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Tocotronic-Sänger von Lowtzow: «Konnte keine Autos malen»

Der deutsche Musiker und Frontmann der Band Tocotronic, Dirk von Lowtzow, stellt auf der Leipziger Buchmesse am Stand der taz sein Buch „Ich tauche auf“ vor. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa
Der deutsche Musiker und Frontmann der Band Tocotronic, Dirk von Lowtzow, stellt auf der Leipziger Buchmesse am Stand der taz sein Buch „Ich tauche auf“ vor. / Foto: Hendrik Schmidt/dpa

Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow hat früher von einer Comic-Karriere geträumt. «Ich wollte als Kind immer Comiczeichner werden», sagte der 52-Jährige am Freitag während der Leipziger Buchmesse, wo er seinen Tagebuchroman «Ich tauche auf» vorstellte. Im Buch sind auch Zeichnungen eingefügt.

«Ich habe mir Figuren ausgedacht», schilderte von Lowtzow. Allerdings gab es ein gestalterisches Problem: «Ich habe es aber nie geschafft, die Figuren in einem angemessenen Raum agieren zu lassen.» Der Musiker nannte ein Beispiel: «Ich konnte keine Autos malen, keine Häuser, Straßen oder so was.»

Gestaltung war der 1993 gegründeten Hamburger Band wichtig. «Bevor wir überhaupt die ersten Songs geschrieben haben, haben wir schon selbstgemalte Autogrammkarten gebastelt und uns Cover für die noch zu kommenden Alben überlegt.» Solche Referenzen in andere künstlerische Felder seien Tocotronic von Anfang an wichtig gewesen.

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