkeit.

Zum Ensemble gehören mit Dorothea Wagner und Cornelius Uhle zwei bekannte Gesichter der Volksoper. Neu dabei ist die Sopranistin Fanny Lamers, die an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden studierte und derzeit ihre Ausbildung an der Hochschule für Künste Bremen fortsetzt. Begleitet werden die Sängerinnen und Sänger vom dreiköpfigen Minimalorchester „Musi nad Labem“ unter der Leitung von Michael Schütze.

Premiere ist am 15. Juni 2026. Gespielt wird bis zum 16. September. Karten sind online über die Serkowitzer Volksoper sowie an Vorverkaufsstellen mit Etix-Zugang erhältlich.

Ulrich van Stipriaan
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Ulrich van Stipriaan

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