Auf dem Weg zur Kulturhauptstadt Europas 2025 soll der European Peace Ride (EPR) dieses Jahr auch durch Polen führen. Zudem wird das Teilnehmerfeld erweitert. Waren voriges Jahr die Radsportler von Chemnitz nach Prag und zurück gefahren, sei dieses Jahr Wrocław (Breslau) als Startpunkt vorgesehen, sagte Cheforganisator Kai Winkler der Deutschen Presse-Agentur.
Zudem werde die Zahl der Teilnehmer von 80 auf 120 erweitert, davon je 20 aus Polen und Tschechien. Er hoffe, dass mehrere Para-Sportler - Fahrer mit Behinderung - mit von der Partie sein werden, erklärte Winkler.
Wrocław gehört zu den Vorgängern von Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt. Die mehr als 600.000 Einwohner zählende Stadt im Westen Polens hatte den Titel 2016 inne. Zudem sei es eine sehr radsport-affine Stadt, betonte Winkler. Von dort soll die Tour den bisherigen Plänen zufolge über das Riesengebirge nach Mladá Boleslav in Tschechien führen und am zweiten Tag über den Erzgebirgskamm nach Chemnitz. Geplant ist das Ganze am ersten Wochenende im September.