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Unsicherheit über Auflagen: Gastronomie blickt auf Regierung

Michael Heidelbeer steht vor seiner Gaststätte "Zur Linde". Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Michael Heidelbeer steht vor seiner Gaststätte "Zur Linde". Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Hoteliers und Gastronomen in Sachsen wollen ihre Betriebe wieder öffnen und warten mit Spannung auf die wegen der Corona-Krise zu erfüllenden Auflagen. Am Dienstag will die Landesregierung die Details dazu beschließen und damit die Unsicherheiten beseitigen, unter welchen Voraussetzungen von Freitag an wieder Gäste und Besucher empfangen werden dürfen.

Für Neubesitzer Michael Heidelbeer hängt davon auch ab, wann er seinen traditionsreichen Gasthof «Zur Linde» im Grimmaer Ortsteil Leipnitz eröffnet. «Es gibt schon Gedankenspiele, dass, wenn die Auflagen zu hart sind, ich lieber noch zwei Wochen länger warte», sagte der 43-Jährige im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

Bislang sind die Auflagen für nur grob abgesteckt. Die Tische sollen mindestens einen Abstand von 1,5 Metern haben, Bedienungen müssen Mundschutz tragen. Speise- und Getränkekarten müssen abwischbar sein, Tischgedecke wie Salz- und Pfefferstreuer dürfen nur zum Einmalgebrauch am Platz stehen. Zudem gibt es Hygienevorgaben.

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hatte bereits erklärt, dass wegen der Abstandsregeln weniger Gäste als normal bewirtet werden könnten. Dadurch würden Umsätze in der notwendigen Höhe fehlen. Daher müsse jeder Betrieb für sich entscheiden, ob er Ende der Woche wieder öffnen wolle oder ob das wirtschaftlich nicht machbar sei, hatte Sachsens Dehoga-Hauptgeschäftsführer Axel Klein betont.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Michael Heidelbeer steht vor seiner Gaststätte "Zur Linde". Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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