Nicht schon wieder Abstiegskampf: Eigentlich sollte bei Dynamo Dresden in dieser Spielzeit alles besser werden. Doch nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen fürchtet inzwischen manch einer, das dritte Jahr in Folge im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga zu stecken.
«Klar ist Fußball ein Ergebnissport. Wir haben jetzt die ersten beiden Spiele verloren. Wenn man die Leistung aber für sich sieht, war viel mehr drin», sagte Jannik Müller nach der 2:4-Pleite am Samstag beim Karlsruher SC.
Der 25 Jahre alte Abwehrspieler hat Recht. Wie schon eine Woche zuvor gegen Nürnberg war Dynamo auch beim KSC nicht chancenlos, ging sogar in Führung. Dennoch ist der Druck bereits zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison wieder hoch. Denn mit Null Punkten und 2:5 Toren steht Dresden tief im Tabellenkeller.
«Wir sind noch am Anfang der Saison. Das sind Kleinigkeiten, die wir ändern müssen», sagt Müller und konkretisiert: «Im Umschaltmoment müssen wir besser agieren, müssen an den Phasen nach dem Ballverlust arbeiten und vielleicht auch mal öfter den Torabschluss suchen.»