Dann halt Christopher Nkunku und Dani Olmo: Mit dem Ausfall von Nationalstürmer Timo Werner hat sich RB Leipzig am Ende einer turbulenten Woche nicht lange aufgehalten. Auch beim 3:1 (1:0)-Sieg bei der TSG 1899 Hoffenheim zeigte der Champions-League-Achtelfinalist am Samstag in der Bundesliga seine ganze Klasse. «Die Jungs haben heute durchgezogen, das ist schon außergewöhnlich stark», lobte Trainer Marco Rose den wuchtigen und spielfreudigen Auftritt seines Teams, das Wettbewerbs-übergreifend nun seit elf Spielen unbesiegt ist.
Der Franzose Nkunku setzte sich mit seinem zehnten und elften Saisontreffer (17. und 57. Minute) allein an die Spitze der Torjägerliste. Der Spanier Olmo traf bei seinem ersten Startelf-Einsatz nach einigen Einwechslungen und seiner Knieverletzung ebenfalls - mit einem satten Rechtsschuss in den Winkel (69.).
Der 24-Jährige ließ sich nach dem Abpfiff in den Stadionkatakomben von seinem früheren Leipziger Mitspieler und Landsmann Angeliño erstmal dessen Söhnchen zeigen. Klar, dass Olmo bestens gelaunt war - der Angreifer ist bereits in WM-Form. «Dani Olmo ist nach seiner Verletzung langsam wieder richtig auf Betriebstemperatur», sagte Rose. «Heute habe ich ihm gesagt: Du bist Pilot und sagst, wie lange es geht.» Bis zur 76. Minute hielt der Angreifer durch.