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Gesundheitsausgaben in Bundesländern weiter gestiegen

Eine Medizinerin misst den Blutdruck eines Patienten. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild
Eine Medizinerin misst den Blutdruck eines Patienten. Foto: Maurizio Gambarini/dpa/Archivbild

In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt sind die Gesundheitsausgaben 2019 weiter gestiegen. In Sachsen lagen sie nach Angaben der Städtischen Ämter des Bundes und der Länder bei 19,6 Milliarden Euro und damit rund 4 Prozent höher als im Jahr zuvor. In Sachsen-Anhalt waren es rund 11,3 Milliarden Euro (plus 4,8 Prozent), in Thüringen etwa 10,6 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent). In ganz Deutschland beliefen sich die Ausgaben nach Angaben der Arbeitsgruppe «Gesundheitsökonomische Gesamtrechnungen der Länder» im Jahr 2019 auf insgesamt rund 411 Milliarden Euro.

Die Gesundheitsausgaben je Einwohnerin beziehungsweise Einwohner betrugen in Sachsen-Anhalt nach Angaben des landeseigenen Statistikamts 5138 Euro, das waren 194 Euro mehr als im Durchschnitt aller Bundesländer (4944 Euro). Die Ausgaben in Thüringen lagen mit 4980 Euro pro Kopf knapp über dem Bundesdurchschnitt. In Sachsen lagen sie mit 4816 Euro unter den durchschnittlichen Ausgaben aller Länder.

Die Gesundheitsausgaben umfassen alle Käufe von Waren und Dienstleistungen zur Prävention, Behandlung, Rehabilitation und Pflege. Sie schließen auch die Kosten der Verwaltung sowie die Investitionen der Einrichtungen des Gesundheitswesens ein. Der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen ist den Angaben zufolge die gesetzliche Krankenversicherung. Deren Anteil lag 2019 in Deutschland im Schnitt bei 56,7 Prozent. In Sachsen-Anhalt war der Anteil mit fast 64,6 Prozent bundesweit am höchsten.

Detaillierte Länderangaben der Gesundheitsökonomischen Gesamtrechnungen

Mitteilung StaLa Sachsen-Anhalt

Mitteilung StaLa Sachsen

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH