Cyberangriffe treffen immer häufiger auch Unternehmen in Sachsen. Die Zahl der angezeigten Fälle sei zuletzt deutlich gestiegen, teilte das Landeskriminalamt (LKA) auf Anfrage mit. Allein bei der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) seien im vergangenen Jahr 337 Anzeigen eingegangen - 24 Prozent mehr als im Jahr 2024.
«Die Bedrohung durch Cybercrime wächst. Immer mehr Unternehmen werden das Ziel von Cyberangriffen», teilte das LKA mit. Besonders verbreitet seien weiterhin Ransomware-Angriffe, bei denen Daten verschlüsselt würden und Lösegeld gefordert werde. Daneben nehmen demnach Betrugsdelikte zu, bei denen Täter geschäftliche E-Mails manipulieren oder sich als Führungskräfte ausgeben, um Mitarbeitende zu Zahlungen zu drängen. Derartige Betrugsmaschen nutzen Vertrauen und Hierarchien aus und verursachen oft hohe finanzielle Schäden.