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Linie statt Touren: Dresdner Dampfschiffahrt stellt um

Thomas Wolf
Thomas Wolf

Dresdner Dampfschiffe werden vorübergehend auch für den ÖPNV eingesetzt.

Der historische Raddampfer «Pillnitz» und das moderne Salonschiff «Gräfin Cosel» werden vorübergehend öffentliche Verkehrsmittel. Sie fahren ab Freitag im Linienverkehr zwischen Dresden (Terrassenufer) und Pillnitz, wie die Sächsische Dampfschiffahrt GmbH (SDS) in Dresden am Dienstag mitteilte. Der Betrieb werde nach Monaten des coronabedingten Stillstands entsprechend umgestellt. So sei es möglich, unabhängig von der Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche freitags bis sonntags planmäßig im ÖPNV-Modus zu verkehren - vier mal täglich elbaufwärts mit Hygienekonzept. Tickets gibt es ausschließlich online, es gilt Maskenpflicht während der Fahrt.

Die Schiffe, darunter die älteste Raddampferflotte der Welt, pausieren seit Anfang November 2020. Das Unternehmen war nach zwei Niedrigwasserperioden in die roten Zahlen gerutscht, seit Anfang Juni 2020 insolvent und im September 2020 von der Schweizer United Rivers AG übernommen worden. Normalerweise schippern Touristen und Ausflügler von Mai bis Oktober mit der Dampfschiffahrt durchs Elbtal. Nun verkehrt sie wie zur Gründung der Personenschifffahrt auf der Elbe vor 185 Jahren.

Informationen zum Linienverkehr auf der SDS Homepage

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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