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Viele Rückkehrer befolgen Regeln für Einreise nach Sachsen

Passagiere stehen am Flughafen Leipzig-Halle in einem Wartebereich. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Passagiere stehen am Flughafen Leipzig-Halle in einem Wartebereich. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Seit August müssen Reiserückkehrer einen negativen Coronatest dabei haben, wenn sie nicht genesen oder vollständig geimpft sind. Zwei Wochen nach Inkrafttreten zeigt sich die Bundespolizei zufrieden.

Viele Reiserückkehrer befolgen die Corona-Regeln für die Einreise aus dem Ausland nach Sachsen. Weniger als drei Prozent der Einreisenden hätten nicht über die entsprechenden Unterlagen verfügt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Pirna der Deutschen Presse-Agentur. Seit Anfang August hätten die Beamten mehr als 29.000 Nachweise überprüft. Damit soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zum Ende der Sommerferien verhindert werden.

Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen den Regeln zufolge bei der Einreise nachweisen können, dass sie gegen Corona geimpft oder genesen oder andernfalls negativ getestet sind. Eine solche Vorgabe gab es schon für alle Flugpassagiere. Seit zwei Wochen gilt sie für alle Verkehrsmittel, also auch bei der Einreise per Auto oder Bahn. Kontrolliert wird laut Bundespolizei stichprobenartig, bis zu 30 Kilometer von der Grenze entfernt im Landesinneren.

Bisher seien Einreisende gut vorbereitet gewesen und wüssten gut über die Rechtslage Bescheid, betonte der Bundespolizeisprecher. Sollte jemand nicht die entsprechenden Dokumente dabei haben, werde die Person aber auch nicht gleich zurückgeschickt. Bei Verstößen wird demnach die Anzeige einer Ordnungswidrigkeit an die zuständigen Behörden weitergeleitet.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH