In den sächsischen Kitas fällt pandemiebedingt immer mehr Personal aus. Gründe dafür seien in der Regel Quarantäne oder Krankheit, wie die drei Großstädte Dresden, Leipzig und Chemnitz mitteilten. Oftmals müssten sich Mitarbeiter auch um ihre kranken oder selbst in Quarantäne befindenden Kinder kümmern und fielen deshalb aus. Davon berichtet auch die Diakonie aus ihren Kitas.
Eine nahezu überall auftretende Folge der Personalengpässe ist die Einschränkung der Öffnungszeiten. So arbeiteten in Chemnitz zuletzt zehn der 77 kommunalen Kitas nach einem Stufenplan, der bei dünner Personaldecke abhängig von der beruflichen Situation der Eltern unterschiedliche Betreuungszeiten vorsieht. Schließungen seien derzeit nicht nötig.
Auch in Leipzig habe man Schließungen bisher vermeiden können. Trotzdem seien zuletzt zwölf kommunale Einrichtungen von weitreichenderen Einschränkungen betroffen gewesen. «Darunter zählen unter anderem Notbetreuung von einzelnen Gruppen oder Etagen, oder die quarantänebedingte Schließung von Gruppen», sagte eine Sprecherin der Stadt Leipzig.