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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Sachsen und polnische Partnerregion: Hilfe für Ukraine

Sachsen und seine polnische Partner-Woiwodschaft Niederschlesien haben einen gemeinsamen Hilfstransport in die ukrainische Millionenstadt Dnipro auf den Weg gebracht. «Der Krieg gegen die Ukraine erzeugt schreckliches Leid und große Entbehrungen für die Bevölkerung», erklärte Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU) am Mittwoch in Dresden. «Ich war selber im vergangenen Sommer in Dnipro zu Besuch und habe viele engagierte Menschen und eine beeindruckende Stadt kennengelernt.» Zusammen mit Niederschlesien habe man eine dreiseitige Zusammenarbeit mit Dnipro aufbauen wollen. Momentan werde das aber durch den russischen Angriff verhindert.

Der sächsische Anteil der Hilfslieferung umfasse zehn Paletten Arzneimittel, Apothekenware und haltbare Lebensmittel mit einem Gesamtwert von 20.000 Euro, hieß es. Die Güter seien je zur Hälfte für die Region Dnipro und die Caritas Dnipro bestimmt. Die Caritas habe dort einen von der Staatskanzlei geförderten Pflegedienst für Senioren eingerichtet, die vor dem Krieg geflüchtet sind. Die Güter sollen nun in Wrocław (Breslau) mit den niederschlesischen Hilfen zusammengefasst und in der Nacht zum Donnerstag an der polnisch- ukrainischen Grenze an die Partner aus Dnipro übergeben werden.

Sachsen und Niederschlesien sind seit 1999 in einer Partnerschaft verbunden. 2012 wurde in Wrocław ein sächsisches Verbindungsbüro eröffnet, seit vergangenem Jahr gibt es auch ein niederschlesisches Büro in Sachsen. Niederschlesien unterhält wiederum seit 2002 eine Kooperation mit der ukrainischen Region Dnipropetrowsk. Für dieses Jahr war unter anderem eine gemeinsame sächsisch-niederschlesische Unternehmerreise nach Dnipro geplant.

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