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Leipzig erinnert an friedliche Revolution 1989

Vitali Klitschko, Oberbürgermeister von Kiew, hält die Rede zur Demokratie in der Nikolaikirche. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Vitali Klitschko, Oberbürgermeister von Kiew, hält die Rede zur Demokratie in der Nikolaikirche. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Stadt Leipzig hat am Samstag an die friedliche Revolution 1989 erinnert. Wie in jedem Jahr standen mehrere Veranstaltungen auf dem Programm: zunächst ein Friedensgebet in der Nikolaikirche, danach eine Rede zur Demokratie. Dafür wurde diesmal der Ex-Boxer und jetzige Oberbürgermeister von Leipzigs Partnerstadt Kiew, Vitali Klitschko, gewonnen. Die Nikolaikirche ist einer der bedeutenden Orte der friedlichen Revolution in der DDR.

Am Abend stand dann das Lichtfest an. Dafür wurde in diesem Jahr das Konzept geändert, nachdem es in der Vergangenheit auch Kritik an einem unangemessenen Party-Charakter der Veranstaltung gegeben hatte. Statt eines großen Bühnenprogramms waren nach Angaben der Stadt dezentrale Lichtinstallationen auf dem Leipziger Ring geplant. Dort hatten sich am 9. Oktober 1989 mehr als 70 000 Menschen versammelt, um gegen das SED-Regime zu protestieren. Diese Montagsdemonstration gilt als entscheidend. Wenige Wochen später fiel die Mauer.

Leipzig gedenkt jedes Jahr der Ereignisse am 9. Oktober 1989. Besonders umfangreich ist das Programm an runden Jubiläen. In diesem Jahr wurde der 32. Jahrestag der friedlichen Revolution begangen.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH