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Ministerium fördert Nahverkehr mit 12,5 Millionen Euro extra

Ein Flugzeug landet bei stürmischem Wetter. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild
Ein Flugzeug landet bei stürmischem Wetter. / Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

In den Weihnachtsferien sollen wieder zahlreiche Urlaubsflieger von den Airports Dresden und Leipzig/Halle abheben.

Das sächsische Wirtschaftsministerium stockt seine Förderung für den öffentlichen Personennahverkehr auf. Zusätzlich zu den im Haushalt eingestellten 130 Millionen Euro nimmt es noch einmal 12,5 Millionen Euro in die Hand, um verschiedene Projekte zu unterstützen, wie das Ministerium am Donnerstag in Dresden mitteilte. Der Aus- und Neubau des öffentlichen Nahverkehrs sei eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Verkehrswende, erklärte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD).

Die Chemnitzer Verkehrsgesellschaft bekommt rund 7,6 Millionen Euro. Das Geld wird unter anderem für eine Tankanlage für Erdgas verwendet, die ans städtische Netz angeschlossen wird. Außerdem wird die Straßenbahnstrecke der Linie 5 nach Gablenz modernisiert. Außer Schienenverlegung ist auch der barrierefreie Ausbau verschiedener Haltestellen auf der Strecke vorgesehen.

Die Dresdner Verkehrsbetriebe haben Fördermittel in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro erhalten. Das Geld wird unter anderem für den Ausbau der Gleisschleife Kleinzschachwitz einschließlich der Fahrleitungsanlage und Bahnstromversorgung verwendet. Zudem werden auch dort Haltestellen barrierefrei ausgebaut.

Einen Förderbescheid in Höhe von rund 3 Millionen Euro haben die Leipziger Verkehrsbetriebe bekommen. Damit werden die Gleisanlagen auf dem Martin-Luther-Ring vom Wilhelm-Leuschner-Platz bis zur Harkortstraße von Grund auf saniert. Das Vorhaben umfasst die Erneuerung der Gleise und der Weichen sowie die Stromversorgung.

Der Regionalbereich Südost der Deutsche Bahn Station & Service AG erhält 473 630 Euro für den Neubau des Bahnsteiges an der Verkehrsstation Gröditz im Landkreis Meißen an der Strecke Riesa - Zeithain-Elsterwerda. Dort wird die Bahnsteighöhe angepasst, um einen barrierefreien Ein- und Ausstieg in die Züge zu ermöglichen.

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