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Finanzausgleich: Millionen für ostdeutsche Bundesländer

Jahr für Jahr klettert der sogenannte Finanzkraftausgleich auf neue Rekordwerte. (Symbolbild) / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Jahr für Jahr klettert der sogenannte Finanzkraftausgleich auf neue Rekordwerte. (Symbolbild) / Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Der Finanzausgleich zwischen den Bundesländern soll verhindern, dass die Schere zwischen armen und reichen Ländern weit auseinandergeht. So viel Geld floss zuletzt in die hiesige Region.

Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen profitieren weiterhin vom Finanzausgleich der Bundesländer. Im vergangenen Jahr erhielt Sachsen rund 3,5 Milliarden Euro, Thüringen etwa 2,2 Milliarden Euro und Sachsen-Anhalt rund 1,9 Milliarden Euro. Das geht aus einer ersten Berechnung des bayerischen Finanzministeriums hervor, welche der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im Vergleich mit Zahlen des Bundesfinanzministeriums für 2024 sind das für alle drei Länder Zuwächse. 

Länderfinanzausgleich auf rund 20 Milliarden Euro gewachsen

Insgesamt ist der Länderfinanzausgleich im vergangenen Jahr auf rund 20 Milliarden Euro angewachsen. Mit Abstand größter Einzahler war demnach erneut Bayern mit fast 60 Prozent - rund 11,7 Milliarden Euro. Mehr als 14 Milliarden Euro flossen den Berechnungen zufolge nach Ostdeutschland und Berlin. 

Neben Bayern haben Baden-Württemberg und Hessen als Geberländer die größten Zahlungen geleistet – jeweils rund vier Milliarden Euro, Hamburg steuerte als vierter Einzahler rund 330 Millionen Euro dazu. Den vier Geberländern stehen zwölf Nehmerländer gegenüber, von denen Berlin mit rund 4,2 Milliarden Euro den größten Anteil erhält.

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