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Ehrhardt-Lakomy schimpft manchmal am Grab mit ihrem Mann

Die «Traumzauberbaum»-Autorin Monika Ehrhardt-Lakomy sitzt in ihrem Haus auf einem gemütlichen Liegesessel. / Foto: Jens Kalaene/dpa/Archivbild
Die «Traumzauberbaum»-Autorin Monika Ehrhardt-Lakomy sitzt in ihrem Haus auf einem gemütlichen Liegesessel. / Foto: Jens Kalaene/dpa/Archivbild

Die «Traumzauberbaum»-Autorin Monika Ehrhardt-Lakomy schimpft beim Besuch am Grab ihres Mannes manchmal mit dem Komponisten. Es gehe dann um seine Unordnung im Archiv, weil sie nicht finden könne, was sie dringend suche, erzählte die Künstlerin der Deutschen Presse-Agentur. Kaum sei sie dann wieder daheim, werde sie fündig.

Reinhard Lakomy war im März 2013 im Alter von 67 Jahren nach einer Krebserkrankung gestorben. Der gebürtige Magdeburger war einer der prominentesten und vielseitigsten Musiker der DDR. Für sein bekanntestes Werk, die Kinder-Schallplatte «Der Traumzauberbaum», lieferte er die Kompositionen, seine Frau Monika schrieb die Texte.

«Ich rede mit ihm jeden Tag und bin nicht traurig dabei, sondern eher froh und dankbar, dass ich mit so einem verrückten Kerl 35 Jahre gelebt habe», sagte die Witwe des Komponisten. An diesem Sonntag (18. September) feiert sie ihren 75. Geburtstag. Über ihr Alter sagte die Künstlerin: «Ich muss mindestens 100 Jahre werden, damit ich alle Ideen, die mir im Kopf sind, noch umsetzen kann.»

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