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Niederlage in Kiel: Erzgebirge Aue nun Tabellenschlusslicht

Kiels Jann-Fiete Arp (2.v.r.) spielt den Ball vor Aues Clemens Fandrich und Aues Babacar Gueye. Foto: Frank Molter/dpa
Kiels Jann-Fiete Arp (2.v.r.) spielt den Ball vor Aues Clemens Fandrich und Aues Babacar Gueye. Foto: Frank Molter/dpa

Der FC Erzgebirge Aue findet einfach nicht in die Saison. Nach sechs Pflichtspielen steht noch kein Erfolg zu Buche. Die Mannschaft hat die früheren Auer Tugenden verloren oder kann sie nicht einbringen. Es gibt in der Länderspielpause viel zu tun.

Fünf Spiele, kein Sieg - der FC Erzgebirge Aue ist am Tabellenende der 2. Fußball-Bundesliga angekommen. Beim bisherigen Schlusslicht Holstein Kiel musste sich das Team von Trainer Aliaksei Shpileuski am Samstag mit 0:3 (0:2) geschlagen geben und hat weiterhin nur drei Punkte nach den drei Unentschieden zum Saisonstart auf dem Konto. Finn Porath (29.) und Fiete Arp (37.) markierten vor 3848 Zuschauern die Treffer für die Gastgeber vor der Pause, Joshua Mees (81.) erhöhte kurz vor dem Ende.

«Es war ein wildes Spiel, wir hätten vorn eigentlich treffen müssen und waren andererseits hinten zu offen. Nun gehen wir mit einem beschissenen Gefühl in die Länderspielpause», sagte Sören Gonther. Er sah den Grund für die Niederlage vor allem im Zweikampfverhalten. «Das war von uns heute zu wenig», sagte der Abwehrspieler.

Im Vergleich zum 1:3 gegen den SV Sandhausen hatte Shpileuski die Stammkräfte Dimitrij Nazarov und Ben Zolinski wieder für Antonio Jonjic und Omar Sijaric in die Startelf gestellt. Und die Auer, die ambitioniert gen Kiel gefahren waren, hatten durch Babacar Gueye bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance, doch der Neuzugang vom Karlsruher SC verzog knapp.

Danach übernahmen die Gastgeber die Initiative und waren über weite Strecken der ersten Halbzeit die spielbestimmende Mannschaft. Aue war allerdings nicht chancenlos. Nachdem Gonther (25.) nach einer Ecke völlig freistehend eine Möglichkeit vergab, traf Gueye nur eine Minute später mit einem Flachschuss den Pfosten.

Trotzdem ging die Kieler Führung durch Porath in Ordnung, zumal die Hausherren danach noch viele Möglichkeiten hatten. Eine davon nutzte der eingewechselte Arp. Nur den starken Paraden von Torhüter und Kapitän Martin Männel war es zu verdanken, dass der Auer Rückstand zur Pause nicht noch höher ausfiel.

Auch nach dem Wechsel vergaben die Kieler einige Hochkaräter. Dem FC Erzgebirge, der nun körperlicher agierte, fiel offensiv wenig ein. Shpileuski versuchte mit mehreren Wechseln, neuen Schwung in die Mannschaft zu bringen. Zur zweiten Halbzeit kam der diese Woche verpflichtete kroatische Mittelstürmer Antonio Mance, doch auch diese Maßnahme verpuffte, weil im Spiel nach vorn zum wiederholten Mal nichts zusammenlief. Für ein Team, dass sich rehabilitieren wollte, war das viel zu wenig.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH