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Hilfe für Kriegsflüchtlinge: 70 Millionen Euro für Kommunen

Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzminister von Sachsen, spricht. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Hartmut Vorjohann (CDU), Finanzminister von Sachsen, spricht. / Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsens Kommunen erhalten 70 Millionen Euro für die Unterbringung und Versorgung ukrainischer Flüchtlinge. Darauf hat sich Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) mit den Präsidenten der kommunalen Spitzenverbände geeinigt, wie das Finanzministerium am Freitag mitteilte. Das Finanzierungspaket greift bis Ende 2023 und sieht unter anderem eine Aufstockung der Mittel für die Unterkunft vor sowie eine Pauschale in Höhe von monatlich 330 Euro für Kitakosten und Integration in die Kita. Zudem sind Gelder für die Pflege, Jugendhilfe und für Menschen mit Behinderung vorgesehen - allein in diesem Jahr zehn Millionen Euro. «Der Freistaat Sachsen zeigt sich solidarisch mit den Geflüchteten aus der Ukraine und mit seinen Kommunen», sagte Vorjohann.

Der Bund stellt den Ländern zwei Milliarden Euro für die Versorgung von Ukraine-Flüchtlingen zur Verfügung, auf Sachsen entfallen rund 95 Millionen Euro. Davon gibt der Freistaat 70 Millionen Euro an die Kommunen. 25 Millionen Euro sollen die Ausgaben Sachsens für Geflüchtete aus der Ukraine decken.

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