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Land vergibt Stipendien für freischaffende Künstler

Barbara Klepsch (CDU), für Kulturministerin in Sachsen, spricht auf einer Veranstaltung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Barbara Klepsch (CDU), für Kulturministerin in Sachsen, spricht auf einer Veranstaltung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Mit dem Stipendienprogramm «Denkzeit» unterstützt das Kulturministerium freischaffende Künstler in Sachsen, die durch die Corona-Krise in existenzielle Schwierigkeiten geraten sind. Die Zuwendungen von je 2000 Euro könnten ab sofort bei der Kulturstiftung des Freistaates beantragt werden, sagte Kulturministerin Barbara Klepsch (CDU) am Mittwoch in Dresden. Für die Förderung seien insgesamt zwei Millionen Euro bewilligt.

«Das Programm soll ihnen den nötigen Freiraum bieten, um mit kreativen Ansätzen diese gesellschaftliche und kulturelle Ausnahmesituation zu überbrücken», sagte Klepsch. Die Stipendien werden als einmalige Zuwendung für die Dauer von zwei Monaten gewährt, in den Bereichen Darstellende und Bildende Kunst, Musik, Literatur und Film. Ein einfaches Antragsverfahren sorge dafür, dass das Geld zügig bei den Betroffenen ankomme.

Nach Angaben von Stiftungsdirektor Manuel Frey können Recherche- und Konzeptarbeiten oder Ideen der künstlerischen Reflexion der Krise ebenso gefördert werden wie das Ausloten digitaler Interaktionstechniken, die Erprobung von virtuellen Veranstaltungsformaten oder die Restrukturierung von Arbeitsprozessen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Barbara Klepsch (CDU), für Kulturministerin in Sachsen, spricht auf einer Veranstaltung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa