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Corona-Inzidenz in Sachsen steigt weiter

Ein Mann hält ein Stäbchen für einen Abstrich für einen Corona-Test über ein Röhrchen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Ein Mann hält ein Stäbchen für einen Abstrich für einen Corona-Test über ein Röhrchen. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Rate der Corona-Neuinfektionen steigt in Sachsen leicht aber kontinuierlich an. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Sonntag die Zahl der Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche mit 218,8 an, am Samstag waren es 212,5. Sachsen bleibt damit hinter Thüringen (225,1) das am stärksten betroffene Bundesland. Bundesweit betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag 165,6.

Der Erzgebirgskreis hatte am Sonntag mit 359,2 den bundesweit höchsten Inzidenzwert. Sachsenweit folgen die Landkreise Mittelsachen (308,8) und Zwickau (297,1). Sämtliche Landkreise und Städte im Freistaat liegen über der kritischen Marke von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche. Seit Samstag greift daher in ganz Sachsen die Bundes-Notbremse, unter anderem mit Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen.

Steigt die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche auf 165, muss der Präsenzunterricht in den Schulen laut erweitertem Infektionsschutzgesetz vom übernächsten Tag an ausgesetzt werden. Am Sonntag lagen lediglich die Städte Leipzig (125,8), Dresden (144,6) und der Landkreis Leipzig (161,9) unter dieser Marke.

Nach RKI-Angaben erhöhte sich die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen am Sonntag binnen 24 Stunden um 1259 auf insgesamt 254 934. Zudem wurden weitere 24 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Damit sind in Sachsen seit Beginn der Pandemie vor einem Jahr 8933 Menschen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH