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Engagement für Chemnitz als Kulturhauptstadt 2025

30 Bundestagsabgeordnete verschiedener Parteien wollen sich gezielt für die Kulturhauptstadt Europas 2025 in Chemnitz engagieren und überregional für die Projekte werben. Dazu hat sich am Mittwochabend in Berlin ein Parlamentskreis aus Vertretern aller Fraktionen außer der AfD gegründet.

«Zukünftig müssen wir alles dafür tun, in den nächsten Jahren Europa und der Welt ein freundliches, weltoffenes und wahnsinnig vielfältiges Chemnitz zu präsentieren», erklärte der Abgeordnete Detlef Müller (SPD). Dafür brauche es viele Unterstützer. Der Parlamentskreis, ein lockerer Zusammenschluss über Fraktionsgrenzen hinweg, sei ein wichtiger Baustein auf dem Weg bis 2025.

Die Initiative dazu ging von Müller und seinen Parlamentskollegen Bernhard Herrmann (Grüne) und Frank Müller-Rosentritt (FDP) aus. Ziel des Kreises sei es, die Sichtbarkeit der Kulturhauptstadt 2025 im politischen Berlin zu erhöhen und ihre bundespolitische Bedeutung hervorzuheben. Der Gruppe gehören den Angaben nach Mitglieder aus vielen Regionen Deutschlands an. «Wir planen gemeinsame kulturelle Veranstaltungen, Exkursionen und wollen regelmäßig über den Fortschritt des Vorhabens berichten», erläuterte Müller.

Der Oberbürgermeister von Chemnitz, Sven Schulze(SPD), äußerte die Hoffnung, dass der Abgeordnetenkreis mit seinen verschiedenen Verbindungen dafür sorgen könne, «dass unsere Kulturhauptstadt noch mehr Unterstützung und Aufmerksamkeit erhält als bisher».

Chemnitz wird den Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 gemeinsam mit Nova Gorica in Slowenien tragen. Unter dem Motto «C the Unseen» will die Stadt dann Verborgenes sichtbar machen. Zugleich wird auch das Umland in das Kulturhauptstadtjahr eingebunden, etwa über den Kunst- und Kulturpfad «Purple Path».

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