In der Corona-Krise sind in diesem und im vergangenen Jahr bislang rund drei Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen für Unternehmen und Selbstständige in Sachsen geflossen. Dazu zählten Darlehen und Zuschüsse, erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Donnerstag im Landtag in Dresden. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) habe dafür knapp 200 000 Anträge abgearbeitet. «Die Corona-Hilfen haben sich als wirksame Instrumente erwiesen», so Dulig.
Der Minister verwies auf das im März 2020 aufgelegte landeseigene Hilfsprogramm «Sachsen hilft sofort», über dass «in kürzester Zeit» Darlehen in Höhe von 753 Millionen Euro an rund 25 000 Unternehmen ausgereicht worden. Nach gut einem Jahr seien bereits 34,5 Millionen Euro zurückgezahlt worden, hieß es. Dulig verteidigte das Darlehensprogramm. Es habe langfristig mehr geholfen als eine einmalige und kurze Finanzspritze. «Mit einem Zuschussprogramm hätten die Unternehmer schon nach wenigen Wochen neue Hilfen organisieren, teure Kredite mit höheren Zinsen aufnehmen müssen.»