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Forschungsschiff untersucht Mikroplastik-Vorkommen

08.06.2020 von

Foto: Sven Schirrmeister (l), wissenschaftlicher Mitarbeiter der HTW Dresden, und Carla Wichmann, Mitglied im Bundesverband Meeresmüll, entnehmen auf dem Forschungsschiffe «Aldebaran» während eines Fototermins zur Vorstellung der Bildungs- und Informationskampagne «Dem Plastik auf der Spur» Proben aus der Elbe. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Forscher und Umweltschützer wollen mit dem Forschungsschiff «Aldebaran» das Vorkommen von Mikroplastik in der Elbe untersuchen. Das speziell ausgerüstete Segelschiff sei dafür in den nächsten vier Wochen zwischen Schöna an der tschechischen Grenze und Cuxhaven an der Nordsee unterwegs, sagte Projektleiterin Carla Wichmann vom Bundesverband für Meeresmüll am Montag zu Beginn der Expedition in Dresden. Die Initiatoren wollen mit dem Projekt vor allem Jugendliche auf die Plastikverschmutzung und die Artenvielfalt in der Elbe aufmerksam machen. Dafür sind jeden Tag Expertengespräche und Livestreams direkt vom Forschungsschiff geplant.

Das gelbe Segelschiff «Aldebaran» ist unter anderem mit Unterwasserkamera, Labor und Unterwasserdrohnen ausgerüstet. Zudem entnehmen Forscher von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Dresden unterwegs Sedimentproben, die anschließend im Labor mit Hilfe einer neuen Methode auf Mikroplastik-Verschmutzungen hin untersucht werden sollen. An dem Projekt ist auch die deutsche Meeresstiftung beteiligt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Sven Schirrmeister (l), wissenschaftlicher Mitarbeiter der HTW Dresden, und Carla Wichmann, Mitglied im Bundesverband Meeresmüll, entnehmen auf dem Forschungsschiffe «Aldebaran» während eines Fototermins zur Vorstellung der Bildungs- und Informationskampagne «Dem Plastik auf der Spur» Proben aus der Elbe. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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