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Memorial-Mitgründerin trägt sich in Goldenes Buch ein

Die frisch gekürte Friedensnobelpreis-Trägerin Irina Scherbakowa hat sich am Sonntag ins Goldene Buch der Stadt Leipzig eingetragen. Die russische Historikerin und Germanistin ist die Mitgründerin der Menschenrechtsorganisation Memorial, der am Freitag der Friedensnobelpreis zuerkannt wurde. Scherbakowa lebt derzeit in Thüringen im Exil.

Am Sonntagabend sollte sie in Leipzig am Jahrestag der Friedlichen Revolution 1989 die traditionelle Rede zur Demokratie halten. Dass Scherbakowa als Rednerin eingeladen wurde, sei ein Zeichen der Solidarität an die Ukraine und an die Opposition in Russland, hatte die Stadt mitgeteilt.

Leipzig erinnert jedes Jahr mit einem Lichtfest an den 9. Oktober 1989. Damals hatten sich mindestens 70 000 Menschen zu einer Demonstration in der Innenstadt versammelt. Sie gilt als entscheidend auf dem Weg zum Mauerfall.

Neben Memorial wurde der Friedensnobelpreis 2022 am Freitag dem inhaftierten belarussischen Menschenrechtsanwalt Ales Bjaljazki und dem ukrainischen Center for Civil Liberties zugesprochen.

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