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Intendant Klement blickt mit Sorge auf Kultur-Lockdown

Joachim Klement, Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Joachim Klement, Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, Joachim Klement, fürchtet bei einer neuerlichen Schließung von Theatern wegen des Corona-Infektionsgeschehens um den Bestand der Einrichtungen. Diese unverzichtbaren kulturellen Orte der Gesellschaft könnten Schaden nehmen, «weil sie gerade ein besonders starkes Vertrauen» bei den Zuschauern genießen, sagte er vor dem Krisentreffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Sie seien aufgrund der auf die Sicherheit des Publikums ausgerichteten Hygienekonzepte keine nachgewiesenen Infektionsorte. «Andererseits sehe ich die aktuelle Situation mit großer Sorge», sagte Klement. «Wenn angesichts der Pandemielage ein temporärer Lockdown als Wellenbrecher notwendig ist, dann ist das so, dann werden wir das selbstverständlich mittragen.» Er hoffe aber, dass der daraus gerade für kleinere Häuser und Solo-Selbstständige entstehende Schaden «gesamtgesellschaftlich getragen wird».

Die Länderchefs und die Kanzlerin wollten am Nachmittag über das weitere Vorgehen beraten. Ein Entwurf für die Beschlussvorlage sieht vor, das öffentliche Leben drastisch herunterzufahren. Bundesweit müssten dann zum Beispiel Gastronomie, Theater, Opern und Kinos schließen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Joachim Klement, Intendant des Dresdner Staatsschauspiels, nimmt an einer Pressekonferenz teil. Foto: Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild