Der Braunkohleförderer Mibrag will bis Mitte der 2030er Jahre mehr als 500 Millionen Euro in den Umbau des Unternehmens investieren. «Wir befinden uns mitten in der Transformation mit dem Aufbau neuer Geschäftsfelder», sagte Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft mbH (Mibrag/Zeitz). Ziel sei es, die Mibrag bis 2035 zu einem modernen Energiedienstleister und Produzenten von grünem Wasserstoff, Bio- Methanol und grünen Brennstoffen zu entwickeln. Das Unternehmen habe dafür ein vierstufiges Konzept der «robusten Schritte» erarbeitet. Es basiere in Stufe 1 auf erneuerbaren Energiequellen, sagte Eichholz.
Die Mibrag hat den Angaben zufolge für den Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen bereits konkrete Projekte mit einer Leistung von mehr als 300 Megawatt begonnen. Diese sollen im Zuge der Rekultivierung von Bergbauflächen in Sachsen-Anhalt und Sachsen entstehen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 2000 Mitarbeiter. «Wir gehen in der Zukunft von einer stabilen oder leicht wachsenden Beschäftigung aus, im Zuge dessen, wie wir unsere neuen Geschäftsfelder aufbauen», sagte Eichholz.