Nach mehrmonatiger Corona-Pause nimmt das bunte Treiben auf Floh- und Trödelmärkten in Sachsen wieder Fahrt auf. Allein am kommenden Wochenende gibt es an einigen Orten kleinere und größere Märkte, wie aus einer dpa-Umfrage hervorgeht. Erstmals seit längerer Zeit geht demnach am Samstag der Dresdner Elbeflohmarkt an den Start.
Man sei gekommen, um zu bleiben, hieß es auf der Website des Veranstalters mit Unternehmenssitz bei Köln. Um sich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen, müssen Gäste und Verkäufer den Informationen zufolge Abstand halten und eine Mund-Nase-Bedeckung tragen.
Ähnliches gilt laut Schutzverordnung auch auf dem Trödelmarkt an der Dresdner Galopprennbahn, der ebenfalls am Wochenende stattfindet. Neben dem Angebot von gut 160 Händlern erwartet die Besucher im Stadtteil Seidnitz Livemusik und eine Eisenbahn für Kinder. Zur Corona-Kontaktnachverfolgung bittet der Veranstalter, die App «pass4all» des gleichnamigen Start-ups aus Dresden zu benutzen.
Für die Landeshauptstadt seien aktuell die Regelungen für den Schwellenbereich der Inzidenz von 10 bis 35 anzuwenden, sagte eine Stadtsprecherin auf dpa-Anfrage. In Dresden lag die Inzidenz am Donnerstag laut Robert Koch-Institut (RKI) mit 7,5 zwar unter diesem Bereich - aber eben noch nicht lange genug. Lockerungen sieht die aktuelle Landesverordnung erst vor, wenn die Wocheninzidenz fünf Tage in Folge unter 10 liegt.