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Scholz verurteilt Fackelaufmarsch

Olaf Scholz spricht bei der Vorstellung der SPD-Minister und -Ministerinnen. / Foto: Michael Kappeler/dpa
Olaf Scholz spricht bei der Vorstellung der SPD-Minister und -Ministerinnen. / Foto: Michael Kappeler/dpa

Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Fackelaufmarsch von Gegnern der staatlichen Corona-Politik vor dem Haus der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (beide SPD) scharf kritisiert. «Das dürfen wir uns als Land nicht gefallen lassen», sagte er am Montag in Berlin bei der Vorstellung der SPD-Mitglieder des künftigen Bundeskabinetts. Diese ganz klare Botschaft müsse von allen Demokraten ausgehen. Die Bilder und der Vorgang selbst seien «furchtbar».

Man dürfe niemanden damit durchkommen lassen, dass er irgendwie vergrätzt sei und deshalb solche Dinge tue, sagte Scholz. Man könne über viele Fragen unterschiedliche Meinungen haben. Darüber dürfe und müsse man auch diskutieren - und zwar auch engagiert. «Aber das ist als Bedrohung gemeint. Und wir sollten nicht so tun, als ob es nicht auch genau das gewesen ist: eine Bedrohung einer demokratischen, fleißigen und ganz tollen Politikerin in Sachsen.» Alle Demokraten müssten das zurückweisen.

Am Freitagabend hatten rund 30 Gegner der Corona-Politik laut rufend vor dem Wohnhaus von Köpping in Grimma demonstriert. Sie trugen dabei Fackeln und Plakate.

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