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Erstimpfungen gegen Corona in Sachsen auf niedrigem Niveau

Eine biologisch-technische Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests in der Hand. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Eine biologisch-technische Assistentin hält ein Gefäß mit aufbereiteten PCR-Tests in der Hand. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

In Sachsen hält der rückläufige Trend bei den Impfungen gegen das Corona-Virus weiter an. In der vergangenen Woche wurden landesweit rund 23 000 Dosen verabreicht, wie das Sozialministerium am Mittwoch auf Anfrage mitteilte. Dabei nehme nach wie vor auch der Anteil der Erstimpfungen ab, mit einer Ausnahme: bei den Grundimmunisierungen mit Nuvaxovid erhöhte sich die Zahl der Impfungen im Vergleich zur 11. Kalenderwoche deutlich - von 179 Impfungen auf 835. Das resultiere vor allem aus der Zunahme der Zweit- und Erstimpfungen in den Arztpraxen.

Auch das DRK Sachsen registriert weniger Erstimpfungen, ihre Zahl lag mit 617 in der vergangenen Woche nach Angaben der Gesellschaft so niedrig wie nie seit Anfang 2021. Insgesamt hätten sich 6713 Menschen für den Piks in einer staatlichen Impfstelle entschieden. Auch diese Entwicklung sei rückläufig, sagte ein DRK-Sprecher. Wegen der sinkenden Nachfrage und gemäß der neuen Impfstrategie der Landesregierung werde deren Zahl in Ergänzung zu Arztpraxen und anderen Stellen im April und Mai reduziert, von über 60 auf 25. «Zusätzlich können weiterhin mobile Angebote gemacht werden.» Wie es dann weitergehe, sei noch offen.

Nach dem neuen Impfkonzept plant der Freistaat von Juni bis September einen «Sommerbetrieb» mit je noch einer staatlichen Impfstelle pro Landkreis und Kreisfreier Stadt als Ergänzung zu Arztpraxen und anderen Stellen. Im «Herbstbetrieb» soll es dann eine Verdoppelung des Personals und wieder 30 mobile Teams geben.

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