Nach dem Willen der Grünen soll sich die sächsische Regierung auf Bundesebene für die Lausitz als Standort des Einstein-Teleskops einsetzen. Die Region solle mit denselben Chancen und der gleichen Aufmerksamkeit berücksichtigt werden wie alle anderen Bewerberregionen, fordert die Grünen-Fraktion in einem Antrag im Landtag.
Konkurrenz aus Sardinien und Niederlanden
Neben der Lausitz, wo aktuell das Deutsche Zentrum für Astrophysik (DZA) mit dem Hauptstandort Görlitz entsteht, bewerben sich auch Regionen auf Sardinien und den Niederlanden als Standorte für das Einstein-Teleskop. Dabei handelt es sich um ein europäisches Projekt zur Errichtung eines unterirdischen Observatoriums in Form eines gleichseitigen Dreiecks.
Mit dem Teleskop können Gravitationswellen aus dem All gemessen und ausgewertet werden. Es gilt als entscheidender Schritt bei der Erforschung des Universums. Mit ihm sollen Forscher etwa die Kollision von schwarzen Löchern erkennen und Erkenntnisse über den Beginn des Universums erhalten.