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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Kinderschutzbund befürchtet Zunahme der Gewalt im Lockdown

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Während der Corona-Pandemie und vor allem der Lockdowns geht der Kinderschutzbund Sachsen von einer Zunahme der Gewalt gegenüber Kindern in Familien aus. «Eltern geraten durch Homeschooling, eigenes Homeoffice oder auch anwesende Geschwisterkinder einfach an Belastungsgrenzen», sagte die Vorstandsvorsitzende Christina Koch vor dem Tag der gewaltfreien Erziehung (30. April) in Dresden. «Da wird man im Affekt schon mal laut, schimpft oder wird körperlich übergriffig.»

Schul- und Kitaschließungen führten zur Isolierung, viele Kinder seien in einer prekären Lage und für einige «das eigene Zuhause kein sicherer Ort». Gewaltfreie Erziehung sei «wichtiger denn je», appellierte Koch mit Blick auf die nächsten Wochen. Einrichtungen und Institutionen für Kinder müssten unter Coronaschutzbedingungen so lange wie möglich geöffnet bleiben und vertraute Lehrer, Erzieher oder Sozialarbeiter in Problemfällen erreichbar sein.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH