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Konjunkturaufschwung im ostsächsischen Handwerk gebremst

Eine Friseurin färbt einer Kundin mit einem Pinsel die Haare in einem Friseur-Salon. Foto: Symbolbild Friseur/dpa/Symbolbild
Eine Friseurin färbt einer Kundin mit einem Pinsel die Haare in einem Friseur-Salon. Foto: Symbolbild Friseur/dpa/Symbolbild

Die Corona-Krise und die wirtschaftlichen Folgen drücken die Stimmung im ostsächsischen Handwerk. «Der sonst in dieser Jahreszeit übliche Aufschwung bleibt in diesem Frühjahr aus», sagte der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Andreas Brzezinski, am Mittwoch bei der Vorstellung der aktuellen Konjunkturanalyse. Betriebsschließungen, Auftrags- und Umsatzrückgänge sowie Materialengpässe führten demnach quer durch alle Branchen zu einer Eintrübung des Geschäftsklimas. Mit 115 Punkten liegt der Index unter dem Wert der Vorjahre.

Von den Auswirkungen der Corona-Krise sind demnach vor allem Friseure, Kosmetiker und Kunsthandwerker betroffen. Insgesamt bewerteten 46 Prozent der Handwerksbetriebe in Ostsachsen ihre Lage als gut - bei der vorangegangenen Befragung waren es noch etwa zwei Drittel. Für die Konjunkturanalyse wurden 3866 Mitgliedsbetriebe befragt, 20 Prozent antworteten.

«Wir sind noch im Tunnel und müssen das Licht suchen», sagte Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich. Eine Corona-Sonderumfrage von Anfang April habe gezeigt, dass die Krise in jeder Branche des ostsächsischen Handwerks angekommen sei. 84 Prozent der befragten Betriebe gaben an, mit wirtschaftlichen Krisenfolgen zu kämpfen. 53 Prozent berichten von Umsatzeinbrüchen - mehr als doppelt so viele wie noch Anfang Januar in der ersten Corona-Sonderumfrage.

Corona-Sonderumfrage Handwerkskammer Dresden

Konjunkturanalyse

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH