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Verleihung des Buchpreises zur Europäischen Verständigung

Zur Eröffnung der Sonderausgabe des Literaturfestivals «Leipzig liest extra» ist am Mittwochabend der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung verliehen worden. Ausgezeichnet wurden die Preisträger der Jahre 2020 und 2021, László F. Földényi und Johny Pitts. Mit der doppelten Preisverleihung in der Nikolaikirche wurde auch die Ehrung aus dem Vorjahr nachgeholt, die wegen der damals sehr kurzfristigen Absage der Leipziger Buchmesse zunächst ausgefallen war.

Damit seien an einem Abend zwei «disparate Denkpositionen» aufeinandergetroffen, sagte Leipzigs Kulturdezernentin Skadi Jennicke. Der ungarische Essayist und Übersetzer Földényi wurde für sein Werk «Lob der Melancholie. Rätselhafte Botschaften» geehrt. Dem britischen Journalisten und Fotografen Johny Pitts wurde der Preis für sein Buch «Afropäisch. Eine Reise durch das schwarze Europa» zugesprochen - ein Werk, das laut Jury den harten Alltag der schwarzen Diaspora in Europa nachzeichnet. Földényi war persönlich nach Leipzig gekommen, Pitts wurde per Video zugeschaltet.

Der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung wird seit 1994 jährlich von der Stadt Leipzig, dem Freistaat Sachsen, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Leipziger Messe vergeben. Er ist mit 20.00 Euro dotiert.

Die Preisverleihung gehört normalerweise zur feierlichen Eröffnung der Leipziger Buchmesse. Die Bücherschau wurde jedoch dieses Jahr wie schon 2020 wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Die Messe veranstaltet von Donnerstag bis Sonntag eine kleine Sonderausgabe des Lesefestes «Leipzig liest». Rund 400 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, knapp 100 davon auch mit Publikum.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Stadt Leipzig zum Buchpreis zur Europäischen Verständigung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH