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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Handwerk lehnt Kostenübernahme für Corona-Pflichttests ab

Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

Für den Fall einer vorgeschriebenen Corona-Testpflicht am Arbeitsplatz fordert der Sächsische Handwerkstag die Übernahme der Kosten durch den Staat. «Für völlig unakzeptabel halten wir, die Kosten und Kontrollen von staatlich verordneten tagesaktuellen Pflichttests zuallererst den Arbeitgebern aufzudrücken», erklärte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Jörg Dittrich, am Mittwoch in Dresden. Dies gelte erst recht, weil Arbeitgeber bislang nicht einmal erfahren dürften, welche Beschäftigten geimpft seien und welche nicht.

Für wohl die meisten Arbeitgeber in Handwerk und Mittelstand stehe außer Frage, dass etwas getan werden müsse, um die neue Infektionswelle wirksam zu brechen. Solange derartige und weitere Fragen ungeklärt und nicht rechtssicher beantwortet seien, dürfe der Verdruss unter Arbeitgebern und Arbeitnehmern eher wachsen. «Aus Handwerkssicht fehlt es aktuell an einer klaren Linie im Corona-Krisenmanagement der Bundespolitik», sagte Dittrich.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH