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Sächsische Impfzentren schließen zum Jahresende

Ein Mann steht an einem Covid-19-Impfcenter hinter der Bodenaufschrift "Impfen". / Foto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa/Symbolbild
Ein Mann steht an einem Covid-19-Impfcenter hinter der Bodenaufschrift "Impfen". / Foto: Arne Dedert/dpa/POOL/dpa/Symbolbild

Die Impfzentren in Sachsen schließen zum Jahresende. Im kommenden Jahr sollen überwiegend niedergelassene Ärztinnen und Ärzte die Corona-Impfungen übernehmen, wie das Sozialministerium am Mittwoch mitteilte. «Der Bund hat nun signalisiert, dass eine öffentliche Impfinfrastruktur nicht mehr erforderlich ist», sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD). Auch wenn die neue Corona-Impfverordnung des Bundes noch nicht vorliege, entfalle absehbar die Rechtsgrundlage und Finanzierung der öffentlichen Impfangebote.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte am Dienstag angekündigt, dass die Impfungen generell in die Praxen übergehen sollen. Bezahlt werden sollen sie aus Mitteln der gesetzlichen Krankenversicherung, erläuterte der SPD-Politiker.

Köpping sagte, sie bedauere das Ende der Impfzentren und «dass unsere Pläne, die Kommunen ab 2023 bei lokal ergänzenden Impfstrukturen finanziell zu unterstützen, so nicht mehr umsetzbar sind.» Die Zentren und mobilen Teams seien fast zwei Jahre lang eine zentrale Säule der Pandemie-Bekämpfung gewesen. 3,3 Millionen Impfdosen seien dort verabreicht worden.

Zugleich betonte die SPD-Politikerin, dass zuletzt bereits 90 Prozent der Impfungen in Praxen durchgeführt wurden. «Die Impfungen dort laufen zuverlässig, ebenso bei Betriebsärztinnen und -ärzten und in Krankenhäusern sowie teilweise in geschulten Apotheken und Zahnarztpraxen.»

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