Der Boom bei Homeoffice und Homeschooling in der Corona-Pandemie hat dem Technologie-Händler und Dienstleister Komsa im vergangenen Geschäftsjahr zu einem Rekordumsatz verholfen. Die Erlöse stiegen um 15 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mit Sitz in Hartmannsdorf bei Chemnitz mitteilte. Auch für das aktuelle Geschäftsjahr, das am 1. April begonnen hat, wird mit weiterem Wachstum von 5 bis 10 Prozent gerechnet. 1992 gegründet, gilt Komsa als größtes Familienunternehmen in den Ost-Flächenländern.
Mit der Pandemie sei die Nachfrage nach Notebooks und Tablets rapide gestiegen; ebenso gefragt war nach Unternehmensangaben Audiozubehör wie Lautsprecher und Kopfhörer. Nachdem es den Unternehmen in einem ersten Schritt darum gegangen sei, ihre Mitarbeiter fürs mobile Arbeiten auszurüsten, habe nun eine zweite Phase begonnen, sagte Vorstandschef Pierre-Pascal Urbon der Deutschen Presse-Agentur. «Jetzt geht es um eine Professionalisierung - darum, die oft improvisierte Ausstattung auf eine andere Qualität zu heben.» Dieser Trend stehe erst am Anfang. Auch bei der Ausstattung von Schulen und Schülern mit mobilen Geräten sieht er immensen Nachholbedarf.