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RKI meldet mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen für Sachsen

Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Ein Mann zeigt einen Abstrich für das Testverfahren auf das Virus Sars-CoV-2. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Corona-Infektionslage spitzt sich in Sachsen weiter zu. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag erstmals mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen für den Freistaat. Demnach stieg die Zahl der gemeldeten Fälle innerhalb eines Tages um 6354. Außerdem kamen weitere 50 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 dazu. Das sächsische Sozialministerium hatte die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages schon am Mittwochabend mit 6412 angegeben. Da es unterschiedliche Meldezeiten gibt, stimmen die Werte mit denen des RKI in der Regel nicht überein.

Die Wocheninzidenz hat in Sachsen inzwischen die Marke von 500 überschritten und betrug 521,9. Das ist weit mehr als auf dem Höhepunkt der Pandemie Ende 2020. Sachsen ist damit weiter das am stärksten betroffene Bundesland. Im Bund lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 249,1. Der Wert gibt an, wie viele Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen gemeldet wurden. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg innerhalb eines Tages in Deutschland um 50.196, zudem kamen weitere 235 Todesfälle hinzu.

Zwei sächsische Landkreise haben derzeit eine Sieben-Tage-Inzidenz von über 800. Das sind der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (886,3) und der Landkreis Meißen (859,5). Am geringsten ist der Wert in der Stadt Leipzig mit 316,0.

RKI Dashboard

Infektionszahlen des sächsischen Sozialministeriums

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH