Sachsens SPD hat die Einigung der Bundesregierung auf die Grundrente als «sozialdemokratischen Meilenstein» bezeichnet. «Mehr Geld für über eine Million Rentnerinnen und Rentner in ganz Deutschland - das ist ein klarer Erfolg der SPD», hob Landesvorsitzender Martin Dulig am Mittwoch in Dresden hervor. Ein Großteil der Betroffenen lebe in Ostdeutschland: «Im Osten haben viele Menschen besonders lange gearbeitet, haben aber wegen niedriger Löhne und gebrochener Erwerbsbiografien oft deutlich geringere Rentenansprüche.» Dulig begrüßte den Verzicht auf eine bürokratische Bedürftigkeitsprüfung: «Wer ein Leben lang gearbeitet hat, soll nicht gezwungen werden, sich vor dem Sozialamt zu erklären.»
Die Leipziger SPD-Bundstagsabgeordnete Daniela Kolbe erinnerte daran, dass auch viele Frauen profitieren: «Die Grundrente wird an Menschen gezahlt, die mindesten 33 Jahre lang gearbeitet, Kinder erzogen oder gepflegt haben und dabei nur unterdurchschnittlich zwischen 30 und 80 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient haben.»