Das August Horch Museum lässt in einer Sonderausstellung Automobil-Legenden aufleben, die einst Statussymbol für betuchte Käufer waren. Die Schau «100 Jahre Horch 8. Auf den Spuren eines Mythos» rückt den Achtzylinder in den Mittelpunkt, der für kraftvolle Beschleunigung und besondere Laufruhe steht. Vor 100 Jahren sei auf der Automobilausstellung in Berlin das erste serienmäßig in Deutschland produzierte Fahrzeug mit Achtzylindermotor vorgestellt worden, informierte das Museum. «Der Horch 8 wurde zum Mythos für Wertigkeit, Zuverlässigkeit und Eleganz.»
August Horch war ein Autopionier, der sich 1904 in Zwickau niederließ und dort später die Marke Audi begründete. In der Stadt werden seither ununterbrochen Autos gebaut - über den DDR-Kleinwagen Trabant bis zu Elektro-Modellen von Audi, VW und Cupra im heutigen Volkswagen-Werk am Stadtrand.
Schau zeigt einige besonders seltene Oldtimer
In der Sonderausstellung werden 13 Oldtimer gezeigt, der älteste davon ist ein Horch 306 Roadster aus dem Jahr 1927, der jüngste ein Audi V8 von 1988. Einige der Autos wurden nur in sehr geringer Stückzahl gebaut wie der Horch 855 Spezialroadster aus dem Jahr 1938. Davon gab es dem Museum zufolge nur sieben Stück. Mit einer Leistung von 120 PS kam er auf bis zu 140 Kilometer pro Stunde und kostete 22.000 Reichsmark.
Die Ausstellung beginnt am 6. Februar und ist bis 10. Januar 2027 zu sehen.
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