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Köpping sieht Integration von Ukrainern auf gutem Weg

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz teil. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz teil. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) sieht die Integration ukrainischer Kriegsflüchtlinge in Sachsen auf einem guten Weg. Sie laufe «jetzt schon schneller als bei anderen Geflüchteten», sagte sie am Freitag in Dresden. Sie reagierte damit auf eine Kritik des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth. Er hatte am Donnerstag unter der Überschrift «Es rumpelt!» Missstände aufgelistet und etwa auf lange Wartezeiten, überbordende Bürokratie und umständliche Prozeduren bei der Registrierung hingewiesen. Nach wie vor fehle etwa eine dringend nötige zentrale Hotline.

«Wir wissen aus regelmäßigen Gesprächen mit den landesweiten Initiativen, dass im Bereich der sozialen Integration trotz hoher Belastung vieles gut läuft», betonte Köpping nun und bedankte sich für die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung sowie bei den Kommunen und Landkreisen. «Ich freue mich über jede Unterstützung bei den Verhandlungen mit dem Finanzministerium, gern auch vom Sächsischen Ausländerbeauftragten. Dies gilt auch für den Bereich Aufklärung und Kommunikation, zum Beispiel mit Hilfe einer Hotline.»

Unterstützung erhielt Mackenroth am Freitag von den Linken. Sie gaben ihm bei der Beschreibung der Zustände Recht. «Allerdings trägt vor allem das CDU-geführte Innenministerium die Schuld am Durcheinander - es ist schließlich für die Aufnahme und Verteilung der Geflüchteten zuständig. Schlussendlich ist die gesamte Staatsregierung unter Führung des Ministerpräsidenten in der Pflicht», sagte die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel. Der Freistaat könne sich nicht aus der Affäre ziehen.

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