Ein Sport erobert Sachsen im Sturm: Bouldern, das Klettern ohne Seil und Gurt, zieht immer mehr Menschen in seinen Bann. In den letzten Jahren entstanden neue Kletterhallen in Dresden, Leipzig und Chemnitz, während sich dieser Trendsport von einer Nischenbeschäftigung zu einer beliebten Breitensportart entwickelt hat.
Die Kletterkultur in Sachsen: Tradition trifft auf moderne Bewegung
Die Geschichte beginnt vor mehr als 160 Jahren. Am 6. März 1864 wagten sich fünf Turner aus Bad Schandau erstmals an den Falkenstein und legten damit den Grundstein für eine einzigartige Kletterkultur1. Was damals als waghalsiges Abenteuer an den Sandsteinfelsen begann, ist heute zur perfekten Basis für den modernen Boulder-Boom geworden.
Während das traditionelle Klettern aufwendige Sicherheitsausrüstung erfordert, kommt Bouldern mit dem Minimum aus: Kletterschuhe und der Wille, knifflige Bewegungsrätsel zu lösen. Diese Einfachheit macht den Sport für viele Menschen zugänglich.
