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Sachsen präsentiert sich auf digitaler ITB

Das Foto zeigt das ITB-Logo. Foto: Volkmar Otto/Messe Berlin GmbH/dpa
Das Foto zeigt das ITB-Logo. Foto: Volkmar Otto/Messe Berlin GmbH/dpa

Sachsen wirbt in diesem Jahr auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) als offizielle «Kultur-Destination» um neue Besucher. «Ich sehe diese Messe als ein Zeichen der Hoffnung für die Reisebranche», sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Dienstag anlässlich der Eröffnung der Tourismusmesse (9. bis 12. März). Diese findet wegen der Pandemie in diesem Jahr online und ausschließlich für Fachbesucher statt. Die ITB komme genau rechtzeitig vor dem Neustart, den der Tourismus so dringend brauche. «Hier müssen wir alle Register ziehen, um auf den Moment vorbereitet zu sein, wenn Reisen wieder möglich sind», betonte Klepsch.

Der Freistaat präsentiert sich auf der digitalen Messe als einer von 3500 Ausstellern aus rund 120 Ländern sowie als offizielle «Kulturdestination». Diesen Titel hat die ITB in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben, um ein Kulturreiseziel hervorzuheben. Zudem will Sachsen auf der ITB auf Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025 aufmerksam machen.

Zuständig für die Präsentation auf der ITB unter dem Motto «Saxony – Feel the art beat» ist die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS). «Diese ITB ist der heiße Draht zu unseren touristischen Partnern im In- und Ausland sowie zu Neugeschäft», erklärte TMGS-Geschäftsführerin Veronika Hiebl. So werden über einen virtuellen Raum und ein digitales Kultur-Café Videoclips aus Sachsen gezeigt und Reise-Highlights vorgeschlagen. Dazu gehören eine Ausstellung über den Maler Johannes Vermeer ab 4. Juni in der Gemäldegalerie Alte Meister, ein neues Kammermusikfestival sowie die Festtage «Wagner 22» der Leipziger Oper.

Die Corona-Krise hat Sachsens Tourismusbranche schwer getroffen: Im vergangenen Jahr verbuchte der Freistaat knapp 13,5 Millionen Übernachtungen und damit 35 Prozent weniger als im Jahr zuvor.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH