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Gewerkschaft ruft zu Warnstreiks an Schulen auf

Zuerst sind Schulen im Raum Leipzig betroffen, dann in Dresden. / Foto: Michael Bahlo/dpa
Zuerst sind Schulen im Raum Leipzig betroffen, dann in Dresden. / Foto: Michael Bahlo/dpa

Ein Durchbruch im Tarifpoker um den öffentlichen Dienst lässt bisher auf sich warten. Die Gewerkschaft GEW reagiert in Sachsen mit Warnstreiks an Schulen.

Im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder ruft die Bildungsgewerkschaft GEW in der kommenden Woche zu Warnstreiks an Schulen in Sachsen auf. Am Mittwoch solle es zunächst um Schulen im Raum Leipzig gehen, am Freitag dann um Schulen in der Dresdner Region, teilte die Gewerkschaft mit. 

«Die Verweigerungshaltung der Länder nach zwei Verhandlungsrunden nehmen wir nicht hin», erklärte der GEW-Landesvorsitzende Burkhard Naumann. Die Arbeitgeber hätten bisher kein tragfähiges Angebot vorgelegt. Die Warnstreiks seien zunächst regional begrenzt, sollten dann aber ausgeweitet werden.

Die Gewerkschaften fordern für die mehr als 920.000 Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen - mindestens aber 300 Euro mehr. Insgesamt sind rund 2,2 Millionen Menschen betroffen. Auf rund 1,3 Millionen Beamtinnen und Beamte soll der Abschluss übertragen werden. Die abschließende Runde der Tarifverhandlungen ist vom 11. bis 13. Februar geplant.

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