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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Verbände fordern zentrale Schnelltest-Beschaffung für Kitas

Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration
Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. / Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

Angesichts der hohen Corona-Fallzahlen bei Kita-Kindern in Sachsen fordern die Wohlfahrtsverbände eine zentrale Beschaffung von Schnelltests durch den Freistaat. Seit November seien die freien Träger bei der Finanzierung und Beschaffung von Tests völlig auf sich gestellt, kritisierte die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen am Montag. Der Freistaat habe die Abschaffung des zentralen Einkaufs zum 31. Oktober mit dem gesunkenen Bedarf an Tests sowie den günstigen Preisen begründet - das sei aber längst hinfällig.

«Die Empfehlung der aktuellen Corona-Verordnung besagt zu Recht, auch geimpftes und genesenes Personal solle sich nach Möglichkeit testen lassen, für ungeimpftes Personal ist das grundsätzlich dreimal die Woche Pflicht – aber es gibt kaum noch Tests auf dem Markt und die vorhandenen Kapazitäten werden immer teurer», heißt es in einer Mitteilung der Wohlfahrtsverbände. Die Finanzierung weiterer Schnelltests und Rückerstattung bereits entstandener Testkosten sei unklar geregelt.

Unzureichend seien auch die Testmöglichkeiten für Kinder. «Aktuell geht bei einem positiven Testergebnis lediglich das positiv getestete Kind in Quarantäne», so die Liga. Bei einem positiven Fall sei es daher wichtig, alle Kinder durchzutesten, gerade weil sich Regeln wie Mindestabstand und Masken in Kitas nur schwer umsetzen ließen.

Zur Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen gehören unter anderem der Landesverband der Arbeiterwohlfahrt in Sachsen, Caritasverbände und das Diakonische Werk Sachsen.

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