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Auch Jüngere von Impfpanne in Chemnitz betroffen

Eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird in einem Impfzentrum aufgezogen. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Eine Spritze mit dem Corona-Impfstoff von AstraZeneca wird in einem Impfzentrum aufgezogen. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Von der Panne am Impfzentrum Chemnitz, bei der versehentlich Menschen mit Astrazeneca statt Moderna geimpft wurden, sind wohl auch unter 40-Jährige betroffen. Insgesamt wurde laut Kassenärztlicher Vereinigung vorige Woche bei 17 Geimpften das Mittel verwechselt. Insgesamt habe der Kreis von anfangs mehr als 250 auf 69 Menschen eingegrenzt werden können, die in dem Zeitraum am Dienstag auf der betreffenden Impfstrecke geimpft wurden. Noch genauer werde sich der Personenkreis nicht bestimmen lassen, sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Heckemann der Deutschen Presse-Agentur. Darunter seien acht Personen jünger als 40 Jahre.

Der Astrazeneca-Impfstoff kann in seltenen Fällen schwere Nebenwirkungen haben und ist daher in der Regel bei Menschen ab 60 vorgesehen. In Sachsens Impfzentren wird das Vakzin regulär an über 60-Jährige verabreicht; seit kurzem bieten sie aber auch Impfungen damit für Menschen ab 40 Jahren an. Heckemann bedauerte den Vorfall. Die Betroffenen seien noch einmal speziell zu Nebenwirkungen von Astrazeneca aufgeklärt worden und sollen nun gezielt darauf achten.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH